Benchmark: Nächster 3DMark erscheint nach Windows 8 mit DirectX-11

Noch hat der Nachfolger von 3DMark 11 keinen endgültigen Namen – Futuremark bezeichnet das Programm bisher nur als "die nächste Version von 3DMark" . Der Test soll nach Angaben des Unternehmens nach der allgemeinen Verfügbarkeit von Windows 8 erscheinen, also wahrscheinlich frühestens im September 2012.
In einem jetzt veröffentlichen Video zeigt Futuremark eine Szene aus einer postapokalyptischen Stadt. Wie das Unternehmen auf 3DMark.com beschreibt(öffnet im neuen Fenster) , kommen dabei volumetrische Beleuchtung, Partikelsysteme und Tesselation zum Einsatz. Bei den Postprocessing-Effekten wird unter anderem Umgebungsverdeckung(öffnet im neuen Fenster) (ambient occlusion) genutzt.

Laut Futuremark wird der nächste 3DMark erstmals in der Geschichte des Programms drei Schnittstellen nutzen können, und zwar DirectX-9, 10 und 11. Damit lässt sich wohl ähnlich wie bei der Techdemo zu Passion Leads Army vergleichen, wie sich die Effekte im Detail auswirken. Bisher hatte ein neuer 3DMark stets nur die neueste Microsoft-Schnittstelle genutzt und auf Systemen mit älteren Grafikkarten die Arbeit verweigert.
Andere beliebte Benchmarks wie Heaven lassen die Anwender aber die Wahl, welche DirectX-Version genutzt werden soll, Heaven nutzt zudem auch OpenGL, was bei 3DMark aber noch nie der Fall war. Mit der neuen Version des Tests sollte es nun aber auch möglich sein, die Leistungsfähigkeit von Grafikkarten über die drei DirectX-Versionen hinweg vergleichen zu können.
Obwohl DirectX-11, das mit Windows Vista eingeführt wurde, also nicht zwingend nötig ist, läuft der Benchmark Futuremark zufolge nur ab Windows Vista. Windows 7 und 8 sollen ab der Veröffentlichung voll unterstützt werden. Zum diesmal eingesetzten Lizenzmodell gibt es noch keine Angaben, 3DMark 11 erlaubte in der kostenlosen Version nur Tests mit einer vorgegeben Einstellung, die zudem nur auf Futuremarks Webseiten angezeigt werden konnten.
Ein neuer 3DMark wird aber oft auch neuen Grafikkarten in flexibler nutzbaren Versionen beigelegt. Die Advanced-Version von 3DMark 11 kostete bei Veröffentlichung 20 US-Dollar, die kommerziell nutzbare Pro-Ausgabe 1.000 US-Dollar, an diesen Preisen dürfte sich Futuremark wohl auch diesmal orientieren.



