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Grafikserver: Wayland-APIs stabilisiert

Mit Wayland und dem dazugehörigen Compositing-Manager Weston 0.95 hat das Entwicklerteam eine erste stabile Version des Grafikservers veröffentlicht.

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In Wayland 0.95 sind APIs und Protokolle stabilisiert worden.
In Wayland 0.95 sind APIs und Protokolle stabilisiert worden. (Bild: Wayland)

Mit einer ersten stabilen Version des Grafikservers Wayland samt dem dazugehörigen Compositing-Manager Weston 0.95 haben die Entwickler um Kristian Høgsberg dessen APIs festgelegt. Jetzt können externe Entwickler auf weitgehend gleichbleibende APIs und Protokolle zugreifen.

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Høgsberg erklärt in seiner Nachricht an die Mailingliste, dass das Protokoll des Wayland-Servers eingefroren wird. Die Beschreibung des Protokolls ist in der XML-Datei protocol/wayland.xml festgelegt. Außerdem sollen sich die APIs und ABIs in der Header-Datei wayland-client.h nur noch in Ausnahmefällen ändern.

Mesa 8.1 bindet Wayland an

Das gilt allerdings noch nicht für die Protokolle des Compositing-Managers Weston und das API des Servers. Sie können sich bis zur ersten stabilen Version 1.0 noch ändern. Die Schnittstelle Wl_drm und die Bibliothek Gbm, die in Mesa für die Anbindung an Wayland sorgen sollen, werden dort in Version 8.1 eingepflegt und damit ebenfalls eingefroren. Sie gelten dann als stabil.

Sollten noch Anpassungen eingepflegt werden, werden sie im Versionierungssystem als solche markiert und nicht sofort in den Hauptzweig des Quellcodes aufgenommen.

Erweiterung erwünscht

Erweiterungen soll es weiterhin geben. Es soll aber beispielsweise keine willkürliche Namensänderungen in den APIs oder den Protokollen geben, um die Arbeit der Entwickler zu erleichtern, die damit beschäftigt sind, ihre Toolkits an Wayland anzupassen.

Canonical will Wayland in Ubuntu integrieren. Das sollte bereits in der aktuellen Ubuntu-Version 12.04 der Fall sein. Mangels funktionierenden und stabilen Schnittstellen taten sich die Entwickler dort allerdings noch schwer. Für Ubuntu 12.10 plant Canonical, zumindest den Boot-Splash Plymouth anzupassen, damit Wayland schon beim Systemstart eingesetzt werden kann. Außerdem will Canonical mit Hilfe der Kernel-Entwickler das Umschalten der Konsolen unter Wayland ermöglichen.

Schnittstelle zu proprietären Treibern

Außerdem fehlen Wayland noch die Schnittstellen zu den proprietären Treibern von Nvidia und AMD. Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth will nach eigener Aussage die beiden Grafikkartenhersteller davon überzeugen, Wayland zu unterstützen. Canonical hat die Integration Waylands zum langfristigen Ziel erklärt.

Der Quellcode von Wayland 0.95 und Westen 0.95 ist über freedesktop.org erhältlich.



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derats 27. Jul 2012

Netzwerktransparenz ist in Wayland explizit nicht vorgesehen. Und plötzlich heulen ganz...

jt (Golem.de) 26. Jul 2012

Und auch das ist korrigiert. Danke.

jt (Golem.de) 26. Jul 2012

...den ist jetzt auch mit dabei. Danke.


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