Viele bekannte Online-Plattformen erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung nur unzureichend. Die Anbieter müssten dringend nacharbeiten, fordert Justizstaatssekretär Billen.
Kurz nachdem Twitter damit begonnen hatte, nicht mehr aktive Konten zu löschen, gab es Kritik der Nutzer: Auf diese Weise würden auch die Tweets Verstorbener verschwinden. Das Unternehmen setzte die Praxis vorerst aus.
Es erinnert an Jedi-Ritter in der Disco, außerdem gilt Beat Saber als eines von wenigen wirklich kultigen VR-Games. Nun kauft Facebook dessen tschechisches Entwicklerstudio - überhaupt tut das soziale Netzwerk derzeit viel für Gaming und Virtual Reality.
Facebook bietet schon seit längerem Gesichtserkennung für die Nutzer seines sozialen Netzes an. Das Unternehmen hat zudem vor einigen Jahren eine Smartphone-App entwickelt, um Facebook-Nutzer auf der Straße zu erkennen. Die App war laut Facebook nur ein Test und nicht zur Veröffentlichung gedacht.
Adobes künstliche Intelligenz kann Personen aus Bildern ausschneiden, Sprachaufnahmen verbessern, das Verhalten von Nutzern vorhersagen und vieles mehr. Wir haben mit einem der Entwickler über Vorhersagen von Nutzerverhalten, Datenschutz und einen Berliner Chatbot gesprochen.
Seinen Entwicklern empfiehlt Facebook künftig die Nutzung von Microsofts Visual Studio Code. Die beiden Unternehmen wollen das Werkzeug für Remote Development verbessern.
Wer will, kann ausprobieren, wie sich das autarke Oculus Quest als verkabeltes PC-Headset macht: Facebook hat eine Beta veröffentlicht, vorerst läuft diese offiziell nur mit Nvidia-Grafikkarten, aber mit AMD-Prozessoren.
Der Elektronikhändler Conrad meldet, dass ein Angreifer Zugang zu Kundendaten und Kontonummern gehabt habe. Grund dafür war eine ungesicherte Elasticsearch-Datenbank.
HP Inc. sieht sich mit 33 Milliarden US-Dollar von Xerox stark unterbewertet. Der Verwaltungsrat ist aber offen, andere Optionen für ein Zusammengehen mit Xerox zu erörtern.
Der Investor Carl Icahn ist eine treibende Kraft hinter der etwas unwirklichen Übernahme von HP Inc durch Xerox. Doch Börsenexperten meinen, es wäre besser, wenn HP den kleineren Xerox-Konzern kaufen würde.
Eine öffentlich-rechtliche Alternative zu Facebook und Twitter, eine Alternative zu privatwirtschaftlich, werbebasiert und aus den USA, fordert der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck in einem Welt-Interview. Auch sollten diese und andere Technikkonzerne endlich Steuern bezahlen.
Mit Facebook Pay will Facebook Zahlungen in seinen Apps ermöglichen und vereinfachen: Nutzer des sozialen Netzwerks sowie von Instagram und Whatsapp sollen damit einfach Geld verschicken können. Dabei kooperiert Facebook unter anderem mit Paypal und Stripe.
Adobe hat vor kurzem eine Version von Photoshop für das iPad vorgestellt, die zwar stark an die Desktop-Bildbearbeitung erinnert, jedoch deutlich weniger Funktionen bietet. Die Kritik daran macht dem Unternehmen zu schaffen.
Es wird offenbar ernst: Auch in den USA will Instagram testweise die Anzahl der Likes ausblenden. Das Unternehmen will damit unter anderem den sozialen Druck auf seine Mitglieder senken.
Leica hat mit der SL2 eine neue, spiegellose Systemkamera vorgestellt, deren wichtigste Neuerung die Bildstabilisierung im Body ist. So muss nicht mehr jedes Objektiv mit einem Stabilisator ausgerüstet sein.
Um gefälschte von echten Inhalten zu unterscheiden, könnte zukünftig ein Blick in die Metadaten eines Fotos genügen. Mit einem neuen System will Adobe Urheber und dokumentierte Veränderungen an Inhalten dauerhaft mit Dateien verknüpfen.
Adobe hat die iPad-Version seiner Bildbearbeitungssoftware Photoshop veröffentlicht. Sie enthält nicht den kompletten Funktionsumfang der Desktopanwendung und soll sich unter anderem an Einsteiger richten. Auch eine Kamera-App und eine Mobilversion von Illustrator sind in Entwicklung.
Onlineplattformen sollen Hasskommentare bald direkt der Polizei melden. Es fehlen aber Ermittler und Hinweise auf die Nutzer, damit Straftaten im Netz geahndet werden.
Im Falle von Hasskriminalität will Facebook Nutzerdaten zukünftig schneller an deutsche Ermittler weitergeben. Ein internationales Rechtshilfeverfahren sei dann nicht mehr notwendig, erklärte das soziale Netzwerk.
Für Facebook liegt die Bußgeldhöhe nicht einmal im Promillebereich des Firmengewinns. Mit der Zahlung will das soziale Netzwerk die Vorwürfe der britischen Datenschützer aber nicht anerkennen.
In 1.400 Fällen soll der Trojaner-Hersteller NSO eine Sicherheitslücke in Whatsapp für die Installation der Spyware Pegasus genutzt haben. Unter den Opfern sind Menschenrechtsaktivisten und Journalisten. Der Trojaner-Hersteller muss sich nun vor Gericht verantworten.
Die großen IT-Konzerne wollen Fake News besser bekämpfen. Fehlentwicklungen wie im Falle Twitter sieht die EU-Kommission in den jährlichen Berichten jedoch nicht.
Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter in Baden-Württemberg, verlässt Facebook und Twitter. Grund hierfür seien neben Drohungen und Beschimpfungen auch die Geschäftsmodelle der sozialen Medien.
Aus Willem Dafoe wird ein ähnliches, aber für Gesichtserkennung schwer identifizierbares Abbild: Forscher entwickeln ein Machine-Learning-Programm, das die Gesichter von Menschen so verändert, dass sie vor Erkennungsalgorithmen möglichst gut geschützt werden. Das soll auch in Videos funktionieren.
Peinlicher Datenschutzvorfall bei Adobe: 7,5 Millionen Kundendaten waren frei zugänglich im Internet veröffentlicht worden. Adobe hat den Vorfall bestätigt und verspricht, Maßnahmen gegen eine Wiederholung ergreifen zu wollen.
Online-Plattformen wie Facebook brauchen ihre Nutzer, manche wollen sie aber loswerden, weil sie gegen Regeln verstoßen. Dabei vertrauen die einen auf künstliche Intelligenz, andere verbannen ihre User eher heimlich. Spannende Ansätze kommen ausgerechnet aus der Gaming-Szene.
Mark Zuckerberg muss den US-Abgeordneten Rede und Antwort zur Digitalwährung Libra stehen. Der Facebook-Chef warnt vor einem Bedeutungsverlust der US-Finanzwirtschaft bei einer Blockade des Projekts.
Mit der neuen X-Pro 3 setzt Fujifilm wieder auf Retro-Look, seinen X-Trans-2-Sensor und clevere Hardware-Funktionen: Der Sucher ist wahlweise ein hochauflösendes OLED-Display oder ein herkömmlicher optischer Sucher, auf der Rückseite ist ein kleiner Zusatzbildschirm eingebaut.
Dass fast jeder in gefährlichen Filterblasen oder Echokammern lebt, ist ein Mythos, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Merja Mahrt. Radikalisierung findet nicht nur im Internet statt, doch darauf wird meist geschaut.
/73Kommentare/Ein Interview von Lisa Hegemann (Zeit Online)
Der Princube ist ein winziger Drucker, mit dem Nutzer Labels und Motive auf diverse Oberflächen anbringen können. Das Gerät wird dafür per Hand über das Material geführt. Dazu ist allerdings ein Smartphone mit der passenden App nötig.
Auch nach über einem Jahr DSGVO sammeln Facebook und Google munter weiter Daten, ebenso Nachrichtenportale und viele Blogseiten. Die Datenschutz-Aufsichtsbehörden sehen sich im Moment nicht imstande, dem einen Riegel vorzuschieben.
/72Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Neben der Facebook-Tochter Calibra sind Spotify, Uber und Vodafone offizielle Gründungsmitglieder der Libra Association, die die gleichnamige Digitalwährung verwalten soll. Zuvor sind jedoch mehrere Firmen ausgestiegen, eine noch kurz vor der offiziellen Gründung.
Vor einer Woche hat Paypal seinen Ausstieg aus dem Libra-Projekt erklärt, nun ziehen Visa, Mastercard, Stripe und Ebay nach. Damit verliert Libra binnen weniger Tage wichtige Unterstützer, die jedoch einen Wiedereinstieg offenlassen.
IT-Konzerne wie Google oder Amazon sollen mehr Steuern in ihren Absatzmärkten zahlen. Eine Höhe für eine globale Mindeststeuer nennt die OECD jedoch nicht.
Facebook sortiert auch Minderjährige als "interessiert an" Glücksspiel und alkoholischen Getränken in seine Werbekategorien ein. Mit diesen können Unternehmen die Minderjährigen gezielt ansprechen. Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle.
Nach dem Anschlag von Halle hat Twitch das Video des Attentäters schnell gelöscht. Erst vor wenigen Tagen vereinbarten IT-Konzerne und EU-Kommission ein "Krisenprotokoll" für solche Situationen.
Update Kein Photoshop oder Premiere Pro mehr: Adobe sperrt den Zugang seiner Kunden in Venezuela. US-Präsident Donald Trump hatte im August eine Executive Order erlassen, die die Zusammenarbeit zwischen US-Unternehmen und Kunden einschränkt. Das sollte aber eigentlich nicht so weit gehen.
Die Desktop-App des Messengers Signal darf nicht auf Rechnern von EU-Abgeordneten installiert werden, stattdessen verweist die IT-Abteilung auf Whatsapp. Bei diesem Anbieter werden die Metadaten jedoch mit Facebook und Drittanbietern geteilt.
Freundeslisten mit echten Namen und das Profilbild können auf der Playstation 4 nicht mehr von Facebook übernommen werden. Zumindest vorerst - bis ein neuer Vertrag ausgehandelt ist.
Die Bundesregierung will die marktbeherrschende Stellung einzelner IT-Konzerne wie Google oder Amazon eindämmen. Nutzer sollen ebenfalls von der Gesetzesreform profitieren.
Nach der Kritik von Regierungen und Regulierern an Facebooks Digitalwährung Libra gibt es einen ersten Aussteiger. Der Zahlungsdienstleister Paypal erklärt, er wolle sich lieber auf die bisherigen Prioritäten fokussieren. Auch andere Firmen zweifeln.
Update Das Eingabegerät der Playstation 4 steht künftig auch auf gekoppelten Smartphones zur Verfügung, dazu größere Partys im virtuellen Freundeskreis: Sony hat die Arbeit an Firmware 7.00 fertiggestellt. Allerdings wird die Unterstützung für Facebook möglicherweise entfernt.
Erstmals haben die USA mit einem anderen Staat den schnellen Austausch von elektronischen Beweismitteln vereinbart. Großbritannien akzeptiert den Zugriff von US-Behörden "ohne rechtliche Hürden".
Weil offenbar Whatsapp, der Facebook Messenger und die Nachrichtenfunktion von Instagram noch nicht ausreichen, hat Facebook eine neue Chat-App für Instagram veröffentlicht: Threads ist besonders auf Fotos und Videos ausgerichtet und bietet unter anderem eine automatische Statusfunktion.
Facebooks Bemühungen um einen besseren Datenschutz scheinen nicht allen Regierungen zu gefallen. Die USA, Großbritannien und Australien wollen weiterhin Zugriff auf Textnachrichten haben. Das beschütze "unsere Kinder", heißt es in einem Brief an Mark Zuckerberg.