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Adobe Aero: Augmented Reality ohne Programmieren

Mit Aero veröffentlicht Adobe eine kostenlose App für iOS , die die Gestaltung von Inhalten für AR-Anwendungen auf Apple-Geräten stark vereinfacht.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Mit Adobe Aero können AR-Welten auf dem iPad erstellt werden.
Mit Adobe Aero können AR-Welten auf dem iPad erstellt werden. (Bild: Adobe)

Die App Adobe Aero richtet sich an Designer, die schnell und unkompliziert Augmented-Reality-Welten erschaffen wollen. Programmierkenntnisse sind nicht nötig, es können Assets aus anderen Creative-Cloud-Anwendungen per Drag-and-Drop integriert werden.

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In einer Demo zeigte Adobe, dass die App zunächst die Umgebung scannt, um Ankerpunkte und Grundflächen in der Realität - etwa Tischoberflächen oder Wände - zu bestimmen. Dann wurde ein Photoshop-Bild von einem Wald virtuell auf den Tisch gestellt, dabei bekamen die einzelnen Ebenen eine dreidimensionale Anmutung - ähnlich wie ein Scherenschnittpanorama. Aus dem integrierten Baukasten mit über 200 Gegenständen wurden dann ein paar Bäume ausgewählt und in die virtuelle Landschaft gesetzt. Auch Interaktivität ist möglich: Mit wenigen Klicks kann ein gewünschtes Verhalten wie Bewegung oder Drehung mit Triggern gesteuert werden.

Die App nutzt eine nicht näher spezifizierte Engine für Physically based rendering (PBR). In der Demo sahen Details, Texturen und Schattenwürfe sehr gut aus. Auch das Veröffentlichen und Teilen hat Adobe sehr einfach gehalten: Anderen Anwendern der Aero-App kann das Werk im eigenen Format zur Verfügung gestellt werden oder es lässt sich als .reality-Datei ausgeben. Dieses Format wird nativ auf allen aktuellen iOS-Geräten unterstützt. Für alle anderen kann auch einfach ein Video der Szene aufgenommen und geteilt werden.

Unser erster Eindruck von Adobe Aero ist zwiegespalten: Einerseits ist es tatsächlich sehr einfach, eine erste Szene mit einigen Assets und Animationen zu erstellen, andererseits dürfte die simpel gehaltene App für komplexe Projekte nicht ausreichen. Das soll sie möglicherweise aber auch gar nicht, denn Adobe hat für 2020 eine Desktop-Version angekündigt.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Adobe an der Adobe Max in Los Angeles teilgenommen. Die Reisekosten wurden zur Gänze von Adobe übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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