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Adobe Sensei:
Hundebilder suchen per KI

Adobes künstliche Intelligenz kann Personen aus Bildern ausschneiden, Sprachaufnahmen verbessern, das Verhalten von Nutzern vorhersagen und vieles mehr. Wir haben mit einem der Entwickler über Vorhersagen von Nutzerverhalten, Datenschutz und einen Berliner Chatbot gesprochen.
/ Martin Wolf
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Brett Butterfield ist Leiter der Softwareentwicklung für Sensei und Suche bei Adobe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Brett Butterfield ist Leiter der Softwareentwicklung für Sensei und Suche bei Adobe. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Es ist heiß in Los Angeles. Auch im November steigen die Temperaturen mitunter auf fast 30 Grad. Von Sonnenschein und blauem Himmel ist auf Adobes Hausmesse Max 2019 aber nichts zu sehen – jedenfalls nicht in der riesigen Halle, in der wir uns mit dem technischen Leiter für Softwareentwicklung, Brett Butterfield, verabredet haben. Hier stehen einige Stände fast verloren auf dunklen, tiefen Teppichen in klimatisierter Umgebung. Trotzdem hat Butterfield sehr gute Laune, denn sein Projekt für die diesjährige Messe ist pünktlich fertig geworden: In nur 30 Tagen haben sein Team und er eine Sprachsuche für das Stockfoto-Portal von Adobe entwickelt. Der Name: Hey Sensei.

Die Suche nutzt einen Chatbot, der von der Berliner Firma Rasa(öffnet im neuen Fenster) programmiert wurde und kontextbasiert reagiert. Wenn Butterfield sagt: "Fotos von Kindern," sehen wir erwartungsgemäß viele glückliche Kinder. Sagt er dann: "Füge einen Hund hinzu" und "Bewege den Hund nach links" verändert sich die Fotoauswahl entsprechend. Die glücklichen Kinder sind jetzt rechts, der Hund links im Bild. Die zugrundeliegende Technologie heißt intern Concept Canvas(öffnet im neuen Fenster) und basiert auf der Analyse der Anordnung der Bildinhalte.

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