• IT-Karriere:
  • Services:

Soziales Netzwerk: Twitter setzt Löschung nicht aktiver Konten vorerst aus

Kurz nachdem Twitter damit begonnen hatte, nicht mehr aktive Konten zu löschen, gab es Kritik der Nutzer: Auf diese Weise würden auch die Tweets Verstorbener verschwinden. Das Unternehmen setzte die Praxis vorerst aus.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Twitter hat mit seiner Entscheidung Kritik bei den Nutzern hervorgerufen.
Twitter hat mit seiner Entscheidung Kritik bei den Nutzern hervorgerufen. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Twitter will die Pläne zur Löschung und Freigabe nicht aktiver Accounts erst fortsetzen, wenn es einen Weg gibt, Profile verstorbener Nutzer in einen Gedenkzustand zu versetzen. Das Unternehmen machte aufgrund von Nutzer-Protesten nach nur einem Tag einen Rückzieher und entschuldigte sich.

Stellenmarkt
  1. notebooksbilliger.de AG, Hannover / Sarstedt
  2. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl

Zugleich stellte der Kurznachrichtendienst am 27. November 2019 klar, dass die Bereinigung zunächst nur Nutzer in der Europäischen Union betreffen solle und verwies zur Begründung auf die Datenschutz-Grundverordnung.

Gemäß der DSGVO dürfen Daten nur mit Einwilligung der Nutzer verarbeitet werden und sie müssen bei Änderungen erneut zustimmen. Das nahm Twitter nun zum Anlass, die Zustimmung zu aktualisierten Nutzungsbedingungen einzufordern.

Nutzer müssen sich bei Twitter einloggen, um Löschung zu vermeiden

Zuvor hatten erste Nutzer, die ihre Accounts mehr als sechs Monate nicht genutzt hatten, E-Mails von Twitter bekommen. Darin wurden sie aufgefordert, sich bis zum 11. Dezember 2019 mit ihren Profildaten einzuloggen. Andernfalls würden ihre Account-Namen wieder für andere verfügbar. Die Ankündigung löste schnell Kritik aus, weil davon auch Profile verstorbener Nutzer betroffen wären. Deren Tweets würden dann verschwinden.

Bei anderen sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook ist es möglich, ein Konto umzuwandeln, nachdem der Besitzer verstorben ist. Auf dieser Gedenkseite bleiben die Beiträge der verstorbenen Person erhalten, Hinterbliebene können sie nutzen, um sich an den Verstorbenen zu erinnern. Bei Twitter fehlt eine solche Möglichkeit bisher, was im Falle der jetzt angekündigten Kontenlöschungen Unmut hervorrief.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 398,15€ (Bestpreis!)
  2. 798,36€ (Bestpreis!)
  3. 661€ (mit Rabattcode "YDE1NUMXRJSHH3QM" - Bestpreis!)
  4. (u. a. Huawei MateBook D 14 14 Zoll IPS Ryzen 5 256GB SSD für 539,65€, HP Desktop PC Ryzen 5...

Folgen Sie uns
       


DLR Istar vorgestellt - Bericht

Die Falcon 2000LX des DLR hat weltweit einzigartige Eigenschaft: sie kann so tun, als wäre sie ein anderes Flugzeug.

DLR Istar vorgestellt - Bericht Video aufrufen
Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer
Garmin Instinct Solar im Test
Sportlich-sonniger Ausdauerläufer

Die Instinct Solar sieht aus wie ein Spielzeugwecker - aber die Sportuhr von Garmin bietet Massen an Funktionen und tolle Akkulaufzeiten.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearables Garmin Connect läuft wieder
  2. Wearables Server von Garmin Connect sind offline
  3. Fenix 6 Garmin lädt weitere Sportuhren mit Solarstrom

Homeoffice: Die Steuerersparnis ist geringer als die meisten meinen
Homeoffice
"Die Steuerersparnis ist geringer als die meisten meinen"

Die Coronapandemie hat auch viele IT-Beschäftigte ins Homeoffice gezwungen. Steuerlich profitieren die wenigsten davon.
Ein Interview von Peter Ilg

  1. Twitter Mitarbeiter dürfen dauerhaft von Zuhause aus arbeiten
  2. Homeoffice Das geht auf den Rücken
  3. Zukunft Arbeitsminister Heil will Recht auf Homeoffice

    •  /