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IT-Sicherheit: 7,5 Millionen Adobe-Kundenkonten öffentlich zugänglich

Peinlicher Datenschutzvorfall bei Adobe: 7,5 Millionen Kundendaten waren frei zugänglich im Internet veröffentlicht worden. Adobe hat den Vorfall bestätigt und verspricht, Maßnahmen gegen eine Wiederholung ergreifen zu wollen.

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Datenbank mit 7,5 Millionen Adobe-Kundendaten war öffentlich einsehbar.
Datenbank mit 7,5 Millionen Adobe-Kundendaten war öffentlich einsehbar. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Im Internet war eine Datenbank von 7,5 Millionen Adobe-Kunden einsehbar. Es handelte sich dabei um Daten von Kunden, die ein Creative-Cloud-Abo gebucht hatten. Die ungesicherte Datenbank wurde am 19. Oktober 2019 bemerkt. Das hat der Sicherheitsforscher Bob Diachenko zusammen mit dem Unternehmen Comparitech bekanntgemacht. Adobe hat mittlerweile darauf reagiert und den Zugriff auf die Datenbank nach eigenen Angaben abgesichert.

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In der Datenbank konnte auf E-Mail-Adressen der Kunden zugegriffen werden, der Abostatus war einsehbar und wann das letzte Mal für ein Abo bezahlt wurde. Auch die Adobe-ID sowie die letzte Anmeldung auf Adobes Cloud-Dienst war für Fremde einsehbar gewesen. Kennwörter für den Zugang zur Creative Cloud waren nicht dabei. Auch Zahlungsdaten konnten nicht eingesehen werden.

Die Datenbank kann für Angreifer dennoch wertvoll sein, weil darüber zielgerichtete E-Mail-Attacken in Form von Phishing-Angriffen möglich sind. Schließlich wissen Unbefugte, wer Kunde bei der Creative Cloud ist, und können diese direkt anschreiben, um so vielleicht doch noch an das Kennwort zu dem betreffenden Konto zu gelangen.

Datenbank vermutlich eine Woche frei zugänglich gewesen

Diachenko hat sich nach eigenen Angaben sofort nach der Entdeckung an Adobe gewandt, die daraufhin die Datenbank abgeschaltet haben. Es ist nicht bekannt, wie lange die Datenbank frei zugänglich im Internet erreichbar gewesen ist. Diachenko geht davon aus, dass die Datenbank etwa eine Woche zugänglich gewesen ist. Es ist nicht bekannt, ob die Datenbank von anderen als den Sicherheitsforschern entdeckt wurde.

Nach Angaben von Adobe soll es sich um eine Prototyp-Datenbank gehandelt haben. Das Software-Unternehmen will Maßnahmen ergreifen, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen kann.

Es ist nicht das erste Mal, dass Adobe-Kundendaten offen im Internet einsehbar waren. Im Herbst 2013 waren 2,9 Millionen Adobe-Kundendaten von Angreifern erbeutet worden. Damals hatten Angreifer auch Zugriff auf Zugangs- und Zahlungsdaten erhalten, so dass betroffene Kunden zumindest ihre Zugangsdaten ändern und bei Bedarf auch Kreditkarten sperren mussten.

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KervyN 28. Okt 2019

Es sit ziemlich genau ein Script, das man ausführt und sich die rausfallenden Passwörter...

The_Grinder 28. Okt 2019

Nun, ich kann dir zumindest eines zeigen das bereite ZWEI mal betroffen war. https://www...

violator 28. Okt 2019

Was aber eher daran liegt, dass diese Programme wesentlich einfacher und schneller zu...

megaseppl 28. Okt 2019

What? Die meisten Probleme betreffen ebenso den Acrobat Professional. Und der ist zum...


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