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X-Pro 3: Neue Fujifilm-Kamera hat Hybridsucher und zwei Displays

Mit der neuen X-Pro 3 setzt Fujifilm wieder auf Retro-Look, seinen X-Trans-2-Sensor und clevere Hardware-Funktionen: Der Sucher ist wahlweise ein hochauflösendes OLED-Display oder ein herkömmlicher optischer Sucher, auf der Rückseite ist ein kleiner Zusatzbildschirm eingebaut.

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Die neue Fujifilm X-Pro 3
Die neue Fujifilm X-Pro 3 (Bild: Fujifilm)

Fujifilm hat seine neue spiegellose Systemkamera X-Pro 3 vorgestellt. Wie die Vorgängermodelle der X-Pro-Reihe richtet sich auch die neue Kamera an professionelle Fotografen und ambitionierte Hobbyfotografen, wie Fujifilm in einer Pressemitteilung schreibt.

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Die X-Pro 3 verwendet wie die X-T3 und die X-T30 Fujifilms X-Trans 2 CMOS-4 Sensor mit einer Auflösung von 26,1 Megapixeln. Dank des ebenfalls verbauten X-Prozessors 4 soll die Kamera auch bei Helligkeitswerten von -6 EV noch scharfstellen, was einer nahezu stockdunklen Umgebung entspricht.

Vom Design her folgt Fujifilm auch bei der neuen Kamera seinem bisherigen Konzept, aktuelle Hardware in Gehäuse einzubauen, die eher ein traditionelles Aussehen haben. Dabei hat der japanische Hersteller noch einige Besonderheiten verbaut.

Optischer oder elektronischer Sucher

So lässt sich beispielsweise der Sucher wie ein optischer Sucher einer klassischen Kamera nutzen: Der Fotograf schaut direkt auf sein Motiv und hat entsprechend keinerlei Verzögerung. Wer noch nicht mit älteren Sucherkameras fotografiert hat, wird sich bei diesem System erst einmal an die Parallaxenverschiebung gewöhnen müssen. Der Sucher kann jedoch auch als elektronischer Sucher verwendet werden: Über einen Schalter wird ein kleines OLED-Display mit 3,69 Millionen Bildpunkten und einer Helligkeit von bis zu 1.500 cd/qm hochgeklappt.

Einen großen Bildschirm auf der Rückseite hat die X-Pro 3 nicht, dieser muss ausgeklappt werden. Stattdessen ist auf der Rückseite ein 1,28 Zoll großes Info-Display verbaut, das Informationen zu den Einstellungen oder - bei Nutzung einer Filmsimulation - ein an klassische Filmverpackungen erinnerndes Bild anzeigt. Früher wurden die Seiten der Boxen, in denen Filme verkauft wurden, abgerissen und in eine Halterung auf der Rückseite der Kamera geschoben; diesen Look hat Fujifilm bei seiner neuen Kamera sehr gut imitiert.

Der ausklappbare Bildschirm hat 1,62 Millionen Bildpunkte und bietet die gewohnten Bedienmöglichkeiten eines derartigen Displays. Er lässt sich um 180 Grad aufklappen, das Gelenk ist am unteren Rand der Kamera verbaut. Zur Seite lässt sich der Bildschirm nicht schwenken. Zu den weiteren Verbesserungen zählen neue Filmsimulationen, neue Bildqualitätsoptionen, ein erweiterter Bildkörnungseffekt und ein HDR-Modus. Dieser macht wie die Kamera eines Smartphones mehrere Aufnahmen hintereinander, die zu einem einzelnen Bild mit verbesserter Dynamik zusammengesetzt werden.

Verschlusszeiten bis 1/32000 Sekunde möglich

Die Verschlusszeiten der X-Pro 3 reichen im Programmmodus von 4 Sekunden bis 1/8000 Sekunde. Bei Kombination dieser mechanischen Verschlusszeit mit dem elektronischen Verschluss sind Belichtungszeiten von 1/32000 Sekunde möglich. Die Empfindlichkeit reicht im Standardmodus von ISO 160 bis ISO 12800, bei manueller Einstellung sind ISO 51200 möglich.

Die X-Pro 3 soll ab Ende November 2019 in Deutschland in Schwarz für 1.900 Euro erhältlich sein. An Mitte Dezember 2019 sollen dann auch eine schwarze und eine silberfarbene Variante mit besonders unempfindlicher Versiegelung verfügbar sein; diese kosten jeweils 2.100 Euro.

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davidhellmann 23. Okt 2019 / Themenstart

Was muss man da auch immer verstehen. Ich finde die X-Pro einfach eine schöne Reihe...

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