Ein neues Raspbian ist da. Das Linux-Betriebssystem für den Raspberry Pi bekommt einen verbesserten VLC-Player, der Hardwarebeschleunigung unterstützt. Außerdem bieten die Entwickler künftig zwei Images in unterschiedlicher Größe an.
Mit dem Raspberry Pi 3A+ gibt es eine kompaktere Version des Raspberry Pi 3B+, wenngleich ohne GBit-LAN. Der Chip ist gleich schnell, die verfügbare Speichermenge wurde halbiert - dafür stimmt der Preis.
Aus China stammt die kleine Bastelplatine, auf der ein Sky-C-Prozessor, etwas RAM und wenig Flash-Speicher verbaut sind. Trotzdem soll das für ein Arch-Linux und Mediaplayer reichen - zum Preis von 5 Euro.
Mit neuen Produkten orientiert sich der Hersteller Tinkerforge in Richtung industrielle Nutzung. Damit einher geht eine Änderung an den Anschlüssen. Alte Module sollen aber weiterhin genutzt werden können.
Die Roboterkatze Nybble bewegt sich fast wie eine echte Katze - nur ohne Fell. Sie wird durch ein angepasstes Arduino-Board und quelloffenen Code gesteuert und ist mit dem Raspberry Pi kompatibel. Allerdings sind einige Bauteile nicht im Set enthalten.
Odroids H2 ist ein neuer Minirechner mit x86- statt ARM-CPU. Das passiv gekühlte System hat Platz für zwei DDR4-RAM-Module und eine NVMe-SSD. Es ist kleiner als ein Mini-ITX-Board und soll trotzdem relativ rechenintensive Anwendungen leisten können - etwa eine Emulation.
TV-Server zum Selbstbauen: Die Raspberry Pi TV HAT ist eine neue Adapterplatine für den beliebten Bastelrechner, welche diesen zum DVB-T2-Receiver umfunktioniert. Das Produkt bringt einen Antennenanschluss und passende Software gleich mit. Für das Signal müssen Nutzer trotzdem zahlen.
Die aktuelle Version 18.10 von Ubuntu, alias Cosmic Cuttlefish bringt die Design-Sprache des gescheiterten Unity 8 zurück auf den Desktop. Das Design ist zwar völlig neu gestaltet, langjährige wie neue Ubuntu-Nutzer sollten sich aber dennoch schnell wohlfühlen und zurechtfinden.
Der Bastelrechner Nanopi Neo4 misst nur sechs mal vier Zentimeter. Trotzdem passen darauf diverse USB-Anschlüsse, PCIe, GPIO und ein Rockchip-Prozessor. Allerdings sollte Zubehör hinzugekauft werden.
Französische Wissenschaftler haben einen robotischen Finger für den USB-Anschluss eines Smartphones entwickelt. Der Finger soll den statischen Zustand des Geräts durch mögliche Reaktionen überwinden - etwas gruselig ist das Projekt aber schon.
LittleBits gehört mittlerweile zu den etablierten und erfolgreichen Anbietern für Elektronik-Lehrkästen. Für sein neues Set hat sich der Hersteller eine Lizenz von Marvel Comics gesichert. Versucht LittleBits mit den berühmten Superhelden von Schwächen abzulenken? Wir haben es ausprobiert.
Bewegungssensoren stecken in vielen Geräten und bieten neue Formen der Nutzereingaben, auch ohne Taster und Schalter. Doch ihre Auswertung in einem eigenen Programm ist nicht einfach, gerade beim Bau eigener Geräte. Wir erklären die grundlegenden Schritte anhand eines kleinen Spiels auf einem bunt leuchtendem Mikrocontroller-Board.
Tesla macht es den Fahrern des Model S einfach. Sie brauchen keinen Schlüssel - ein Chip reicht aus, um das Elektroauto zu öffnen und zu starten. Belgische Forscher haben herausgefunden, dass sich der Chip klonen und das Auto in Sekundenschnelle klauen lässt.
Wer eine Babycam kaufen will, steht vor der Qual der Wahl und kann dabei viel Geld ausgeben. Wir zeigen, wie mit überschaubarem Aufwand auch Raspberry-Pi-Einsteiger selbst eine bauen können. Nebenbei wird gekocht.
Den Bastelrechner mit PoE betreiben: Das neue Zubehör der Raspberry Foundation erweitert den kleinen Bastelrechner Raspberry Pi um eine alternative Energiequelle. Außerdem sorgt der zusätzliche Lüfter für eine bessere Kühlung - allerdings ist nur das aktuelle Modell dazu kompatibel.
In Kooperation mit verschiedenen Hostern bietet Nextcloud interessierten Privatnutzern künftig eine einfache Möglichkeit, sich für die Verwendung der freien Kollaborationsplattform anzumelden. Darüber hinaus will der japanische Hersteller NEC seine Router künftig mit Nextcloud ausstatten.
Das IBM Model M ist zu klobig, MX-Blue-Schalter sind zu laut: Es muss eine schlanke Flachtastatur sein. Ein Redakteur geht auf sein persönliches Abenteuer und testet das Microsoft Modern Keyboard mit Fingerprint ID.
Update Die legale öffentliche Verbreitung der Baupläne von Waffen wird zu Recht kritisiert. Die Diskussion über Waffen aus dem 3D-Drucker lässt dabei aber das Ausmaß der vorhanden illegalen Waffenproduktion und der bisherigen Gesetzeslücken außer Acht.
Echtes Retro-Feeling: 8Bitdo verkauft Platinen, die sich in NES-, SNES- oder Mega-Drive-Controller einbauen lassen und diese zu drahtlosen Gamepads machen - ganz ohne Löten. Das bringt die Haptik der Originalstücke außerdem auf PC, Mac oder Raspberry Pi.
Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
/65Kommentare/Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel
Ein Reddit-Mitglied hat in einem Thread einen ungewöhnlichen Controller für die Playstation 4 vorgestellt. Dieser ist einhändig und mit links oder rechts bedienbar. Erste Reaktionen fallen positiv aus und raten sogar zum Crowdfunding und zur Patentanmeldung.
Azure Iot Edge ist Microsofts Plattform für das Internet der Dinge und Edge Computing. Es ist jetzt für alle Azure-Kunden verfügbar und ein weiterer Schritt hin zu vielen kleinen Geräten, statt einer großen Cloud-Umgebung.
Per Crowdfunding sucht der Hersteller Seco nach Käufern für den neuen Bastelrechner Udoo Bolt. Allerdings erinnern nur die Größe und die GPIO-Pins an den Raspberry Pi. Mit einem AMD Ryzen ist er deutlich leistungsfähiger, das spiegelt sich aber auch im Preis wieder.
Statt Programme zu tippen werden bei Lomo bunte elektronische Bausteine auf einer schwarzen Befehlsleiste aufgesteckt, um eine Spielzeugschildkröte zu steuern. Der Hersteller sucht wieder per Crowdfunding nach Käufern für sein neues Lernspielzeug.
Arduino bringt mit dem MKR Vidor 4000 und dem Uno Wifi Rev. 2 zwei neue Bastlerplatinen auf den Markt. Diese sollen sich an Nutzer richten, die in den Bereich der FPGAs einsteigen oder Geräte für das Internet der Dinge bauen wollen.
Arduino hat sein Engineering Kit vorgestellt, einen Baukasten für viele verschiedene Roboter mit Bauteilen, Motoren und Mikrocontrollern. Arduino will das Set an Hochschulen bringen und legt es deshalb für Matlab und Simulink aus. Aber auch Hobbybastler sollen angesprochen werden.
Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Huawei stellte in Shenzhen seine Vision des softwaregesteuerten Mobilfunknetzes vor. 5G und die Cloud nehmen darin eine zentrale Stellung ein. Für den Endnutzer wird der Fortschritt aber vorerst weitgehend unsichtbar bleiben, und das ist laut Huawei auch der größte Vorteil von 5G.
Sicherheitsforschern ist es gelungen, einen Generalschlüssel zu erstellen, mit dem alle Türen eines Hotels geöffnet werden können. Weltweit sollen über eine Million Türen betroffen sein, ein Patch steht bereit.
Googles AIY Vision und Voice erinnern an Nintendo Labo. Es handelt sich um Bastelkästen aus Pappkarton und Raspberry Pi Zero WH. Doch erst der Google Assistant und Tensorflow sollen die Würfel zum Bilderkennungssystem oder zum Mini-Google-Home machen.
Auf Kickstarter konnte Next Thing Co. mehr als 2 Millionen US-Dollar mit seinem preiswerten Bastelrechner C.H.I.P. sammeln. Ab 9 US-Dollar konnten Kunden einen vollwertigen Rechner erhalten. Trotz des interessanten Produkts inklusive Handheld-Gehäuse ist für den Hersteller aber Schluss.
Der Orange Pi 4G-Iot ist eine Verbesserung des Bastelrechners an allen Stellen: Er bekommt mehr Arbeitsspeicher, mehr Sensoren und sogar LTE-Empfang. Auch das Betriebssystem ist nicht mehr ganz so alt. Der Preis wird dafür etwas höher sein.
IBMs Visionen auf der neuen Messe Think 2018 sind groß: Das Unternehmen will Watson verwenden, um Modelle für Apple-Geräte zu trainieren und um den Zustand der Weltmeere zu analysieren. Ein winziger Computer soll die Blockchain direkt an Produkte bringen - betrieben von einer Solarzelle.
Die Macher des kleinen E-Paper-Displays Paperino erzählen, wie sie auf die Idee gekommen sind und wie sie mit nur 6.000 US-Dollar durch Crowdfunding die Produktion finanzieren konnten.
Golem-Wochenrückblick Tomb Raider definiert im Kino Lara Croft neu. Sicherheitsforscher verwundern mit angeblichen Prozessorschwachstellen. Und wir verabschieden uns von Stephen Hawking.
Pappkameraden für Eltern und Kinder: Nintendos kommendes Switch-Zubehör Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet und alles im Video festgehalten.
Der Raspberry Pi 3B+ hat schnellere ARM-Prozessorkerne, es gibt ac-WLAN für das 5-GHz-Frequenzband und Gigabit-Ethernet. Der Preis der Bastelplatine beträgt 40 US-Dollar.
Entwickler können mit der nächsten Windows-10-Version ihre Projekte mit trainierten maschinellen Lernmodellen ergänzen. Das neue Windows-ML-Framework ermöglicht deren Ausführung auf dem Heim-PC und wohl sogar auf dem Raspberry Pi - ohne Cloud-Anbindung.
Das Raspad erweitert Bastelplatinen wie den Raspberry Pi um einen Touchscreen, einen Akku und weitere Tasten. Auf Kickstarter gibt es das Gerät auch im Paket mit Bauteilen, um sich etwa einen Roboter mit Greifarm zu bauen - inklusive einsteigerfreundlicher Programmiersoftware.
Der Eagleye 530 nutzt die IoT-Plattform Artik von Samsung, um als Bastelplatine für das Internet der Dinge gerüstet zu sein. Im Vergleich zum Raspberry Pi hat das System aber auch andere Vorzüge, etwa vorinstallierten Flash-Speicher.
Keine Verletzungen mehr durch die Säge: MIT-Forscher setzen Roboter ein, um Holz für Möbel zuzuschneiden. Ziel ist es, es jedermann zu ermöglichen, Möbel individuell zu bauen, ohne dabei die Finger zu riskieren.
Das UP Core Plus ist ein Kit für Edge-Computing. Die Platine nutzt einen x86-Chip und hat viele Schnittstellen. Per Dockingstecker können Platinen mit einem FPGA und daran zusätzliche Hardware für künstliche Intelligenz angeschlossen werden.
Das Angebot zur Verwaltung von größeren IoT-Installationen in Googles Cloud ist nun allgemein verfügbar. Kunden stehen darüber hinaus die Datenverarbeitung und -analyse der Google Cloud zur Verfügung.
Update Der Rockpro64 ist eine Art leistungsstärkerer Raspberry Pi, inklusive Rockchip-Prozessor, 4 GByte RAM und aktuellen Anschlüssen. Allerdings müssen einige Funktionen hinzugekauft werden - eine WLAN-Karte und Massenspeicher fehlen hier.
Die US Air Force hat einen flexiblen Mikrocontroller in Arbeit. Er soll quelloffen sein und daher später vielseitig genutzt werden können. Anwendungsszenarien stellen sich die Forscher als Gesundheitssensoren für Piloten oder auch in Smartwatches vor.
Die neue Version 3.0 des freien VLC-Players ist nach fast vier Jahren Entwicklungszeit endlich stabil und enthält Funktionen, die längst in Android oder iOS getestet werden. Das Hardware-Decoding sollte nun immer funktionieren. Die Builds für alle Plattformen sind einheitlich.
Über eine halbe Million Windows-Server sollen von einer Malware befallen sein, mit deren Hilfe in großem Stil die Kryptowährung Monero geschürft wird. Die Täter verdienen damit offenbar bis zu 8.500 US-Dollar pro Tag.
In der Debatte um die Manipulation öffentlicher Meinung spielen Social Bots eine große Rolle. Wir haben ausprobiert, wie einfach sich solche Bots anlegen lassen und zeigen, wie eine sinnvolle Nutzung aussehen kann.
Vor allem Patches für die jüngst bekanntgewordenen Schwachstellen Spectre und Meltdown prägen den neuen Linux-Kernel. Besitzer von AMDs neuen Vega-Grafikkarten können mit Linux 4.15 und dessen neuem Amdgpu-Treiber ihren Desktop jetzt auch auf dem Monitor betrachten.