• IT-Karriere:
  • Services:

Bastelrechner Eagleye 530s: Zigbee und Flash-Speicher im Raspberry-Pi-Format

Der Eagleye 530 nutzt die IoT-Plattform Artik von Samsung, um als Bastelplatine für das Internet der Dinge gerüstet zu sein. Im Vergleich zum Raspberry Pi hat das System aber auch andere Vorzüge, etwa vorinstallierten Flash-Speicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Eagleye 530s verfügt über ein Zigbee-Modul.
Der Eagleye 530s verfügt über ein Zigbee-Modul. (Bild: Seeedstudio.com)

Auf der Verkaufsplattform Seeedstudio gibt es eine neue Bastelplatine, die auf der Artik-Plattform von Samsung basiert und für das Internet der Dinge ausgelegt ist. Der Eagleye 530s orientiert sich am Formfaktor des Raspberry Pi 3. Bei der Ausstattung bietet er jedoch einiges mehr als das Konkurrenzprodukt. Als IoT-Computer unterstützt er das Drahtlosprotokoll Zigbee nach IEEE 802.15.4 und eignet sich daher beispielsweise als kleine Smart-Home-Steuerung zum Selbstbauen.

Stellenmarkt
  1. ERGO Group AG', Düsseldorf
  2. Team GmbH, Paderborn

Auf der Platine ist außerdem ein ARM Cortex A9 verbaut. Dessen vier Kerne takten mit 1,2 GHz und damit im Vergleich zum Raspberry Pi 3 Model B gleich schnell. Dem Prozessor stehen 1.024 MByte DDR3-Arbeitsspeicher zur Verfügung. Außerdem sind 4 GByte eMMC-Flashspeicher vorhanden. Dadurch wird nicht zwingend eine Micro-SD-Karte als Speichermedium benötigt. Diese kann trotzdem in einen entsprechenden SD-Kartenslot eingeschoben werden.

  • Eagleye 530s (Bild: Seeedstudio.com)
  • Eagleye 530s (Bild: Seeedstudio.com)
  • Eagleye 530s (Bild: Seeedstudio.com)
Eagleye 530s (Bild: Seeedstudio.com)

Anschlüsse und Abmessungen wie Raspberry Pi

Bei den Anschlüssen kann der Raspberry Pi im Vergleich punkten. Der Eagleye 530s hat statt vier USB-A-Buchsen, in voller Größe nur zwei. Dazu kommen zwei Micro-USB-Anschlüsse. Ein HDMI-Anschluss und RJ-45-Port für Gigabit Ethernet sind vorhanden. Die GPIO-Schnittstelle des kleinen Rechners umfasst 40 Pins.

Die Stromversorgung kann über einen separaten 5-Volt-Anschluss angeschlossen werden. Alternativ funktioniert das auch per Micro-USB-Netzteil. Im Gegensatz zum Raspberry-Pi-Pendant verfügt die Platine nur über einen Mipi-CSI-Port für ein Kameramodul, nicht über einen zusätzlichen DSI-Anschluss für externe Anzeigen.

Die Netzwerkkarte kommuniziert auch drahtlos per WLAN 802.11n und Bluetooth 4.2. Die Platine misst 87 x 58,5 x 20 mm und ist damit etwa gleich groß wie das Konkurrenzprodukt. Ein großer Nachteil ist der Preis: Für 79 US-Dollar bekommen Kunden eine Platine. Der Raspberry Pi 3 Model B kostet die Hälfte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis (bis zum 12. April)
  2. 799€ statt 934€ im Vergleich
  3. (Canon EOS 250D Spiegelreflexkamera, 24,1 Megapixel mit Objektiv 18-55 mm (7,7 cm Touchscreen...

mucpower 02. Mär 2018

keine Ahnung, wozu man das Teil braucht. Im Zweifelsfall lieber den Raspberry nehmen oder...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer)

Das Makerphone ist ein Handy zum Zusammenbauen. Kinder wie auch Erwachsene können so die Funktionsweise eines Mobiltelefons nachvollziehen.

Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer) Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Latitude 7220 im Test Das Rugged-Tablet für die Zombieapokalypse
  2. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  3. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen

Bodyhacking: Prothese statt Drehregler
Bodyhacking
Prothese statt Drehregler

Bertolt Meyer hat seine Handprothese mit einem Synthesizer verbunden - das Youtube-Video dazu hat viele interessiert. Wie haben mit dem Psychologieprofessor über sein Projekt und die Folgen des Videos gesprochen.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Buglas: Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser
    Buglas
    Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser

    Mehr Datenupload und Zunahme der Sprachtelefonie bringe die Netze unter Druck. FTTB/H-Betreiber bleiben gelassen.
    Eine Exklusivmeldung von Achim Sawall

    1. Coronavirus Österreich diskutiert verpflichtendes Tracking
    2. Coronavirus Funktion zur Netflix-Drosselung war längst geplant
    3. Coronakrise China will Elektroautoquote vorübergehend lockern

      •  /