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Raspad: Raspberry Pi kommt ins Bastel-Tablet-Gehäuse

Das Raspad erweitert Bastelplatinen wie den Raspberry Pi um einen Touchscreen, einen Akku und weitere Tasten. Auf Kickstarter gibt es das Gerät auch im Paket mit Bauteilen, um sich etwa einen Roboter mit Greifarm zu bauen - inklusive einsteigerfreundlicher Programmiersoftware.

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Das Raspad ist ein Tablet-Gehäuse für den Raspberry Pi.
Das Raspad ist ein Tablet-Gehäuse für den Raspberry Pi. (Bild: Sunfounder)

Das Unternehmen Sunfounder finanziert auf der Crowdfunding-Plattfom Kicksarter derzeit das Raspad. Dies ist ein Gehäuse für den Bastelrechner Raspberry Pi mit 10,1-Zoll-Touchscreen mit 1.280 x 800 Pixeln Auflösung, Akku, Stereolautsprechern und einer Controller-Platine. Allerdings ist ein Raspberry-Pi-Computer nicht enthalten. Sunfounder konnte für das Projekt bereits 225.000 US-Dollar durch 1.341 Unterstützer sammeln. Das Finanzierungsziel waren 10.000 US-Dollar. Die Kampagne läuft noch bis zum 4. April 2018.

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Das Raspad richtet sich vor allem an Bastler und Nachwuchsprogrammierer, die von Grund auf ein eigenes Tablet bauen wollen. Dazu bietet Sunfounder auch eine einsteigerfreundliche Programmierumgebung, bei der Anweisungen in Blöcken im Stil der von Golem.de getesteten Makeblock-Software aneinandergereiht werden. Das Programm basiert auf der Schülersoftware Scratch.

Kompatibel mit anderen Bastelplatinen

Neben dem Raspberry Pi sollen weitere Bastelplatinen im Raspad verbaut werden können. Sunfounder gibt beispielsweise das Tinker Board von Asus an. Wichtig ist die Position der Anschlüsse, da die Aussparungen klar für ein Raspberry Pi ausgelegt sind. Der Akku wird per Micro-USB an die Platine angeschlossen und soll eine Laufzeit von fünf Stunden erreichen. An der Seite des Gehäuses befinden sich Lautstärketasten und Power-Schalter.

Der Hersteller bietet sein Raspad in verschiedenen Varianten und Paketen an. Die Standardversion beinhaltet das Gehäuse, ein USB-Mikrofon sowie ein Netzteil und kostet 130 US-Dollar. Für 210 US-Dollar gibt es eine Tastatur, eine Micro-SD-Karte und ein Raspberry Pi 3 Model B dazu. Das Beginner Kit kostet 250 US-Dollar und enthält eine Packung mit diversen zusätzlichen Bauteilen und Sensoren, darunter ein Breadboard und ein GPIO-Kabel. Für 735 US-Dollar können Käufer einen Roboter bauen - inklusive Greifarm und Kameramodul. Die Auslieferung aller Pakete soll im Mai 2018 beginnen.



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RipClaw 07. Mär 2018

Gefällt mir die SmartPi Touch Lösung. Vor allem die Wandhalterung wäre praktisch wenn...

Riemen 07. Mär 2018

Damit wären wenigstens sinnvolle Abmessungen des Geräts möglich. Da die ja kompatibel...

Psycho Maniac 07. Mär 2018

Achso, ja ok. Das ist aber natürlich auch der Hardware geschuldet. Auch auf älteren x86...

pumok 07. Mär 2018

Das Finanzierungsziel wurde um Faktor 22.5 übertroffen. Klar, das Teil wird sich nicht...


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