Edge Computing: Azure Iot Edge ist verfügbar und dessen Quellcode offen

Azure Iot Edge ist Microsofts Plattform für das Internet der Dinge und Edge Computing. Es ist jetzt für alle Azure-Kunden verfügbar und ein weiterer Schritt hin zu vielen kleinen Geräten, statt einer großen Cloud-Umgebung.

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Microsoft geht neue Wege mit Edge Computing.
Microsoft geht neue Wege mit Edge Computing. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft bringt seine Plattform Azure Iot Edge aus dem Beta-Stadium und macht sie für alle Azure-Kunden zugänglich. Nebenbei stellt das Unternehmen den Quellcode auf dem Entwicklerportal Github zur freien Verfügung. Das IT-Magazin The Register hat dabei bemerkt, dass der Security-Daemon der Plattform in der Programmiersprache Rust geschrieben ist - entwickelt von Mozilla.

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Microsofts Intention dahinter könnte sein, dass Kunden ihre Ressourcen aus der klassischen Azure-Cloud auf Edge-Hardware migrieren, also auf kleinere Server, die verschiedene Hardwaresensoren auslesen, analysieren und an ein zentrales Rechenzentrum schicken. Kleinere Operationen, etwa Diagnosen oder Datenzusammenfassungen können dabei direkt vom Gateway getätigt werden, ohne dass diese Daten an ein großes Cloud-Rechenzentrum geschickt werden müssen. Diese Methode ist in der Industrie verbreitet. Microsoft will das anscheinend auf den Endkundenmarkt ausweiten, beispielsweise im Bereich Smart Home.

Azure Sphere und Brainwave bringen Machine Learning für Iot

Aus diesem Grund hat Microsoft mit Azure Sphere sogar dedizierte Hardware angekündigt, die in Verbindung mit Azure Iot Edge genutzt werden soll. Die winzigen Chips können Hersteller beispielsweise in Smart Devices einbauen. Gleichzeitig geht Microsoft mit Partnern wie Dell und Vmware eine strategische Partnerschaft ein, die die Idee des Edge Computing verbreiten soll.

Azure Iot Edge stellt dazu dedizierte Iot-Container zur Verfügung, die auf minimaler Hardware laufen sollen, beispielsweise einem Minirechner wie dem Raspberry Pi mit ARM-Prozessor. Auch maschinelles Lernen soll dabei einen Rolle spielen, wie Microsofts Projekt Brainwave zeigt.

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