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Ein solcher Mikrocontroller soll sich biegen lassen können.
Ein solcher Mikrocontroller soll sich biegen lassen können. (Bild: Nextflex)

US Air Force: Biegbares Arduino-Board für die Uniform oder den Jetflügel

Ein solcher Mikrocontroller soll sich biegen lassen können.
Ein solcher Mikrocontroller soll sich biegen lassen können. (Bild: Nextflex)

Die US Air Force hat einen flexiblen Mikrocontroller in Arbeit. Er soll quelloffen sein und daher später vielseitig genutzt werden können. Anwendungsszenarien stellen sich die Forscher als Gesundheitssensoren für Piloten oder auch in Smartwatches vor.

Forscher der US Air Force haben einen Mikrocontroller auf Arduino-Basis entwickelt, der auf flexiblem Material aufgebracht ist. Er ist biegsam und soll sich daher in verschiedenen Internet-der-Dinge-Sensoren oder in Wearables einbauen lassen können. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Nextflex entwickelt, das genau solche biegsamen Leiterplatinen herstellt.

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Die Forscher heben in ihrem Produkttext die Quelloffenheit des Arduino-Systems hervor. Auf einer Platine lassen sich diverse Open-Source-Applikationen installieren. Dadurch erreiche die Hardware "jeden Nutzer, vom Industrieproduktentwickler bis zu Schülern", sagt Projektleiter Benjamin Leever.

Während des Entwicklungsprozesses habe das Entwicklerteam die Anzahl der Herstellungsschritte eines flexiblen Mikrocontrollers um 60 Prozent verringern können. Beim Material handelt es sich um eine dünne Plastikschicht, auf die Leiterbahnen, Prozessoren, Flash-Bausteine und ICs aufgebracht sind. Allerdings sind diese Komponenten trotzdem starr - ein eventueller Schwachpunkt. Das Gewicht soll dabei um 98 Prozent geringer sein als bei herkömmlichen Platinen. Allerdings dürfte das in den meisten Anwendungsfällen kaum auffallen.

Einsatz im Jetflügel oder der Soldatenuniform

Als Anwendungsszenarien für die Air Force stellt sich Leever Sensoren in Flügeln von Kampfjets vor, die beispielsweise die strukturelle Integrität des Flugzeuges analysieren. Alternativ wären Sensoren denkbar, die die Gesundheitswerte von Piloten und Soldaten messen und an die Einsatzzentrale weiterleiten.

Für den zivilen Markt soll es die Technik aber auch geben - beispielsweise in den Armbändern von Smartwatches, in Modestücken oder als IoT-Sensoren. Ein funktionierender Prototyp des biegsamen Boards soll am 12. Februar 2018 auf der Messe 2018Flex in Kalifornien vorgestellt werden. Etwas Ähnliches konnte Golem.de auch auf der Cebit 2017 sehen. Dabei handelt es sich um eine Membran, die leitfähig ist.


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Teebecher 13. Feb 2018

Lebe lang und in Frieden Außerhalb des ST Universums habe ich den Begriff nicht...

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Zuryan 13. Feb 2018

Natürlich ist das eine total neue und noch nie da gewesene Technologie. Warte noch ein...

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Gandalf2210 13. Feb 2018

Der liebe Gott hat uns so viele Endungen gegeben um aus einem Verb ein Adjektiv zu...

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