Abo
  • Services:

Bastelrechner: LTE, mehr RAM und bessere CPU für den neuen Orange Pi

Der Orange Pi 4G-Iot ist eine Verbesserung des Bastelrechners an allen Stellen: Er bekommt mehr Arbeitsspeicher, mehr Sensoren und sogar LTE-Empfang. Auch das Betriebssystem ist nicht mehr ganz so alt. Der Preis wird dafür etwas höher sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Orange Pi 4G-IOT kommt mit vielen Sensoren und Antennen.
Der Orange Pi 4G-IOT kommt mit vielen Sensoren und Antennen. (Bild: Shenzhen Xunlong)

Der chinesische Hersteller Shenzhen Xunlong hat die neue Version seines Orange Pi Iot vorgestellt. Der Orange Pi 4G-Iot ist der Nachfolger des von Golem.de getesteten Bastelrechners, der über viele Drahtlosstandards funken kann. Die Platine ähnelt von der Größe her dem Vorgänger: 85 x 55 mm misst diese, berichtet das Onlinemagazin Linuxgizmos. Das ist etwas größer als der Vorgänger, der nur 67 x 42 mm misst. Verfügte der Orange Pi vorher nur über ein Mobilfunkmodem für langsame GSM-Netze, kann der Orange Pi 4G-Iot auch diverse LTE-Frequenzen empfangen. Ein entsprechender SIM-Kartenslot ist vorhanden.

Stellenmarkt
  1. Northern Lights, Flensburg, Erfurt, Berlin
  2. Löwenstein Medical GmbH & Co. KG, Bad Ems

Der Bastelrechner hat weitere Sensoren verbaut, darunter WLAN, Bluetooth, GPS und sogar einen Ultrakurzwellenempfänger für Radiofrequenzen. Allerdings war das bisher nie das größte Problem des Vorgängers. Die Leistung ist im Test einfach nicht erträglich. Das soll der Nachfolger besser machen und hat deswegen einen Vierkernprozessor vom Typ ARM Cortex A53, genau genommen den Mediatek MT6737, verbaut. Er hat eine 64- statt 32-Bit-Architektur, die Kerne takten mit bis zu 1,35 GHz. Die CPU hat auch den Vorteil, dass sie eine leistungsfähigere Mali-T720-Grafikkarte und schnelleren DDR3-Speicher mitbringt. Der neue Orange Pi hat 1 GByte DDR3 RAM.

Neues Betriebssystem und mehr Platz auf dem Speicher

Das Betriebssystem hat ebenfalls ein Update erhalten: Statt Android 4.4 wird Android 6 verwendet. Das Image ist auf 8 GByte Emmc-Speicher installiert, so dass mehr als nur 53 MByte von 512 MByte Restplatz beim Vorgänger frei sein werden. Ein Micro-SD-Kartenleser ist ebenfalls wieder verbaut. Die GPIO-Schnittstelle mit 40 Pins bleibt unverändert.

  • Orange PI 4G-Iot (Bild: Shenzhen Xunlong)
  • Orange PI 4G-Iot (Bild: Shenzhen Xunlong)
  • Orange PI 4G-Iot (Bild: Shenzhen Xunlong)
  • Orange PI 4G-Iot (Bild: Shenzhen Xunlong)
Orange PI 4G-Iot (Bild: Shenzhen Xunlong)

Bei den Anschlüssen hat sich das System ebenfalls verbessert: Drei USB-Anschlüsse und ein Micro-USB-Anschluss sind vorhanden. Ein Bildschirm kann per HDMI angeschlossen werden. An den Vorgänger passen nur LC-Displays an die MIPI-DSI-Schnittstelle.

Wie der Vorgänger kann auch der Orange Pi 4G-Iot vorerst nur per Aliexpress aus China importiert werden. Die Platine kostet um die 45 US-Dollar, eine starke Preiserhöhung im Vergleich zum 2G-Modell, das nur 20 Euro inklusive Zubehör kostet. Das ist bei der wesentlich besseren Ausstattung aber kein Wunder und trotzdem ein wettbewerbsfähiger Preis - ein Raspberry Pi 3 Model B kostet auf Amazon etwa 32 Euro.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

chithanh 27. Mär 2018

Laut Herstellerspezifikation des MT6737 kann der DSI-Anschluss 720p. Es gibt noch einen...

ldlx 27. Mär 2018

Meine Frage bezog sich nicht auf Bastelorgien, sondern wie es um Rechenleistung und...

Niaxa 27. Mär 2018

So sieht es aus. Für Basteleien, einen Web oder VPN Server etc. reicht das dicke. Ein...


Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
Tesla
Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
  2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
  3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

    •  /