Apple hat seinen Dienst iTunes Match nun auch in Deutschland freigeschaltet. Das einjährige Abonnement des Musik-Nachkaufdienstes kostet rund 25 Euro. Gleichzeitig mit dem Start hatte Apple allerdings Probleme mit seinem Anmeldesystem.
Die Bibliothek Libkmod und das dazugehörige Werkzeug Kmod sollen das Laden von Modulen des Linux-Kernels und damit den Start des Betriebssystems beschleunigen.
Microsoft integriert einen Passwortmanager in Windows 8, um es seinen Nutzern einfacher zu machen, sich bei Websites mit komplexem Passwörtern anzumelden, die nicht mehrfach verwendet werden.
Mit dem neuen Plugin Quest One Privilege Manager for Sudo lässt sich der Sudo-Befehl so erweitern, dass er in Netzwerken eingesetzt werden kann. Er bietet eine zentrale Verwaltung für privilegierte Benutzer.
Canonical, Cisco, IBM, Intel, Netapp, Red Hat und Suse wollen gemeinsam am Ovirt-Projekt arbeiten. Ovirt ist ein freier Virtualisierungsstack auf Basis der kernelbasierten virtuellen Maschine, KVM.
Windows-Nutzer erhalten künftig automatisch die jeweils aktuelle Version des Internet Explorer, die für ihr System verfügbar ist. Microsoft führt dazu automatische Updates für Nutzer von Windows XP, Windows Vista und Windows 7 ein.
In Blender 2.61 lassen sich künftig Ozeane samt Wellen und Schaumkronen simulieren. Mit Motion Tracking lassen sich Bewegungssequenzen aus realen Filmen übernehmen. Die neue Rendering Engine Cycles ist als Vorschau integriert.
Nokia hat sein UI-Framework Qt in der Version 4.8.0 veröffentlicht. Die neue Version verfügt über die Qt Platform Abstraction, Thread-Unterstützung für OpenGL und Multithread-Unterstützung für HTTP sowie einen optimierten Dateisystemzugriff.
Microsoft richtet eine XMPP-Schnittstelle für seinen Instant-Messaging-Dienst ein, der rund 300 Millionen aktive Nutzer zählt. Der von der IETF verabschiedete Standard wird auch von Jabber, Google Talk und Facebook unterstützt.
Die Plasma-Active-Entwickler haben mit Two dem mobilen Desktop auf KDE-Basis ein Update verpasst, das wesentliche neue Funktionen mit sich bringt. Nun lässt sich Plasma Active auch auf Tablets mit Nvidias Tegra-2-Chipsatz installieren.
In der weiteren Zwischenversion 2.7.4 der Bildbearbeitung Gimp haben die Entwickler weitere Funktionen für den Ein-Fenster-Modus implementiert. Geplant ist die Veröffentlichung von Gimp 2.8 für Anfang Januar 2012.
Die Dezemberausgabe von AMDs Grafiktreibern bringt Unterstützung für Stereoskopie auf drei Monitoren. Spannender ist die Betaversion von Catalyst 12.1: Damit können Anwender eigene Profile für jedes Spiel erstellen.
Die Wikimedia Foundation testet einen visuellen Editor für ihre freie Enzyklopädie Wikipedia. Autoren sollen Texte damit direkt im fertigen Layout schreiben können, ohne sich mit der Mediawiki-Syntax auseinandersetzen zu müssen.
Die Linux-Distribution Untangle 9.1 ist erschienen. Das System zum Sichern eines Netzwerkes nutzt nun für fast alle Anwendungen JSON-Konfigurationsdateien, statt die Einstellungen in einer Postgresql-Datenbank zu speichern.
Wissenschaftlern und Softwareentwicklern stellt Nvidia den Quelltext seines Cuda-Compilers zur Verfügung. Das Framework für parallele Programmierung lässt sich so auch für andere Hardware anpassen - inklusive AMD-GPUs.
Ein Unternehmen des Owncloud-Projekt-Gründers bietet ab sofort professionelle Unterstützung beim Einsatz des freien Onlinespeichers. Owncloud lässt sich auf den eigenen Servern einsetzen und nutzt derzeit die Protokolle WebDAV und CalDAV.
Mozilla testet einen eigenen Appstore. Damit tritt das Apps-Projekt der Mozilla Labs in die nächste Phase ein. Mozillas Ziel ist es, eine Basis für plattformunabhängige Apps bereitzustellen.
Das W3C hat einen Arbeitsentwurf für "CSS Exclusions and Shapes Module Level 3" veröffentlicht. Die von Adobe eingebrachte CSS3-Technik erlaubt komplexere Layouts fürs Web, was zusammen mit CSS Regions klassische Magazinlayouts ermöglichen soll.
Microsofts eigene Barcode-Technik Tag war bislang eine Insellösung und inkompatibel zu gängigen 2D- und 3D-Barcodes. Um ihre Verbreitung zu erhöhen, hat Microsoft nun eine Scanner-App vorgestellt, die sämtliche gängigen Barcode-Typen erkennen kann.
Futuremarks neues Programm Powermark ist fertig. Der kostenpflichtige Test dient zur Ermittlung der Laufzeit mobiler Geräte unter Windows 7. Dazu sind einige Bedingungen zu erfüllen.
Die Entwicklungsumgebung Qt Creator 2.4.0 enthält zahlreiche kleine Änderungen, darunter die semantische Hervorhebung in QML. Hinzugekommen sind neue Schemata für die Quellcodeformatierung für QML- und C++-Projekte.
Das Steuerungskomitee des Fedora-Projekts hat die Neuerungen für Fedora 17 festgelegt. Dabei werden sämtliche ausführbaren Dateien in /usr zusammengefasst. Die Umstellung auf Systemd soll abgeschlossen werden.
Das Notizprogramm, das eigentlich eine Vorzeigeanwendung für Tablet-PCs mit Windows ist, gibt es nun auch für Apples Tablet. Wer Onenote früher mit einem Windows-Tablet-PC benutzt hat, wird allerdings einige Probleme mit der iPad-Version haben.
Die freie Blogsoftware Wordpress ist in der Version 3.3 mit Codenamen "Sonny" erschienen. Die neue Version soll für neue Nutzer einfacher zu erlernen sein und bietet Verbesserungen in Sachen Navigation, Uploads und Imports.
In Webkit ist kein Platz für Googles Javascript-Alternative Dart. Das macht Apple-Entwickler Oliver Hunt deutlich. Apple hält nichts von Googles Plänen, eine moderne Alternative zu Javascript zu schaffen.
Nokia bringt Anfang 2012 ein Update auf Symbian Belle für weitere Smartphones. Mobiltelefone mit Symbian Anna erhalten damit vor allem Änderungen an der Bedienoberfläche.
Die freie Codecsammlung FFmpeg liegt in Version 0.9 vor und soll unter anderem bessere Unterstützung für Android bringen. Es ist die erste große neue Version, seit das Projekt gespalten wurde.
Auch Linux Mint liefert Banshee mit aktiviertem Amazon-MP3-Store aus. Von den generierten Einnahmen bekommt die Gnome-Foundation aber nur die Hälfte. Genau wie Ubuntu handelt Linux Mint damit entgegen dem Wunsch der Banshee-Entwickler.
Univention hat den Corporate Server (UCS) 3.0 veröffentlicht, der auf Debian 6.0 basiert. Das Webfrontend wurde komplett neu geschrieben. UCS 3.0 kann mit Samba 4 als Domänenserver für Active Directory eingesetzt werden.
Der Red-Hat-Nachbau Cent OS ist mit der Veröffentlichung von Version 6.1 mit der gleichlautenden Versionsnummer von Red Hat gleichgezogen, die im Mai 2011 erschien. Die wesentliche Änderung ist der neue Paketmanager Yum.
Die MPEG verfolgt zwei Ansätze, um einen lizenzfreien Videocodec fürs Web zu standardisieren. Im Februar 2011 kündigte die MPEG an, einen gebührenfreien Videocodec für das Internet zu entwickeln.
Mozilla hat Probleme, Firefox für Windows zu kompilieren, denn der Vorgang stößt an die Speichergrenze von 3 GByte. Das hat Ende vergangener Woche dazu geführt, dass die Windows-PGO-Builds nicht mehr erzeugt werden konnten.
Google hat seine Bild- und Videobearbeitungssoftware Picasa in Version 3.9 veröffentlicht. Damit verbunden ist eine Integration in Google+ und neue Bearbeitungswerkzeuge sowie ein Vergleichsmodus, mit dem die Bildbearbeitungen verglichen werden können.
HP will auch künftig Geräte mit WebOS entwickeln und vermarkten. HP will WebOS als Open Source freigeben und damit die Zukunft des Betriebssystems sichern, das von Palm entwickelt wurde.
Microsoft hat die finale Version von Silverlight 5 für Windows und Mac OS veröffentlicht. Die neue Version bietet Hardwarebeschleunigung bei der Videowiedergabe und Microsofts Trusted-Application-Modell für Webbrowser.
Facebook hat mit der Hiphop Virtual Machine und Hiphop Bytecode einen JIT-Compiler für PHP entwickelt, der bei Facebook bereits im Einsatz ist. Die Lösung soll die Vorteile statisch kompilierten Codes mit denen eines Interpreters vereinen.
HP wird sein mobiles Betriebssystem WebOS als Open Source freigeben, das System aber weiterhin unterstützen und weiterentwickeln. Das kündigte das Unternehmen am Freitagabend an.
Seit rund einer Woche ist das offizielle Verzeichnis für jQuery-Plugins nicht mehr verfügbar. Bei der Löschung von Spam wurde versehentlich das gesamte Verzeichnis gelöscht. Das letzte Backup der Daten ist ein Jahr alt.
In diesem Monat will Microsoft insgesamt 14 Patches für die Windows-Plattform, das Office-Paket und den Internet Explorer veröffentlichen, um 20 Sicherheitslecks zu schließen. Mindestens drei Windows-Sicherheitslücken werden als gefährlich eingestuft.
Eine neue Generation von Browserspielen startet im Chrome Web Store: Die ersten Spieleentwickler - darunter Square Enix und Supergiant Games - haben dort Spiele auf Basis von Googles Native Client angekündigt beziehungsweise veröffentlicht. Damit kann nativer Code im Browser ausgeführt werden.
Die Samba-Entwickler diskutieren derzeit eine Veröffentlichung von Samba 4. An der Neuentwicklung wird seit acht Jahren gearbeitet, dennoch ist sie nur als Alphaversion verfügbar.
Das KDE-Team veröffentlicht gleichzeitig ein monatliches Update für KDE SC 4.7 und die zweite Beta von Version 4.8. Außerdem ist der Instant-Messenger KDE Telepathy 0.2 erschienen.
Webentwickler sollten VML und auf DirectX basierende Filter und Transitions nicht mehr verwenden, rät Microsoft. Denn Microsoft will die beiden proprietären Techniken nicht länger unterstützen.
Google arbeitet daran, die Browser-Engine Webkit um Unterstützung für Scriptsprachen alternativ zu Javascript zu erweitern. Google geht es in erster Linie um eine native Unterstützung seines Javascript-Konkurrenten Dart, aber auch Python, Java, Ruby oder Lua könnten künftig in Webkit integriert werden.
Apple hat seine E-Book-Lesesoftware iBooks mit einem Nachtlesemodus ausgestattet, der verhindert, dass der Leser im Dunkeln beim Lesen vom Display seines iPhones oder iPads geblendet wird.
Evernote erweitert sein Portfolio an mobilen Anwendungen um "Hello" und "Food". Wie Evernote selbst sollen sie Menschen dabei helfen, sich an Wesentliches zu erinnern, in diesem Fall Menschen und Rezepte.