• IT-Karriere:
  • Services:

Bastion und Mini Ninjas: Spieleentwickler setzen auf Googles Native Client

Eine neue Generation von Browserspielen startet im Chrome Web Store: Die ersten Spieleentwickler - darunter Square Enix und Supergiant Games - haben dort Spiele auf Basis von Googles Native Client angekündigt beziehungsweise veröffentlicht. Damit kann nativer Code im Browser ausgeführt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Browserspiele mit Googles Native Client
Neue Browserspiele mit Googles Native Client (Bild: Supergiant Games)

Supergiant Games bietet ab sofort sein Rollenspiel Bastion als Browserspiel an. Es kann allerdings nur in Googles Browser Chrome gespielt werden. Die Entwickler setzten dabei auf Googles Native Client, der seit Chrome 14 Bestandteil des Browsers ist. Der Native Client ermöglicht es, nativen Code im Browser auszuführen und somit direkt die volle Rechenleistung der CPU zu nutzen, was die Entwicklung komplexerer Webapplikationen ermöglichen soll.

Stellenmarkt
  1. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. OEDIV KG, Oldenburg

Und so versucht Google zunächst, mit Spielen zu zeigen, was im Browser mit seinem Native Client möglich wird. Dazu hat sich Google Partner aus der Spieleindustrie gesucht, die bekannte Titel mit Hilfe des Native Client in den Browser bringen. Neben Bastion von Supergiant Games ist auch der Angry-Birds-Klon Wolf Toss von Zipline Games ab sofort im Chrome Web Store verfügbar.

Mit der kommenden Beta von Chrome 17, die noch im Dezember 2011 erscheinen soll, will zudem Square Enix seinen Titel Mini Ninjas über den Chrome Web Store anbieten.

Bastion von Supergiant Games kann sogar kostenlos gespielt werden. Wer die Geschichte zu Ende spielen will, muss aber auf eine Vollversion upgraden. Das kann direkt aus dem Spiel heraus geschehen und kostet 14,99 Euro. Bastion kann im Vollbild gespielt werden und soll laut Supergiant Games gleichwertig mit den Versionen für Xbox 360 und PC sein. In einem ersten Test hakte das Spiel dann aber doch ab und zu, was vor allem an der Steuerung lag. Die Browserversion von Bastion setzt einen Dual-Core-Prozessor mit mindestens 1,7 GHz, 2 GByte RAM und 1 GByte Speicherplatz auf der Festplatte voraus. Vor dem ersten Start müssen 40 MByte heruntergeladen werden. Die Grafikkarte sollte mindestens 512 MByte Speicher haben und das Shader Model 2 unterstützen.

Die Steuerung von Bastion ist derzeit nur per Tastatur möglich, kommende Chrome-Versionen werden aber auch Gamepads und Joysticks unterstützen, so dass die Steuerung der Spiele wie an der Konsole möglich wird.

Allerdings geht Google mit dem Native Client einen eigenen Weg. Die Software ist zwar Open Source, aber bisher hat kein anderer Browserhersteller die Idee aufgegriffen. Im Gegenteil: Mozilla lehnt Googles Ansatz sogar offen ab.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 142,85€

Ein Entwickler 27. Jan 2012

Was der Vorteil des Native Client sein soll, weiß ich auch nicht genau. Es gibt aber eine...

trollianer 11. Dez 2011

DAS was den Menschen von der Stubenfliege unterscheidet, ist der Spieltrieb. Je...

Tapsi 10. Dez 2011

Da braucht man das Unity-Plugin, sicher, dass dies noch mit Websprachen was zu tun hat ?

Tapsi 10. Dez 2011

Optimiert sind C++ Programme in der Regel immer besser als Java-Pendants. Aber im...

kmork 09. Dez 2011

Ist es ja auch, aber NaCl hat ein völlig anderes Sicherheitskonzept und spielt auch...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer
Garmin Instinct Solar im Test
Sportlich-sonniger Ausdauerläufer

Die Instinct Solar sieht aus wie ein Spielzeugwecker - aber die Sportuhr von Garmin bietet Massen an Funktionen und tolle Akkulaufzeiten.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearables Garmin Connect läuft wieder
  2. Wearables Server von Garmin Connect sind offline
  3. Fenix 6 Garmin lädt weitere Sportuhren mit Solarstrom

Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Luftfahrt: Warum die Ära der Großraumflieger bald endet
Luftfahrt
Warum die Ära der Großraumflieger bald endet

Sie waren die Giganten der Lüfte. Doch wie es so oft mit Giganten ist: Sie werden von kleineren Konkurrenten verdrängt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. E-Mobilität Verein plant Elektroflug von der Schweiz nach Norderney
  2. Elektrisches Fliegen EAG plant hybridelektrisches Verkehrsflugzeug
  3. Tempest BAE Systems erwägt Elektroantrieb für Kampfflugzeug

    •  /