Abo
  • Services:

Nvidia: Quelltext des Cuda-Compilers auch für andere CPUs und GPUs

Wissenschaftlern und Softwareentwicklern stellt Nvidia den Quelltext seines Cuda-Compilers zur Verfügung. Das Framework für parallele Programmierung lässt sich so auch für andere Hardware anpassen - inklusive AMD-GPUs.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Struktur von Cuda
Die Struktur von Cuda (Bild: Nvidia)

Auf seiner Entwicklerkonferenz GTC in Peking hat Nvidia angekündigt, dass sein Entwicklungssystem Cuda für die Programmierung von GPUs und CPUs zu großen Teilen offengelegt wird. Nach Registrierung und Prüfung des jeweiligen Projekts können Entwickler, vornehmlich aus dem wissenschaftlichen Umfeld, den Quelltext des Cuda-Compilers erhalten.

Stellenmarkt
  1. HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Gmunden (Österreich), Pfaffenhofen, Raum Ingolstadt
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

Dadurch ist es möglich, mittels Cuda auch andere Architekturen zu programmieren. Nvidia macht keinen Hehl daraus, dass das dann auch die Grafikprozessoren des Konkurrenten AMD einschließt. Die Entwickler des Projekts Ocelot am Georgia Institute of Technology wollten beispielsweise x86-CPUs und AMD-GPUs mittels des Compilers verwenden.

Ebenso ist denkbar, dass die Nvidia-GPUs künftig auch auf Supercomputern laufen, die mit Architekturen wie IBMs Power betrieben werden. Für eine einheitliche Codebasis müssten dafür aber erst die Schnittstellen zu den GPUs geschaffen werden, bisher liefert nur Nvidia die dafür nötigen Treiber.

Auch die Anpassung an andere Sprachen, die vor allem im technisch/wissenschaftlichen Bereich genutzt werden, ist mit dem Quelltext des Compilers möglich. Nvidia selbst unterstützt bisher nur C und C++, von PGI gibt es auch einen Cuda-Compiler für Fortran. Diese beiden Unternehmen arbeiten darüber hinaus in der OpenACC-Initiative zusammen, mit der Cuda-Programmierung für CPUs bereits unterstützt wird.

120.000 Cuda-Entwickler

Wie Nvidia Golem.de sagte, hält das Unternehmen die Zeit für gekommen, um Cuda als breite Plattform für Parallelprogrammierung zu etablieren. Aus den bisher rund 1,5 Millionen Downloads der Cuda-Pakete hat sich nach Angaben von Nvidia eine Community von etwa 120.000 aktiven Entwicklern gebildet.

Eine vollständige Offenlegung des Cuda-Compilers als Open Source plant Nvidia bisher nicht. In Absprache mit dem Unternehmen soll es aber auch möglich sein, kommerzielle Projekte auf Basis des Compilers zu entwickeln. Dafür dürften dann aber Lizenzgebühren zu entrichten sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  2. 47,99€
  3. 33,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

    •  /