CSS3: W3C legt Entwurf für Exclusions und Shapes vor
CSS Exclusions definieren beliebige Bereiche, um die Inline-Texte herumfließen können. Anders als CSS Floats können diese Bereiche mit allen in CSS verfügbaren Positionierungsschemata definiert werden.
Ergänzt werden die CSS Exclusions um CSS Shapes. Diese erlauben es, geometrische Formen zu definieren, um Texte zu begrenzen oder drum herumfließen zu lassen. Was bislang nur mit rechteckigen Kästen funktionierte, lässt sich mit dem neuen CSS3-Modul mit beliebigen Formen umsetzen.
Adobe hat die beiden Techniken zusammen mit einem Entwurf für CSS Regions(öffnet im neuen Fenster) vorgeschlagen(öffnet im neuen Fenster) , der aber bislang nur als Editors-Draft bei W3C vorliegt. CSS Regions erlauben es, einen Textfluss über mehrere Elemente zu verteilen. Derweil hat das W3C nun einen offiziellen Arbeitsentwurf(öffnet im neuen Fenster) für CSS Exclusions and Shapes Module Level 3(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.
Adobe will mit diesen Vorschlägen komplexe Layouts für das Web ermöglichen, so dass sich klassische Magazinlayouts mit Webstandards umsetzen lassen.
Adobe hat seine Entwürfe in einem eigenen Webkit-Build umgesetzt und diesen Prototyp veröffentlicht. Mittlerweile haben Google und Microsoft Adobes Vorschläge aufgegriffen, so dass Chrome 15 und die Vorabversionen des Internet Explorer 10 frühe Versionen der Techniken unterstützen. Dabei unterscheidet sich die Syntax von Adobes ersten Vorschlägen.
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