Notizprogramm: Microsofts Onenote als iPad-Version erschienen
Microsoft hat Onenote für das iPad veröffentlicht. Das Programm als Teil der Büroprogrammsammlung Microsoft Office ist damit außer für iPhones auch für Tablets von Apple verfügbar.

Für die Nutzung von Onenote ist eine Live-ID Voraussetzung. Damit werden die Inhalte zwischen den Geräten und der Cloud (Skydrive) von Microsoft synchronisiert. Wer Onenote ausgiebig auf einem Tablet-PC benutzt hat und handschriftliche Notizen mit einem Digitizer macht, der kann aber ausgerechnet mit der iPad-Version wenig anfangen.
Während die Onenote Web App Handschriftliches anzeigt, verweist die iPad-Version bei unserem kurzen Test nur darauf, dass etwas notiert wurde mit einem einfachen [ink] an jeder Stelle, an der etwas geschrieben wurde. Normale Notizen werden von der App aber angezeigt, wenngleich nicht in demselben Chaos, in dem sie auf dem Windows-PC erstellt wurden. Die iPad-App zeigt die Notizen alle untereinander an, während die Webanwendung und das Windows-Programm auch die Position auf der Notizfläche anzeigen. Onenote für das iPad ist damit etwas eingeschränkt, verglichen mit der PC- und Webversion.
Onenote ist rund 5 MByte groß und kann kostenlos über den Appstore heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster). Die Anzahl der Notizen ist bei der kostenlosen Version allerdings auf 500 beschränkt.
Die PC-Version von Onenote wird erst seit der Version 2010 auch in der günstigen Heimversion des Office-Pakets angeboten. Davor hat das Programm nur wenig Aufmerksamkeit bekommen, obwohl es schon im Jahr 2002 für Tablet-PCs vorgestellt wurde. Onenote ist unter Windows eine der wenigen Anwendungen, die die Möglichkeiten von Tablet-PCs tatsächlich nutzt. Andere Programme des Office-Pakets bieten zwar mit einem Stift mehr Möglichkeiten, die Bedienung ist aber nicht ideal.
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