Abo
  • Services:

Virtuelles Gedächtnis: Evernote stellt Hello und Food vor

Evernote erweitert sein Portfolio an mobilen Anwendungen um "Hello" und "Food". Wie Evernote selbst sollen sie Menschen dabei helfen, sich an Wesentliches zu erinnern, in diesem Fall Menschen und Rezepte.

Artikel veröffentlicht am ,
Hello, ein virtuelles Gedächtnis für Personen
Hello, ein virtuelles Gedächtnis für Personen (Bild: Evernote)

Evernote bietet ab sofort zwei neue mobile Apps an, Hello und Food. "Hello merkt sich jede Begegnung", so beschreibt Evernote die erste seiner zwei neuen Apps. Damit dies dem Nutzer hilft, speichert Hello auch die Gesichter, Zeitpunkt und Kontext der Begegnung ab.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Durch die Verknüpfung dieser Informationen soll Hello eine Art Geschichte speichern, was der Funktionsweise des menschlichen Gehirns besser entgegenkommt als Adressbücher mit alphabetischen Namenslisten, so Evernote.

Fotos sollen die zu merkenden Personen am besten selbst von sich machen und gleich auch ihren Namen eingeben. Dazu werden am besten kurz die Telefone getauscht, so die Idee der Evernote-Macher. Wer das nicht will, kann den Namen auch selbst eingeben und ein Foto des anderen aufnehmen.

Die Fotos macht Hello automatisch, sobald das Telefon in der richtigen Position gehalten wird. Genau genommen macht die App dann gleich vier Fotos, um das Gesicht später leicht zu animieren.

Gibt jemand seine E-Mail-Adresse an, sendet Evernote Hello automatisch eine E-Mail mit den Daten des Telefonbesitzers an die Adresse. So profitieren beide Seiten von der App.

Zudem erstellt Hello beim Anlegen einer neuen Person auch eine Begegnung ("Encounter") mit dieser Person. Diese besteht aus dem Personenprofil, dem Ort der Begegnung und beliebigen Zusatzinformationen, die helfen sollen, sich an die Begegnung zu erinnern. Hello durchsucht dabei auch den Kalender, um zu ermitteln, wen man trifft und um die entsprechenden Personen noch einfacher in die App aufzunehmen. Beim wiederholten Treffen kann einfach eine weitere Begegnung hinzugefügt werden.

  • Evernote Food
  • Evernote Food
  • Evernote Hello
  • Evernote Hello
  • Evernote Hello
Evernote Hello

Hello verbindet sich zudem mit Evernote und zeigt automatisch Notizen an, die etwa zur Zeit einer Begegnung in Evernote oder Evernote Food erstellt wurden. Sämtliche Hello-Einträge werden zudem mit Evernote synchronisiert und lassen sich auf jedem beliebigen Gerät aufrufen.

Die Oberfläche von Hello bestehe aus einem Mosaik von Gesichtern, da sich das Gehirn diese besonders gut merken könne, so die Evernote-Entwickler. Personen können darin chronologisch dargestellt und vertikal durchblättert werden.

Food

Bei Food geht es wie der Name schon andeutet um eine Art virtuelles Gedächtnis für Essen, also Lieblingsgerichte und kulinarische Erinnerungen. Die Idee ähnelt der von Hello, doch zentrales Element sind hier Mahlzeiten ("Meals"): Jede Mahlzeit besteht aus einem Titel, beliebig vielen Fotos, Fotolegenden, dem Ort, Notizen und Schlagwörtern.

Auch Food verknüpft die gespeicherten Informationen mit Notizen aus Evernote und Personen aus Hello, die im Zusammenhang mit einem Essen stehen, also etwa zur gleichen Zeit erstellt wurden. Zudem können die Mahlzeiten über Facebook, Twitter und E-Mail mit anderen geteilt werden.

Geht es nach den Evernote-Machern, nimmt man das erste Foto schon vor dem Betreten eines Restaurants auf, das dann auf dem Bildschirm Places auftaucht. Anschließend werden alle Gerichte, die anwesenden Freunde und der Wein fotografiert und der Mahlzeit hinzugefügt.

Food soll sich zudem eignen, um eigene Rezepte zu erstellen: Dazu wird die eigene Kreation in ihrer Entstehung ständig fotografiert und mit Notizen versehen. Food eignet sich aber auch zur Aufzeichnung der eigenen Essgewohnheiten.

Food und Hello sind ab sofort für das iPhone in Apples App Store kostenlos verfügbar.



Anzeige
Top-Angebote

mwi 08. Dez 2011

Werden die Daten dann trotzdem in Evernote-Notizbüchern gespeichert? Das gute an Evernote...

Raketen... 07. Dez 2011

Remember who you are.

Eckstein 07. Dez 2011

...und alle beinhalten "look at me"! ^^


Folgen Sie uns
       


Offroad mit dem Audi E-Tron

Mit dem neuen Audi E-Tron fährt es sich leicht durch unwegsames Gelände.

Offroad mit dem Audi E-Tron Video aufrufen
IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
    Bootcamps
    Programmierer in drei Monaten

    Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
    Von Juliane Gringer

    1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
    2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
    3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

      •  /