Linux 4.3 tritt in die Testphase ein, allerdings ohne den Treiber für das altehrwürdige Dateisystem Ext3. Eine andere Code-Antiquität wurde allerdings nach Protesten beibehalten.
Wer heute auf eine neue Build für Windows 10 Mobile gehofft hatte, wird enttäuscht: Die geplante Veröffentlichung wird gestrichen, die Version 10536 wird komplett übersprungen. Grund ist ein schwerwiegendes Problem mit kommenden Updates.
Mit Hypercore Linux steht ein Mini-Betriebssystem bereit, das eine Container-Umgebung auch auf OS X bereitstellt. Gedacht ist das Projekt vor allem, um wissenschaftliche Daten und Berechnungen leichter nachstellen zu können.
Eine Beta des Build-Tools Bazel von Google steht nun als Open Source bereit. Die Alternative für Programme wie CMake, Maven oder Ant benutzt das Unternehmen intern für den Großteil seiner Software. Bazel ist aber nicht für jeden Einsatzzweck gedacht.
Beim Hacking Team spielt freie Software eine erhebliche Rolle - das macht Open-Source-Programmierer zu unfreiwilligen Komplizen bei der Entwicklung von Schnüffelsoftware. Thorsten Schröder vom Chaos Computer Club will etwas dagegen unternehmen.
Die Stagefright-Entdecker legen nach: Sie haben einen Exploit zur Ausnutzung der Sicherheitslücke veröffentlicht. Die meisten Gerätehersteller haben die Lücke bislang nicht gepatcht.
Die nächste Version von OS X 10.11 alias El Capitan ist bereits fertig. Entwickler dürfen das neue Betriebssystem bereits als finale Version herunterladen. Wer keinen Entwickler-Account hat, muss noch ein paar Wochen auf das kostenlose Update warten.
Update Apple hat den Veröffentlichungstermin von WatchOS 2 bekanntgegeben, ohne allerdings Neuigkeiten zum Betriebssystem zu nennen. Zusätzlich wird das Angebot rund um die Apple Watch um neue Modelle und Bänder erweitert.
Microsofts neuer Standardbrowser Edge bekommt seine ersten Sicherheitsupdates. Ältere Versionen des Internet Explorers bedürfen aber einer intensiveren Pflege.
Der Fork Io.js und die folgende Wiedervereinigung mit Node.js scheinen vorteilhaft für die Community gewesen zu sein. So erhält Node mit der nun verfügbaren Version 4.0 ordentliche Versionsnummern, Langzeitunterstützung, einen Release-Plan sowie die aktuelle V8-Engine.
In vCards eingebetteter Schadcode lässt sich unbemerkt über den Whatsapp-Webclient einschleusen. Die Whatsapp-Entwickler haben die Funktion bereits deaktiviert.
In einem Video demonstrieren Ubuntu-Entwickler die aktuellen Fähigkeiten des neuen Unity8 und Mir als Desktop. Sie zeigen dabei auch laufende X11-Anwendungen. Noch muss aber an der Integration gefeilt werden.
Auf der diesjährigen Debconf hat ein Mitarbeiter des Limux-IT-Teams einen Überblick über den aktuellen Projektstand gegeben. Er führte auch aus, dass Limux weiteren Code upstream bereitstellen will.
Nutzer älterer Sony-Smartphones und -Tablets in Deutschland bekommen Android 5.1.1 auf ihre Geräte: Unter anderem das Xperia Tablet Z und das Xperia ZL erhalten das Update. Auch Nutzer des Samsung Galaxy Note 4 können sich über die aktuelle Android-Version freuen.
Die Daten auf WLAN-Festplatten der Firma Seagate können von unberechtigten Nutzern ausgelesen oder manipuliert werden. Schuld sind undokumentierte Telnet-Services mit Standardpasswort und weitere Sicherheitslücken. Eine aktualisierte Firmware des Herstellers steht bereits zur Verfügung.
In einem Interview bestätigt Ubuntu-Mäzen Mark Shuttleworth, dass das neue Paketformat Snappy kein Komplettersatz für die bisher verwendeten Deb-Pakete sein wird. Beide müssten vielmehr koexistieren. Damit verfolgt Canonical einen ähnlichen Ansatz wie Konkurrent Red Hat.
Im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts wurden jetzt erste Empfehlungen für kryptographische Algorithmen vorgelegt, die Schutz vor Quantencomputern bieten. Diese bieten zwar ein hohes Sicherheitsniveau, sie sind aber in vielen Fällen unpraktikabel.
Wie stopft man kritische Sicherheitslücken in der Software von Autos? Nach Ansicht eines Sicherheitsexperten ist der von Fiat Chrysler gewählte Weg eine Einladung an Hacker.
Ein priviligierter Account für den Mozilla-Bugtracker ist unter der Kontrolle eines Angreifers gewesen. Dadurch gelang es diesem, Informationen über noch nicht behobene Sicherheitslücken in Firefox zu erhalten.
Amazon gibt viel Geld für ein Startup aus, das auf Codier- und Decodier-Software für hochauflösende Filme spezialisiert ist. Elemental Technologies wird bei AWS integriert.
Eine Optimierung von RSA-Signaturen kann bei fehlerhaften Berechnungen den privaten Schlüssel verraten. Bekannt ist dieser Angriff schon seit 1996, ein Red-Hat-Entwickler hat jetzt herausgefunden, dass es immer noch verwundbare Hard- und Software gibt.
Geht es nach den Entwicklern des ersten DirectX-12-Spiels, so unterstützen Nvidias aktuelle Grafikkarten keine Asynchronous Shader. Je nach Programmierung rechnen Geforce-Chips langsamer, statt wie AMD-Modelle deutlich schneller zu werden. In den aktuellen Konsolen wird Asynchronous Compute daher bereits genutzt.
Kein Sammeln von Kundendaten, kein monolithisches Wachstum, enge Zusammenarbeit mit der Community: Owncloud macht vieles anders als andere Cloud-Dienste - mit großem Erfolg. Das liegt auch daran, dass das Unternehmen nicht um allzu großes Vertrauen wirbt.
Das Cyanogenmod-Team hat zahlreiche neue Builds seiner alternativen Android-Distribution veröffentlicht: Neben dem ersten Release von CM12.1 gibt es auch neue Versionen der älteren Releases von CM11.0 und CM12.0. Diese beinhalten Patches zur Stagefright-Sicherheitslücke.
Das auf Sicherheit bedachte OpenBSD wird einen eigenen Hypervisor zur Virtualisierung von Gastsystemen erhalten. Aus technischen Gründen sei keine Portierung einer bestehenden Lösung möglich gewesen, weshalb der Code von Grund auf neu entstehe, sagt OpenBSD-Entwickler Mike Larkin.
Die Schnüffelsoftware Regin bringt nicht nur Keylogger oder Passwort-Sniffer mit: Mit zahlreichen weiteren Modulen lässt sich nicht nur spionieren, sondern auch eine komplexe Infrastruktur innerhalb eines angegriffenen IT-Systems aufbauen.
Für die jüngst veröffentlichte DRDoS-Schwachstelle hat Bittorrent bereits einen Patch bereitgestellt. Anwender sollten ihre Software beizeiten aktualisieren. Ganz schließen lässt sich die Lücke aber nicht.
Ein Schüler muss einer Mitschülerin Schmerzensgeld zahlen, weil er intime Fotos von ihr per Whatsapp verbreitet hat. Das Geld hat er selbst verdienen müssen.
Fast die Hälfte des neuen Codes in Linux 4.2 gehört zu einem neuen Treiber für AMDs Grafikkarten, der künftig die Unterstützung sowohl für freie als auch für den proprietären Catalyst-Treiber deutlich verbessern soll. Linux 4.2 soll außerdem Updates für UEFI einspielen können.
Ifa 2015 Kaspersky Lab aktualisiert seine Sicherheitslösungen und will die neuen Lösungen in Kürze auf den Markt bringen. Damit sollen sich Windows-Computer besser vor Angriffen schützen lassen.
Hacker können nun auch mit der Sicherheitsprüfung von Owncloud Geld verdienen. Die Prämien können sich allerdings noch nicht mit denen von großen Unternehmen wie Google oder Microsoft messen.
Mit der Integration eines Proxy-Dienstes in Owncloud soll es für Heimnutzer wesentlich leichter werden, einen persönlichen Cloud-Server aufzusetzen. Die derzeitige Umsetzung hat aber auch einige Nachteile.
Computer in der DDR hießen Z1013, KC 85 und Polycomputer 880. Sie waren zwar besser als nichts - geliebt wurden sie damals aber nicht sehr. Heute ist das anders.
Microsoft hat mit Snip ein kostenloses Screenshotprogramm vorgestellt, mit dem Benutzer Bildschirmfotos mit animierten Hinweisen und Sprachnotizen aufpeppen können. Besonders gut eignet sich das Programm wegen der Stiftbedienung für Tabletrechner.
Weil er nicht mehr für die Sicherheit seiner Nutzer garantieren kann, schließt der illegale Onlinemarktplatz Agora nach eigenen Angaben vorübergehend. Grund soll ein neuer Angriff auf die Hidden-Services im Tor-Netzwerk sein.
Adobe will auf seiner Hausmesse Max im Oktober 2015 den Nachfolger seiner mobilen Photoshopversion vorstellen, die derzeit unter dem Entwicklungsnamen Project Rigel programmiert wird. Die App für iOS und Android soll kostenlos sein.
Tauschgeschäft unter Geheimdiensten: Der deutsche Verfassungsschutz darf die Software Xkeyscore der NSA benutzen und liefert im Gegenzug möglichst viele Daten an den US-Geheimdienst.
Mit M hat Facebook einen neuen Service innerhalb seines Messengers vorgestellt, der mehr können soll als Apples Siri, Microsofts Cortana und Googles Now. Hinter M verbergen sich nicht nur Algorithmen, sondern auch Menschen, die Karten und Plätze reservieren, Einkäufe erledigen und Reisen buchen.
Wenige Wochen nach der Ankündigung steht der Editor der Unity-Engine auch für Linux bereit. Damit können Spiele für Windows, OS X, Linux und das Web erstellt werden. Noch ist die Software aber nicht stabil.
Mit Libinput sollen sämtliche Eingabeergebnisse auf Linux-Systemen zentral verarbeitet werden, was Fehler minimieren soll. Genutzt wird die nun in Version 1.0 veröffentlichte Bibliothek von den Grafiksystemen Wayland, Mir und dem X-Server.
Die Mac-Virtualisierungsumgebung VMware Fusion ist in Version 8 erschienen, die eine vollständige Unterstützung für Windows 10 bietet. So lassen sich sogar Cortana unter OS X verwenden und Windows-Anwendungen in Mac-Fenstern betreiben.
Schlaglöcher sind unangenehm und können Autos je nach Größe und Geschwindigkeit beschädigen. Google will sie nun mit Hilfe der Sensoren im Smartphone automatisch sammeln und kartieren. Die Informationen sollen beim Navigieren berücksichtigt werden. Dafür erhielt das Unternehmen ein Patent.
Auch in Deutschland können Abonnenten von Googles Play Music jetzt Playlisten nutzen, die von DJs, Musikern und Musikkritikern erstellt und gepflegt werden. Die Listen können unter anderem anhand von Situationen ausgewählt werden.
Mit Mobilefusion sollen Smartphone-Nutzer einfach 3D-Scans von Objekten erstellen können. Das auch von Microsoft-Wissenschaftlern entwickelte System kommt ohne zusätzliche Hardware oder Rechenleistung in der Cloud aus.
Mit der aktuellen Version 5.4 kann der Plasma-Desktop von KDE in einer Wayland-Sitzung getestet werden. Noch ist dies aber nur eine technische Vorschau. Zudem gibt es einen neuen Launcher, eine Vielzahl neuer Icons und viele weitere kleine Designarbeiten.
Nutzer haben gegenwärtig wenig Kontrolle darüber, über welche Regionen in der Welt ihre Daten geleitet werden. Das will das Alibi-Projekt ändern. Es soll ein Peer-to-Peer-Netzwerk entstehen, durch das Daten um zensurgefährdete Regionen herumgeleitet werden.