Abo
  • Services:
Anzeige
Noch immer sind viele Android-Geräte durch Stagefright verwundbar.
Noch immer sind viele Android-Geräte durch Stagefright verwundbar. (Bild: Zimperium)

Sicherheitslücke: Stagefright-Quellcode jetzt öffentlich, Updates noch nicht

Noch immer sind viele Android-Geräte durch Stagefright verwundbar.
Noch immer sind viele Android-Geräte durch Stagefright verwundbar. (Bild: Zimperium)

Die Stagefright-Entdecker legen nach: Sie haben einen Exploit zur Ausnutzung der Sicherheitslücke veröffentlicht. Die meisten Gerätehersteller haben die Lücke bislang nicht gepatcht.

Anzeige

Seit dem 9. September ist der Schadcode verfügbar, der zur Ausführung der Stagefright-Sicherheitslücke benötigt wird. Die Sicherheitsforscher von Zimperium erhöhen damit den Druck auf Google und die Hersteller von Android-Geräten, wirksame Sicherheitsupdates zu veröffentlichen.

Zimperium hat ein Python-Skript veröffentlicht, das eine MP4-Datei erstellt, die die stsc-Sicherheitslücke (Nummer CVE-2015-1538 #1) ausnutzt. Dadurch können Angreifer nach Angaben der Forscher Fotos mit dem Gerät der Nutzer schießen und das Mikrofon abhören, ohne weitere Schwachstellen auszunutzen. Die Forscher haben den Exploit nach eigenen Angaben bislang nur auf einem Nexus-Gerät mit der Android-Version 4.0.4 getestet, Nutzer mit Android in der Version 5.0 oder höher sollen nicht betroffen sein.

Google hat einige Lücken gepatcht

Google hat bereits einige Patches entwickelt, um die Sicherheitslücken zu mitigieren. Updates für Hangout und die Messenger-App blockieren die Ausführung von Schadcode. Doch mit Malware präparierte Webseiten können die meisten Android-Geräte nach wie vor angreifen. Einige Sicherheitsupdates von Google waren zudem fehlerhaft.

Die meisten Android-Nutzer profitieren von Googles Sicherheitsupdates aber ohnehin nur bei den Apps - Betriebssystemupdates liegen in der Verantwortung der Gerätehersteller. Da diese ihre Android-Versionen in der Regel stark anpassen, brauchen sie oft lange, um Sicherheitslücken zu stopfen. Als Sicherheitsmaßnahme hat die Telekom Anfang August angekündigt, den Empfang von MMS vorläufig zu blockieren, bis alle Lücken wirksam gepatcht sind.

Google, Samsung und LG wollen als Reaktion auf Stagefright nun monatliche Patchdays einführen, um Sicherheitslücken auch unabhängig von komplexen Betriebssystemupdates verteilen zu können. Golem.de hat die Hersteller nach einem konkreten Patchdatum gefragt - denn bislang sind viele Geräte nach wie vor verwundbar.

Mit dem Stagefright-Detektor das eigene Smartphone testen

Mit der App Stagefright-Detektor können Android-Nutzer selbst überprüfen, ob ihr Gerät angreifbar ist. Auf einem Galaxy Note 3 von Samsung mit den aktuellsten Updates werden aktuell fünf von sechs bekannten Lücken als angreifbar angezeigt.


eye home zur Startseite
litex 18. Sep 2015

Habe das Update gestern auch bekommen, alle Lücken sind geschlossen. Über die manuelle...

nille02 11. Sep 2015

Bei den älteren, ja, bei neueren nicht mehr. Dort bekommst du dann nur Rechte für die...

Bill Carson 11. Sep 2015

Mein Möhre ist schon gefixt, meine damalige Kaufentscheidung hat sich zum X-ten mal...

nille02 10. Sep 2015

An der Oberfläche müssen sie nicht mal was verändern. dennoch gibt es bei vielen Geräten...

nille02 10. Sep 2015

cve-2015-3828 ist beim MotoG auch noch offen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  3. Ratbacher GmbH, Stuttgart
  4. BINSERV GmbH, Königswinter (bei Bonn)


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 546,15€
  3. (täglich neue Deals)

Folgen Sie uns
       


  1. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  2. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  3. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  4. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  5. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  6. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  7. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  8. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  9. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  10. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Die Bandbreite ist eine Sache, die Latenz...

    -fraggl- | 03:01

  2. Re: Bin ich eig. der einzige, der an die Traffic...

    sofries | 01:53

  3. Re: Frequenzvermüllung

    ShaDdoW_EyE | 01:51

  4. Fake News?

    Friedhelm | 01:43

  5. Re: Hmmm, kommt dann Methadon für alle?

    Garius | 01:39


  1. 00:01

  2. 18:45

  3. 16:35

  4. 16:20

  5. 16:00

  6. 15:37

  7. 15:01

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel