Abo
  • Services:

Mobilefusion: Das Smartphone wird zum 3D-Scanner

Mit Mobilefusion sollen Smartphone-Nutzer einfach 3D-Scans von Objekten erstellen können. Das auch von Microsoft-Wissenschaftlern entwickelte System kommt ohne zusätzliche Hardware oder Rechenleistung in der Cloud aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Mobilefusion soll das Smartphone zum 3D-Scanner werden.
Mit Mobilefusion soll das Smartphone zum 3D-Scanner werden. (Bild: Peter Ondruska, Pushmeet Kohli, Shahram Izadi)

Wissenschaftler von Microsoft Research und der Oxford-Universität haben eine Methode entwickelt, mit der sich 3D-Scans unkompliziert mit einem Smartphone erstellen lassen. Das Programm Mobilefusion scannt dabei das Objekt mit der eingebauten Smartphone-Kamera, zusätzliche Hardware wird nicht benötigt. Erstellt wurde es von Peter Ondruska, Pushmeet Kohli und Shahram Izadi.

  • Beispiele für Scans mit Mobilefusion (Bild: Peter Ondruska, Pushmeet Kohli, Shahram Izadi)
Beispiele für Scans mit Mobilefusion (Bild: Peter Ondruska, Pushmeet Kohli, Shahram Izadi)
Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Auch das 3D-Modell wird ohne die Zuhilfenahme von Cloud-Ressourcen errechnet, alleine mit der Hardware des mobilen Gerätes. Eine Internetverbindung ist nicht notwendig. Dennoch ist die Qualität offenbar gut genug, um das gescannte Objekt eindeutig zu erkennen, wie Bilder im Paper der drei Wissenschaftler zeigen.

Scan-Vorgang dauert 20 Sekunden

Während des Scans erhält der Nutzer eine Vorschau auf das 3D-Modell. Diese hat eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln und wird mit 25 Hz angezeigt. Ein Scan dauert den Forschern zufolge um die 20 Sekunden.

Für die Entwicklung der Software verwendeten die Forscher ein iPhone 6. Für die Bearbeitung des von der Kamera aufgenommenen Materials wird sowohl die Rechenleistung der CPU als auch der GPU eingesetzt.

Entwicklungsgerät ist ein iPhone 6

Wann Mobilefusion erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. Denkbare Einsatzfelder sind neben wissenschaftlicher Arbeit auch der private Bereich. So könnten etwa Sehenswürdigkeiten mit dem Smartphone gescannt und als 3D-Modell wiedergegeben werden.

Fraglich ist aber, inwieweit das Programm auch auf schwächeren Smartphones laufen wird. Das iPhone 6 und das iPhone 6+ sind aktuell die Smartphones, die über die stärkste Einzelleistung bei den Prozessorkernen verfügen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

nille02 26. Aug 2015

Hatten wir davor schon, damit alle benötigten Daten vorhanden sind. Einfach nur einige...

nille02 25. Aug 2015

Haben sie nur nicht. Sie wollen nur nicht mehr so viele Geräte produzieren die sich eher...


Folgen Sie uns
       


HP Omen X Emporium 65 Gaming-Fernseher - Hands on

Wir haben uns den übergroßen 144-Hz-Gaming-TV von HP auf der CES 2019 näher angesehen.

HP Omen X Emporium 65 Gaming-Fernseher - Hands on Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

    •  /