Update Das Gesicht kommt irgendwie bekannt vor, aber von dem Namen hat man noch nie etwas gehört? Facebook schlägt Nutzern auf Basis von Standortdaten passende Freunde vor. Facebook hat seine zweimal bestätigten Aussagen jetzt zurückgerufen.
Wie umgehen mit Ex-Geheimdienstmitarbeitern in Open-Source-Projekten? Darüber mussten sich Mitarbeiter des Tor-Projektes klarwerden, nachdem ein Ex-CIA-Mitarbeiter eingestellt wurde. Ein Mitarbeiter schrieb in der Diskussion, er habe den Irakkrieg beendet.
Die Werkzeuge für Intels SGX stehen jetzt für Linux bereit. Mit dieser Befehlssatzerweiterung können Anwendungen ihre Daten oder Code in speziell geschütztem Speicher ablegen und so vor nicht autorisiertem Zugriff schützen.
Mehr als 60.000 E-Mail-Adressen mit den zugehörigen Passwörtern deutscher Telekom-Kunden sollen auf einer Darknetplattform angeboten werden. Das Unternehmen hält die Daten für echt und rät zum Passwortwechsel. Für einen Hack der Telekom-Server gebe es keinen Hinweis.
Schon wieder fällt eine vorinstallierte Software von Lenovo durch Sicherheitslücken auf. Das Solution Center soll eigentlich eine komfortable Verwaltung des PCs ermöglichen, kann aber zur Ausführung fremden Codes missbraucht werden.
Urlauber und andere Reisende in die USA sollen künftig nach ihren Social-Media-Konten gefragt werden, so das Department of Homeland Security. Die Angabe soll zwar freiwillig erfolgen, aber trotzdem dürfte sich ein Großteil der Betroffenen zur Auskunft gedrängt fühlen.
Der öffentliche Druck durch die Community hat offenbar gewirkt: Comodo hat sich entschlossen, keine Markenrechte für "Let's Encrypt" mehr zu beantragen. Zuvor hatte der Comodo-Chef die Aktion noch mit merkwürdigen Argumenten verteidigt.
Locky ist zurück. Vor wenigen Wochen war mit dem zugehörigen Botnetz auch die Infrastruktur der Ransomware verschwunden. Die Kriminellen haben der Ransomware zudem neue Funktionen zur Verschleierung hinzugefügt.
Update Erstmals hat ein Gericht in zweiter Instanz ein Urteil zu Adblockern gefällt. Der Axel-Springer-Verlag konnte einen Teilerfolg verbuchen. Doch das eigentliche Ziel der Klage wurde verfehlt.
Verletzt Apple europäisches Datenschutzrecht? Die irische Datenschutzbeauftragte Helen Dixon hat eine Untersuchung des Unternehmens angeordnet. Es könnten alle Nutzer von Apple-Geräten betroffen sein, sagt sie.
Die Proteste der Verbraucherschützer haben nichts genützt. Vielen Kleinverbrauchern droht nach einem Beschluss des Bundestags die "Zwangsbeglückung" mit vernetzten Stromzählern.
Der Erfolg von Let's Encrypt ist spektakulär, es wurden bereits mehr als fünf Millionen Zertifikate ausgestellt. Jetzt will die Sicherheitsfirma Comodo Markenrechte an dem Namen durchsetzen. Let's Encrypt reagiert empört.
Was darf die US-Regierung tun, um Kriminelle zu überführen? Neuen Regeln zufolge: VPNs und Tor hacken und von Botnetzen Betroffene durchsuchen. Der Widerstand wächst.
Mit RFC 7905 gibt es nun eine Spezifikation, um den Verschlüsselungsalgorithmus ChaCha20 im Poly1305-Modus in TLS zu nutzen. Der von Dan Bernstein entwickelte Algorithmus ist insbesondere auf Geräten ohne Hardware-AES-Unterstützung schneller als mögliche Alternativen.
Weil die Aufenthaltsorte von mehreren hundert Millionen Nutzern ohne deren Zustimmung erfasst wurden, zahlt ein Werbenetzwerk jetzt eine Strafe von fast 1 Million US-Dollar. Eine US-Aufsichtsbehörde hatte sich über die Praxis des Unternehmens beschwert.
Update Die große Koalition regelt den Einbau von elektronischen und vernetzten Stromzählern neu. Golem.de beantwortet die wichtigsten Fragen, die Verbraucher und Solaranlagenbetreiber betreffen.
Die Stellungnahme kommt einem Totalverriss gleich. Die mittelständischen Telekommunikationsfirmen lassen kein gutes Haar an den technischen Anforderungen für die Vorratsdatenspeicherung. Vielen Firmen drohe sogar die Insolvenz.
PGP ist sicher, aber in der Handhabung oft kompliziert, gerade in größeren Unternehmen. Die EU-Kommission will die Technik in einem Pilotprojekt für alle Mitarbeiter einführen. Eine Angst geht dabei um: die vor verschlüsselten Spammails.
Er wollte der Bitcoin-Erfinder sein, jetzt will er die Kryptowährung offenbar besitzen - jedenfalls Patente, mit denen die Verwendung der Technik lizenziert werden könnte. Craig Wright hat in Großbritannien offenbar schon mehr als 50 Patente angemeldet.
Sicherheitsfirmen sind in der Community oft nicht wohlgelitten. Mikko Hypponen von F-Secure spricht im Interview über Vertrauen und Privatsphäre und Bankentrojaner im Weltall - und erklärt, warum Microsoft nicht mehr scheiße ist.
Der Airport-Router und Time-Capsule von Apple haben offenbar Probleme mit bestimmten DNS-Anfragen. Die Sicherheitslücke wurde jetzt geschlossen, möglicherweise konnten Angreifer das Netzwerk der Nutzer kompromittieren.
Ransomware kommt neuerdings im Paket: Die RAA-Schadsoftware ist komplett in Javascript geschrieben und installiert zusätzlich einen Passworttrojaner. Das Erpressergeld wurde an den hohen Bitcoin-Kurs angepasst.
Mehrere Tage, nachdem wieder eine kritische Sicherheitslücke im Flashplayer bekannt geworden ist, hat Adobe einen Patch nachgeliefert. Die Lücke soll bereits aktiv ausgenutzt werden. Ihr wisst, was zu tun ist.
Sicherheitslücke bei der Bitcoin-Alternative Ethereum: Angreifer konnten 3,5 Millionen Einheiten der Ether stehlen. Eine ungewöhnliche Maßnahme soll aber verhindern, dass das Geld auch wirklich ausgezahlt wird.
Die juristischen Verfahren dauern Medien und Werbewirtschaft zu lange. Nun soll die Politik ein Verbot von Adblockern in die Wege leiten. Dabei gibt es Unterstützung von ganz oben.
Auch die Bundesländer sind in der Frage gespalten, ob die Störerhaftung für Betreiber offener WLANs nun tatsächlich abgeschafft wird. Dennoch kann das Gesetz bald in Kraft treten.
Erst sollen es die Russen gewesen sein, nun bekennt sich ein Hacker zu den Angriffen auf die US-Demokraten. Dabei will er nicht nur Recherchen über Trump gestohlen haben.
Sicherheitsprüfungen von Nextcloud können sich Hacker nun bezahlen lassen. Das erst wenige Wochen alte Unternehmen startet dafür ein Bug-Bounty-Programm, das vergleichsweise hohe Prämien für Open-Source-Software bietet.
Ein notorischer Spamversender muss 30 Monate ins Gefängnis, weil er Facebook-Nutzer über Jahre hinweg belästigte. In früheren Verfahren wurde der US-Amerikaner zu Strafen in Höhe von mehr als 1 Milliarde US-Dollar verurteilt.
Für gemeldete Sicherheitslücken in Android hat Google in den vergangenen zwölf Monaten mehr als eine halbe Million US-Dollar ausgezahlt. Nach einem Jahr werden die Konditionen dafür geändert.
Sicherheitslücken in AVM-Routern ermöglichen Angreifern, auf fremde Rechnung zu telefonieren. Vodafone reagiert mit einem Patch für verschiedene Kabelrouter. Doch nicht alle Modelle werden damit versorgt.
Der Bundestag will den Zwangsanschluss kleiner Verbraucher an vernetzte Stromzähler nicht verhindern. Im Gegenteil. Nun könnten noch mehr Anlagen mit den teuren Geräten angeschlossen werden.
Ist er John Doe? Ein IT-Mitarbeiter der Kanzlei Mossack Fonseca wurde in der Schweiz verhaftet. Ihm wird die massenhafte Weitergabe geheimer Informationen vorgeworfen.
Trend Micro hat festgestellt, dass die Ransomware Flocker auch mit einigen Fernsehern kompatibel ist. Voraussetzung sind Android TV und ein Standort außerhalb einer Liste von Ländern, die der Angreifer nicht treffen will. Die Gefahr ist aber gering.
Update Wurde Teamviewer gehackt oder nicht? In den vergangenen Wochen beschwerten sich Hunderte Nutzer über Kriminelle, die über Teamviewer Konten plünderten. Der Hersteller selbst verwies auf schlechte Passwörter - eine Sicherheitsfirma hat jetzt eine weitere Idee.
Alle Windows-Versionen seit 95 haben eine Sicherheitslücke, die die Manipulation des Datenverkehrs ermöglichen soll. Microsoft bezeichnet das Problem nicht als kritisch, der Entdecker sieht es anders - und will auf der Black Hat mehr verraten.
Einige Änderungen an Syntax, Compiler und Laufzeitumgebung sollen C-Programme vor typischen Fehlern der Programmiersprache schützen. Microsoft erforscht diese Technik gemeinsam mit Universitäten in einem Open-Source-Projekt.
Ein Routermodell von Netgear weist eine gravierende Schwachstelle auf: Auf dem Gerät befinden sich ein hartcodierter Verschlüsselungskey und ein Zertifikat, die von Angreifern missbraucht werden können. Für das Update braucht Netgear mehr als sechs Monate.
Wie Watergate, nur digital und vermutlich aus dem Ausland: Hacker haben die Netzwerke der US-Präsidentschaftsbewerber angegriffen und konnten Recherchen der Demokraten über Donald Trump entwenden. Die Angreifer sollen aus Russland kommen.
Nordkoreanische Hacker sollen Informationen zum F15-Kampfjet aus Südkorea erbeutet haben. Angeblich wurde die gleiche IP-Adresse verwendet wie bei einem früheren Hack im Jahr 2013.
Eine Sicherheitslücke im E-Shop-System Oxid ermöglicht Angreifern den Zugriff auf das Admininterface, es kann auch Code ins Frontend injiziert werden. Aktuelle Versionen werden mit einem Patch abgesichert, für ältere existiert lediglich ein Workaround.
Apple will mit den Assistenzdiensten von Google und Microsoft mithalten - dazu bedarf es aber Informationen und künstlicher Intelligenz. Trotzdem soll die Privatsphäre der Nutzer geschützt bleiben - Differential Privacy soll helfen.
Der Streit zwischen Max Schrems und Facebook hat schon zur Abschaffung des Safe-Harbor-Abkommens geführt, jetzt wird die US-Regierung offenbar nervös. Sie möchte nun in dem Verfahren mitreden - und Missverständnisse aufklären.
Neue Regelungen der EU und der USA könnten die Nutzung freier Router-Firmware wie OpenWRT stark einschränken, fürchten Kritiker. Die Virtualisierung der Funktechnik und des Betriebssystems könnte dieses Problem aber lösen.
Zwei umstrittene Unternehmen tun sich zusammen: Der Sicherheitsanbieter Symantec kauft Bluecoat. Zusammen will man Sicherheitslösungen für mobile Geräte und die Cloud entwickeln.
Let's Encrypt will Verbindungen im Internet besser absichern und so die privaten Daten der Nutzer besser schützen. Doch jetzt hat das Projekt durch eine Panne selbst zahlreiche Mailadressen preisgegeben.
Im Gerichtsstreit über den Datenschutz bei vernetzten Fernsehern haben Verbraucherschützer nur einen Teilsieg errungen. Dem südkoreanischen Hersteller Samsung kam die internationale Firmenstruktur zugute.
Wer seine Kommunikation schützen will oder an besonders schützenswerten Projekten arbeitet, setzt oft auf Tails. In der neuen Version sollen Mails sicherer abgeholt werden, der neue Torbrowser kommt ohne SHA1-Unterstützung.
In dem Programm Secure Open Source (SOS) stellt Mozilla zunächst 500.000 US-Dollar bereit, um die Sicherheit von Open-Source-Software zu verbessern. Anders als bei der Linux Foundation soll das Geld explizit für Audits und einen sauberen Umgang mit Sicherheitslücken genutzt werden.