Abo
  • Services:

Jellyfish: Malware nistet sich in GPUs ein

Nutzt eine Malware den Prozessor einer Grafikkarte, ist sie nicht nur schwerer aufzuspüren, sondern kann auch die höhere Rechenleistung der GPU nutzen. Jellyfish will zeigen, dass solcher Schadcode funktioniert.

Artikel veröffentlicht am ,
Jellyfish ist eine Machbarkeitsstudie für Rootkits auf GPUs.
Jellyfish ist eine Machbarkeitsstudie für Rootkits auf GPUs. (Bild: AMD)

Jellyfish ist zwar bislang lediglich ein Machbarkeitsnachweis. Der Code soll jedoch zeigen, dass sich Malware auch in GPUs einnisten kann. Von dort könnte der Schadcode über Direct Memory Access (DMA) auf Arbeitsspeicher zugreifen und CPU-Befehle belauschen. Als zusätzliches Beispiel haben die unbekannten Entwickler den Keylogger Demon programmiert. Bislang übersteht Jellyfish samt Demon jedoch nur Warmstarts.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Renningen
  2. ProLeiT AG, Leverkusen

Jellyfish installiert sich über die OpenCL-Schnittstelle in die GPU. Funktionieren soll Jellyfish mit dezidierten Grafikkarten von Nvidia und AMD. Der Vorteil aus Sicht der Angreifer soll darin bestehen, dass es bislang noch keine Möglichkeiten gibt, einen solchen Schadcode aufzuspüren, schreiben die Entwickler. Da Jellyfish und Demon direkt über DMA auf das System zugreifen, umgehen sie die üblichen Kernel-Schnittstellen und könnten weitgehend unentdeckt bleiben.

Nebenbei kann der Schadcode auch die Rechenleistung der GPUs nutzen. Der dazugehörige Keylogger Demon greift dabei über DMA sämtliche Eingaben der Tastatur eines infizierten Rechners ab und speichert sie im RAM der Grafikkarte ab. Dort können die Eingaben sogar analysiert werden, ohne dass das System merklich belastet wird. Als Grundlage für Demon nutzten die unbekannten Entwickler die Ergebnisse eines Forschungsteams, das einen GPU-Keylogger bereits 2013 beschrieben hatte.

Die Jellyfish-Entwickler weisen darauf hin, dass ihre Machbarkeitsstudie noch in der Anfangsphase steckt und noch nicht fehlerfrei funktioniert. Jellyfish wurde zunächst für Linux entwickelt. Voraussetzung ist bislang ein Rechner mit dezidierter Grafikkarte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 8,49€
  3. 21,99€

SelfEsteem 13. Mai 2015

Nun, ich weiss. Aber dennoch danke ;)

chefin 12. Mai 2015

Nein, weil diese keinen eigenen Speicher hat und sich folglich aufgrund dieser...

haiko 12. Mai 2015

Och des halbe Gig... Hauptsache Nvidia... das dem durchschnittlichen grünen Kunden egal..

Noren 11. Mai 2015

Glaube ich auch nicht aber da ichs nicht besser weiss, die Frage... Ich denke, wens...

HubertHans 11. Mai 2015

So einfach per DMA auf den RAM zugreifen ist nicht. Denn die Karte hat erst einmal nur...


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Underworld Ascendant angespielt: Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge
Underworld Ascendant angespielt
Unterirdische Freiheit mit kaputter Klinge

Wir sollen unser Können aus dem bahnbrechenden Ultima Underworld verlernen: Beim Anspielen des Nachfolgers Underworld Ascendant hat Golem.de absichtlich ein kaputtes Schwert bekommen - und trotzdem Spaß.
Von Peter Steinlechner

  1. Otherside Entertainment Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

    •  /