Abo
  • Services:
Anzeige
Obamas Blackberry-Account wurde angeblich nicht gehackt.
Obamas Blackberry-Account wurde angeblich nicht gehackt. (Bild: Yuri Gripas/AFP/Getty Images)

Weißes Haus: Hacker konnten offenbar Obamas E-Mails lesen

Obamas Blackberry-Account wurde angeblich nicht gehackt.
Obamas Blackberry-Account wurde angeblich nicht gehackt. (Bild: Yuri Gripas/AFP/Getty Images)

Nach und nach kommen immer mehr Details über die Attacke auf Server des Weißen Hauses ans Licht. Die US-Regierung will die Hintermänner aber weiterhin nicht identifizieren.

Anzeige

Die Hackerattacke auf Computersysteme der US-Regierung vom vergangenen Oktober hat offenbar auch sensible E-Mail-Kommunikation betroffen. Wie die New York Times unter Berufung auf US-Regierungsbeamte berichtete, sollen die Angreifer dabei auch an E-Mails von US-Präsident Barack Obama gelangt sein. Zwar sei es ihnen nicht gelungen, den streng abgeschirmten Account von Obama selbst zu hacken. Allerdings seien sie an Konten von Personen herangekommen, mit denen der Präsident regelmäßig kommuniziere. Die US-Ermittlungsbehörden sind von Anfang an davon ausgegangen, dass die Hacker einen russischen Hintergrund haben.

US-Medien hatten bereits Ende Oktober 2014 über den erfolgreichen Hackerangriff berichtet. Anfang April hatte der US-Nachrichtensender CNN zudem gemeldet, dass es den Eindringlingen unter anderem gelungen sei, den nicht-öffentlichen Terminkalender von US-Präsident Barack Obama einzusehen. Diese Daten würden zwar nicht als geheim eingestuft, stellten für Geheimdienste aber ein lohnendes Ausspähziel dar.

Die US-Regierungsbeamten betonten laut New York Times weiterhin, dass das abgeschirmte Regierungsnetzwerk für geheime Informationen nicht kompromittiert worden sei. So verfügten viele Mitarbeiter über zwei Rechner am Arbeitsplatz, die jeweils an unterschiedliche Netze angeschlossen seien. Zudem würden dem Präsidenten die meisten geheimen Informationen nur mündlich oder auf Papier übermittelt. Aber auch das nichtgeheime Computernetzwerk könne hochsensible Informationen enthalten, räumten die Regierungsbeamten ein. Neben den Terminkalendern gehörten dazu Kommunikation mit Botschaftern und Diplomaten, Personalangelegenheiten und unvermeidlich auch der Austausch über politische Fragen.

Die US-Regierung hält sich mit Schuldzuweisungen an Russland weiter zurück. Obamas Sprecher Josh Earnest hatte bereits Anfang April gesagt, das liege in diesem Fall "nicht in unserem Interesse". Im Falle des Sony Hacks hatte die US-Regierung hingegen offiziell Nordkorea beschuldigt, hinter dem Angriff zu stecken.


eye home zur Startseite
Stromer 27. Apr 2015

Wer will sich da schon auf den lausigen Mail Server auf der Arbeit verlassen. Ein eigener...

Zazu42 27. Apr 2015

Die kann man auch in den selben Gebäuden für etwas sinnvolles verwenden, wie z.b. auf...

mnementh 27. Apr 2015

Immerhin hören die USA ja auch europäische Spitzenpolitiker ab, inklusive Frau Merkel...

Der Rechthaber 27. Apr 2015

Hackerangriffe auf die USA > Gegenschläge gegen Land xy. Vorbereitet ist schon alles: Die...

norinofu 27. Apr 2015

Der Satz im Artikel im Artikel sagt mir, dass hier gar nicht ermittelt wird, wer...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover
  3. über Ratbacher GmbH, Raum Saarlouis
  4. Groz-Beckert KG, Albstadt


Anzeige
Top-Angebote
  1. 74,50€
  2. (u. a. Wolverine - Weg des Kriegers 3D, Wolverine 1&2, The Return of the First Avenger, Iron Man 1...

Folgen Sie uns
       


  1. Hauptversammlung

    Rocket Internet will eine Bank sein

  2. Alphabet

    Google-Chef verdient 200 Millionen US-Dollar

  3. Analysepapier

    Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

  4. Apple

    Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

  5. Underground Actually Free

    Amazon beendet Programm mit komplett kostenlosen Apps

  6. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  7. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  8. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Ms MINT

  9. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  10. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sonos Playbase vs. Raumfeld Sounddeck: Wuchtiger Wumms im Wohnzimmer
Sonos Playbase vs. Raumfeld Sounddeck
Wuchtiger Wumms im Wohnzimmer
  1. Playbase im Hands on Sonos bringt kraftvolles Lautsprechersystem fürs Heimkino

Mobile-Games-Auslese: Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
Mobile-Games-Auslese
Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  1. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt
  2. Pay-by-Call Eltern haften nicht für unerlaubte Telefonkäufe der Kinder
  3. Spielebranche Deutscher Gamesmarkt war 2016 stabil

Siege M04 im Test: Creatives erste Sound-Blaster-Maus überzeugt
Siege M04 im Test
Creatives erste Sound-Blaster-Maus überzeugt

  1. Re: Ist die Telekom endlich mal aufgewacht?!

    spezi | 16:46

  2. Re: 40.000 EUR.

    uselessdm | 16:38

  3. Re: was hat google in letzter zeit weiter erreicht?

    Umaru | 16:37

  4. Re: Abgehoben

    Umaru | 16:36

  5. Re: Glücklich auch ohne Amazon

    AmpMan | 16:33


  1. 13:08

  2. 12:21

  3. 15:07

  4. 14:32

  5. 13:35

  6. 12:56

  7. 12:15

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel