Update Im Streit über die neue ePrivacy-Verordnung haben sich die Befürworter eines starken Verbraucherschutzes durchsetzen können. Der IT-Wirtschaft und den Verlegern gefällt der Beschluss des Innenausschusses jedoch nicht.
Am 17. Oktober um 19 Uhr gibt Mirosoft mit dem Fall Creators Update eine neue große Version von Windows 10 frei. Verbesserungen wird es vor allem beim Design, Cortana und dem Datenschutz geben. Das Update ist Voraussetzung für Windows Mixed Reality.
Wer hat das schönste Lächeln, wer ist besonders ehrlich? Mit solchen Fragen hat es die App TBH (To Be Honest) in kurzer Zeit an die Spitze der US-App-Charts gebracht. Nun gehört die Anwendung Facebook - und damit ein weiterer reicher Datenschatz.
Die US-Regierung will auf im Ausland gespeicherte Daten von Ausländern zugreifen können, sofern sie Anbieter wie Microsoft nutzen. Nun entscheidet das oberste Gericht.
Auch Hidden-Services können per Denial-of-Service-Angriff empfindlich gestört werden - wie derzeit die Betreiber von vier großen Darknet-Plattformen merken. Seit Freitag sind die Seiten nicht oder nur über Umwege erreichbar.
Oneplus lenkt ein bisschen ein und will künftig weder die IMEI, noch die Telefonnummer der Nutzer erheben. Andere Informationen sollen aber auch nach einem Opt-out weiter übertragen werden.
Die Entdeckung einer Jobausschreibung für einen Media Screener der BVG macht die Gewerkschaft Verdi stutzig. Es stellt sich die Frage, ob das Unternehmen damit die eigenen Mitarbeiter kontrollieren will. Das sei nicht das erste Mal, heißt es.
Wie viel Überwachung darf sein? Welche Daten dürfen gespeichert werden? Beim Datenschutz setzt Hamburgs oberster Datenhüter Johannes Caspar auf die kleinen Partner in einem möglichen Jamaika-Bündnis. Zuletzt habe es allerdings einen "Roll Back" gegeben.
Nach dem Ende des Safe-Harbor-Abkommens haben Firmen wie Facebook ihre Nutzerdaten auf einer anderen rechtlichen Grundlage in die USA übermittelt. Darüber soll nun ebenfalls der EuGH entscheiden.
Das US-Justizministerium will Nutzer einer Trump-kritischen Facebook-Seite identifizieren und dafür per Durchsuchungsbeschluss sämtliche betroffene Konteninformationen von Facebook erhalten. Zwei der Hauptorganisatoren der Seite wehren sich jetzt mit Hilfe der Bürgerrechtsvereinigung ACLU.
Mit der kommenden Version 13 will Nextcloud Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in seinen Cloud-Speicherdienst einbauen. Die soll verzeichnisbasiert funktionieren, einfach sein und für den Unternehmenseinsatz taugen.
Private Schlüssel von Cloudflare-Kunden sollen künftig nur noch in bestimmten Regionen gespeichert werden - wenn die Nutzer das wollen. Außerdem soll es beim DDoS-Schutz keine Begrenzungen mehr geben.
Update Der Bundestagswahlkampf ist von der Debatte über die Flüchtlingspolitik dominiert worden. Die Netzpolitik dürfte jedoch profitieren, sollte es zu einer Jamaika-Koalition kommen. Wenn da nicht die CSU wäre.
Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat der Abschaffung der Störerhaftung bei offenen WLANs zugestimmt. Der Anspruch auf die Sperrung von IP-Adressen habe aber nichts mit Netzsperren zu tun, sagte Wirtschaftsministerin Zypries.
Nur wenige Unternehmen haben schon die Anforderungen der EU-Datenschutzreform umgesetzt. Selbst Datenschützer wissen derzeit noch nicht, welche Pflichten die Firmen genau zu erfüllen haben.
Peter Sunde will einen neuen, anonymen Domainhoster aufbauen. Dabei geht er einen Schritt weiter als die bisherige Whois-Protection, verlangt seinen Kunden aber einiges an Vertrauen ab.
Mit einem ganzen Schwung neuer Angebote und Techniken baut VMware sein Angebot aus - auch mit viel Open-Source-Software. Dabei gibt es einen deutlichen Fokus auf Sicherheit und Container. Zudem will VMware mit einem speziellen Cloudstack-Angebot Kunden im Telekommunikationssektor gewinnen.
Microsoft erweitert die Datenschutzfunktionen in Windows 10. Mit dem Fall Creators Update erhalten Anwender mehr Möglichkeiten, die Datenschutzoptionen des Betriebssystems zu beeinflussen.
In einer Diskussionsrunde in Stuttgart hat sich Kanzlerin Angela Merkel ausführlich zur Digitalisierung geäußert. Dabei ging es neben der Überwachung auch wieder um die Programmierausbildung in der Schule. Aber sie will "kein Horrorland aufbauen".
Vernetzte Haushaltsgeräte brauchen nach Ansicht der Verbraucherschützer höhere Standards bei IT-Sicherheit, Datenschutz und Produkthaftung. Seiner Digital-Analog-Schwäche bleibt der Verband dabei treu.
Weil er am Arbeitsplatz den Yahoo-Messenger für private Gespräche genutzt hat, ist ein Mann in Rumänien entlassen worden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gab der Klage gegen die Entlassung statt, weil der Arbeitnehmer nicht über die Überwachung informiert worden war.
Anderthalb Stunden reichen im Fernsehduell zwischen Kanzlerin Merkel und SPD-Herausforderer Schulz nicht aus, um über das Thema Digitalisierung zu sprechen. Verbrennungsmotoren erhalten jedoch eine Bestandsgarantie.
Die Union könnte in der kommenden Regierung ein öminöses "Datengesetz" auf den Weg bringen. Leider finden sich in den Wahlprogrammen noch viele andere merkwürdige Vorschläge der Parteien zum Datenschutz.
Peinlicher Fehler bei Essential: Eine falsch konfigurierte Mailingliste führte dazu, dass zahlreiche private Daten von Kunden mit anderen Kunden geteilt wurden. Das Unternehmen hat sich entschuldigt. Nach wie vor warten viele Kunden auf vorbestellte Smartphones.
Der digitale Wandel der Gesellschaft könnte das bestimmende Thema des diesjährigen Wahlkampfs sein. Doch die Golem.de-Serie zu den Wahlprogrammen, die heute startet und deren Teile in den kommenden Tagen veröffentlicht werden, wird zeigen, dass längst nicht alle Parteien Digitalisierung so wichtig nehmen.
Update Wer für den Datenschutz kämpft, fühlt sich in Deutschland gelegentlich wie ein einsamer Rufer in der Wüste. Die aktuelle Kampagne des Vereins Digitalcourage dürfte dafür sorgen, dass Politiker Datenschutzaktivisten zukünftig noch weniger ernst nehmen.
/145Kommentare/Eine Analyse von Alexander Merz und Friedhelm Greis
Das Werbeframework Igexin hat in rund 500 Apps aus dem Play Store Code nachgeladen, der private Daten der Nutzer ausliest und versendet. Die meisten App-Hersteller wissen wohl nicht genau, was das Software-Development-Kit tut, Google hat die betroffenen Apps entfernt.
Verdächtig, nur weil man eine Website besucht hat, auf der Proteste gegen Trumps Amtseinführung geplant wurden? Nein, nein, doch nicht, versichert das US-Justizministerium und macht einen Rückzieher.
Eine Spam-Kampagne versendet derzeit angebliche Mahnungen für die Nutzung von Youporn im Namen einer Münchener Anwaltskanzlei. Diese warnt selbst vor den Fälschungen.
In iOS 11 baut Apple eine Funktion ein, mit der Touch-ID schnell deaktiviert werden kann. Mit schnellem Betätigen der Einschalttaste werden das Notrufmenü aktiviert und der Fingerabdruckscanner abgeschaltet.
Mit Locky kehrt eine bekannte Ransomware nach mehrmonatiger Abwesenheit zurück - mit den Dateiendungen Diablo6 und Lukitus. Immer wieder tauchen neue Versionen auf, die vermutlich von Kriminellen für erpresserische Zwecke gemietet werden.
Mit einer Sammelklage sind Nutzer gegen den Hersteller eines "smarten" Vibrators vorgegangen. Sie erhielten vor Gericht eine hohe Entschädigung für das Sammeln persönlicher Informationen.
Die dänische Reederei rechnet mit Kosten und Umsatzeinbußen von 200 bis 300 Millionen US-Dollar durch den Not-Petya-Angriff. Die Verluste sollen vor allem in der Bilanz des dritten Quartals anfallen.
Für Betroffene kann es sehr unangenehm sein, wenn ihr Name im Internet in Verbindung mit Insolvenzverfahren gebracht wird. Nach einer Intervention des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten löscht Google nun Links zu unzulässigen Datenbanken.
Eine Software soll in Verbindung mit Maschinenlernen dafür sorgen, dass Unternehmenskunden eine bessere Übersicht über die Nutzung vertraulicher und privater Daten in Clouddiensten bekommen. Macie sucht nach Informationen wie E-Mails, Namen und Kreditkartennummern.
Bisher tauschen die Copter von DJI während des Fluges eine Reihe von Daten mit Servern aus - unter anderem aktuelle Kartendaten und andere flugrelevante Informationen. Für Piloten, die diese Daten nicht teilen wollen oder sollen, führt der Hersteller nun einen Offline-Modus ein.
Seit dem 1. Juli müssen Prepaidkarten in einem aufwendigen Verfahren registriert werden - zumindest theoretisch. Denn bei Testkäufen konnten wir ohne Probleme anonyme SIM-Karten erwerben, im Geschäft und online. Ist doch eine Registrierung notwendig, heißt es: Zeit mitbringen.
Das US-Justizministerium will einen Hoster verpflichten, 1,3 Millionen IP-Adressen von Webseitenbesuchern, Kontaktadressen und Fotos eines Kunden herauszugeben. Der Provider wehrt sich und bezeichnet das Vorgehen als Angriff auf die Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
An der Ausschreibung für den Betrieb des deutschen Lkw-Mautsystems will sich Daimler laut einem Medienbericht nicht mehr beteiligen. Die Deutsche Telekom soll derweil weiterhin Interesse zeigen.
Um verstärkt gegen beleidigende und strafbare Inhalte vorgehen zu können, will Facebook in Deutschland mehr Mitarbeiter zum Löschen von Beiträgen einstellen. Dafür will das soziale Netzwerk ein zweites Löschzentrum in Essen einrichten.
Erneut ist es dem FBI gelungen, einen Tor-Nutzer zu deanonymiseren. Der Mann hatte Kinder bedroht und belästigt. Er hatte gedroht, er würde heikle persönliche Bilder veröffentlichen und eine Bombe an einer Schule zünden.
Trotz der einschlägigen Urteile des EuGH geben die EU-Staaten die Versuche nicht auf, gespeicherte Verkehrsdaten zur Strafverfolgung zu nutzen. "Alle Optionen" sollen geprüft werden.
Der VPN-Provider Hotspot soll seine Nutzer durch Javascript-Elemente und Werbung ausspionieren - obwohl er genau das Gegenteil behauptet. Das wirft eine US-Bürgerrechtsorganisation dem Unternehmen vor und hat Beschwerde bei der FTC eingereicht.
Während die Kinder in Anwendungen wie Disney Princess Palace Pets in einer rosaroten Welt spielen, sammeln Hersteller wie Disney und Unity unrechtmäßig Daten und erstellen Nutzerprofile. Das sagen Eltern in den USA - sie haben Klage eingereicht.
Die elektronische Gesundheitskarte sollte Milliardensummen einsparen und Menschenleben retten. Mehr als elf Jahre nach ihrem Start ist nichts davon verwirklicht. Aus der Spitze des Gesundheitswesens kommen Zweifel, ob die Karte trotz Milliardeninvestition jemals das halten wird, was sie versprach.
Wie viel Prozent des Tor-Traffics sind illegal? Nur sehr wenig, sagt das Tor-Projekt auf der Def Con. Der Anteil der Hidden Services sei verschwindend gering. Tor-Nutzer mit Linux sollten ihr Browser-Bundle auf den aktuellen Stand bringen.
VPN-Dienste und Anonymisierungstools sind in vielen Staaten unverzichtbar. In Russland sollen diese Dienste verboten werden. In China hat Apple mehrere VPN-Apps aus seinem Appstore entfernt, weil diese keine gültige Lizenz vorweisen können.
Intelligente Videoüberwachungssysteme sollen nach Ansicht von Strafverfolgern, helfen, Straftaten zu verhindern. Am Berliner Bahnhof Südkreuz wird ein solches System ab dem 1. August 2017 getestet. Freiwillige Teilnehmer hat die Polizei mit einem Einkaufsgutschein gelockt.