Abo
  • Services:

Künstliche Intelligenz: IBMs Watson bekommt noch mehr Kundendaten zum Analysieren

Einstein allein ist nicht genug: Im Zuge einer Partnerschaft soll IBMs Watson das Unternehmen Salesforce unterstützen. Auch Wetterdaten und automatisierte Marktanalysen sollen die Kundenberatung verbessern.

Artikel veröffentlicht am ,
IBM Watson soll Einstein beim Analysieren von Kundendaten unterstützen.
IBM Watson soll Einstein beim Analysieren von Kundendaten unterstützen. (Bild: IBM)

Die Technologieunternehmen IBM und Salesforce haben eine Zusammenarbeit im Bereich künstliche Intelligenz angekündigt. Die Maschinenintelligenz Watson soll mit der Salesforce-Plattform zusammenarbeiten. Watson ist damit eine Ergänzung zur kürzlich vorgestellten künstlichen Intelligenz Einstein, die Zugriff auf sämtliche Salesforce-Daten hat.

Stellenmarkt
  1. Interhyp Gruppe, München
  2. Haufe Group, Stuttgart

Die Systeme sollen künftig Daten und Dienste untereinander austauschen. Damit soll auch die Informationsmenge beider Systeme erhöht werden, indem die Unternehmen ihre gesammelten Daten gegenseitig verfügbar machen.

Watson soll Salesforce-Produkte mit Voraussagen in unstrukturierten Datenmengen innerhalb oder außerhalb eines Unternehmens versorgen können. Dazu kombiniert Salesforce mit Einstein gesammelte Analysen aus den eigenen Kundendaten. Damit sollen automatisch auf Kunden zugeschnittene Vorschläge gemacht werden können.

Im Zuge der Integration von Watson-Funktionen in Salesforce-Dienste stellt IBM eine Schnittstelle bereit. Damit ist es Watson möglich, aus der Ferne auf Kundendaten zuzugreifen. Das soll Unternehmen die Migration ihrer Datenbanken ersparen. Gleichzeitig könnte das aber auch datenschutzrechtliche Probleme in Ländern wie Deutschland verursachen.

Wetterinformationen und Markttrendvorhersagen für Salesforce-Kunden

Die Partnerschaft von IBM und Salesforce soll durch das Verbinden der KI-Systeme auch weitere Produkte in die Salesforce-Plattform integrieren. IBM Weather Insights gibt Auskunft über die weltweite Wetterlage. So sollen etwa Versicherungsunternehmen anhand dieser Daten eine Risikoeinschätzung für spezielle Kunden erstellen können. In Japan etwa hat Watson bereits Aufgaben von menschlichen Versicherungsvertretern übernehmen können.

Die IBM Application Integration Suite soll der Salesforce-Datenbank wirtschaftliche Prognosen liefern. Verkaufsberater sollen dadurch auf ihre Kunden zugeschnittene Investitionsmöglichkeiten anhand wirtschaftlicher Trends präsentieren können. Mit Hilfe von Bluewolf, einem Tochterunternehmen von IBM, soll die Installation von Salesforce und der KI-Funktionen von Watson und Einstein betreut werden.

IBM integriert Salesforce-Software in eigenes Unternehmen

IBM wird in Zukunft ein großer Nutzer der Salesforce Service Cloud sein, heißt es in der Pressemitteilung. Diese werde im Kundendienst genutzt, um eine einheitliche Übersicht über jeden einzelnen IBM-Kunden zu bekommen.

Sowohl Einstein, als auch Watson werden ab der zweiten Hälfte 2017 auf der Salesforce-Plattform verfügbar sein. Zur gleichen Zeit sollen auch der Wetterdienst, die Application Integration Suite und der Produktservice durch Bluewolf erscheinen. Die Preise für alle Produkte werden erst bei der generellen Verfügbarkeit bekanntgegeben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 4,44€
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 20,99€ - Release 07.11.
  4. 2,99€

Folgen Sie uns
       


Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test

Nvidia hat mit der RTX 2080 und 2080 Ti die derzeit leistungsstärksten Grafikkarten am Markt. Wir haben sie getestet.

Nvidia Geforce RTX 2080 und 2080 Ti - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /