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Google will keine im Ausland gespeicherten Mails rausgeben.
Google will keine im Ausland gespeicherten Mails rausgeben. (Bild: Screenshot Golem.de)

FBI: Google soll ausländische Mails an US-Behörden geben

Google will keine im Ausland gespeicherten Mails rausgeben.
Google will keine im Ausland gespeicherten Mails rausgeben. (Bild: Screenshot Golem.de)

Nachdem Microsoft einen ähnlichen Fall gewonnen hatte, soll Google Daten von Servern aus dem Ausland an US-Behörden weitergeben. Das Unternehmen widerspricht und will Berufung einlegen. Außerdem wisse man gar nicht immer genau, in welchem Land E-Mails eigentlich gespeichert seien.

Google soll US-Behörden Zugriff auf Mails von Kunden geben, die das Unternehmen außerhalb der USA speichert. Ein Gericht in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania hat einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge entschieden, dass die Weitergabe der Mails keine ungebührliche Belastung für das Unternehmen sei. Google will Berufung einlegen.

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Tatsächlich steht der Gerichtsentscheid im Widerspruch zu früheren Entscheidungen. Microsoft hatte einen mehrere Jahre andauernden Streit in einem ähnlichen Fall gewonnen. Immer wieder hatten US-Behörden das Unternehmen aufgefordert, E-Mails von Kunden weiterzugeben, die Microsoft auf Servern in Irland gespeichert hatte.

Keine "bedeutsame Beeinträchtigung"

Der zuständige Richter Thomas Rueter entschied im aktuellen Verfahren, dass die Weitergabe der Mails keine "bedeutsame Beeinträchtigung" des Eigentumsinteresses (possessory interest) der Accountinhaber darstelle. "Auch wenn die Abfrage elektronisch gespeicherter Daten durch Google in Datenzentren rund um die Welt ein Potential für Privatsphäre-Verletzungen hat, findet die eigentliche Verletzung der Privatsphäre zum Zeitpunkt der Übergabe in den USA statt", schrieb der Richter.

Google kritisiert das Urteil, und sagt: "Der Magistrats-Richter weicht von Präzedenzfällen ab, und wir planen, Berufung gegen das Urteil einzulegen." Die Rechtsprechung basiert auf dem 1986 verabschiedeten Stored Communications Act, viele Unternehmen sehen hier Reformbedarf.

Google selbst sagte während der Gerichtsverhandlung, dass das Unternehmen E-Mails manchmal in mehrere Teile aufteile und auf verschiedenen Servern speichere - aus Performance-Gründen. Man wisse daher nicht immer notwendigerweise, wo eine Mail sich befinde.


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FreiGeistler 07. Feb 2017

Danke für den Link. OT: Jetzt machen auch die Schmierenkomödien im Fall BND Sinn...

ThadMiller 07. Feb 2017

FBI ungleich Geheimdienste

JohnStones 05. Feb 2017

Angesichts der Tatsache, dass Trump Immobilien auf der ganzen Welt hat, dürfte ihm eben...

Anonymer Nutzer 05. Feb 2017

...habe jahrelang alle meine konspirativen Mails über GMail abgewickelt. Hätte ich doch...



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