Abo
  • Services:

Telia: Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben

Telia muss Informationen zu rund 8.600 IP-Adressen herausgeben. Zahlreichen Kunden des Providers werden Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen. Der Dienst will dem Urteil Folge leisten.

Artikel veröffentlicht am ,
Anonyme Teilnehmer einer Demonstration
Anonyme Teilnehmer einer Demonstration (Bild: Vincent Diamante/CC-BY-SA 2.0)

Der schwedische ISP Telia muss nach einem Gerichtsurteil Nutzerinformationen zu rund 8.600 IP-Adressen aus Schweden herausgeben. Die Klage gegen den Anbieter wurde von der dänischen Kanzlei Njord eingereicht. Betroffen sind die Daten von Nutzern, die Informationen über Torrent-Dienste heruntergeladen haben.

Stellenmarkt
  1. GoDaddy, Ismaning
  2. vwd - Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH, Kaiserslautern

Herausgegeben werden müssen E-Mailadresse, Telefonnummern und die Postadresse der betroffenen Kunden. Telia wird der Anordnung des Gerichtes Folge leisten. Ein Sprecher des Unternehmens sagte dem Magazin VPN Guru: "Wir glauben, dass die Privatsphäre unserer Kunden extrem wichtig ist, aber nachdem das Urteil gefällt wurde, müssen wir dem entsprechen."

Die Anwaltskanzlei hat angekündigt, Nutzern ein Vergleichsangebot zu machen, die den Daten zufolge Urheberrechtsverletzungen verdächtigt werden. Sie sollen zwischen 2.000 und 3.000 Schwedische Kronen zahlen, also etwa 210 bis 315 Euro. Andernfalls werde der Fall vor Gericht ausgetragen.

Nicht alle VPNS halten, was sie versprechen

Abhilfe gegen entsprechende Auskunftsersuchen können VPN bieten. Die VPN-Anbieter sollten allerdings sorgfältig ausgewählt werden. Viele Anbieter versprechen den Kunden Anonymität, geben aber immer wieder Kundendaten heraus. Einige Anbieter, wie zum Beispiel NordVPN, werben damit, überhaupt keine Logs zu führen.

In Deutschland sind Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen seit Jahren ein Problem. Die Bundesregierung hatte im vergangenen Jahr das Telekommunikationsgesetz geändert, um die Störerhaftung von WLAN-Betreibern neu zu regeln und mehr offene WLANs in Deutschland zu ermöglichen. Das Gesetz war von Aktivisten kritisiert worden und wird derzeit überarbeitet, um einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes gerecht zu werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. 19,99€
  3. (-81%) 5,69€

TC 24. Mär 2017

Ist das denn überhaupt politisch korrekt? ;) Raubkopie hat sich nunmal durchgesetzt und...

thecrew 24. Mär 2017

Du glaubst doch nicht im Ernst das ein Dienst der eh schon am Rande der Grauzone...

Niaxa 24. Mär 2017

Was ne Frage... na wen wohl!?! Die Rechteinhaber natürlich.

chuck0r 24. Mär 2017

Zu einer verwendeten IP wird auch der genutzt Port gespeichert. Auf dem AFTR-Server...

Sharra 24. Mär 2017

So kann mans natürlich auch sehen. Aber woher wissen die, was eine Email ist?


Folgen Sie uns
       


Oculus Go - Test

Virtual Reality für 220 Euro? Oculus Go überzeugt im Test.

Oculus Go - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
    Noctua NF-A12x25 im Test
    Spaltlos lautlos

    Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
    2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
    3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

      •  /