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Lavabit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geplant
Lavabit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geplant (Bild: Lavabit)

Privatsphäre: Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

Lavabit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geplant
Lavabit: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geplant (Bild: Lavabit)

Verschlüsselt kommunizieren, und das noch besser als zuvor: Der 2013 geschlossene E-Mail-Dienst Lavabit ist wieder verfügbar - am Tag der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump. Lavabit soll die Privatsphäre seiner Nutzer noch besser schützen.

Donald Trump ist Präsident - und Lavabit wieder da: Ladar Levison, Eigner und Betreiber von Lavabit, hat den Tag des Amtsantritts des 45. US-Präsidenten dazu genutzt, seinen verschlüsselten E-Mail-Dienst wieder aufleben zu lassen. Das hat Levison auf der Lavabit-Website angekündigt.

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Die Zeremonie zur Einführung eines neuen US-Präsidenten sei "eine unserer heiligsten demokratischen Traditionen: die friedliche Machtübergabe", schreibt Levison. Das sei ein Anlass, an die von der US-Verfassung garantierten Werte Freiheit und Gerechtigkeit zu erinnern. "Deshalb habe ich diesen Tag gewählt, um Lavabit wieder zu starten."

Die Metadaten sind nicht sichtbar

Der Dienst hat eine neue Architektur, der eine geschützte Kommunikation ermöglichen soll: Die E-Mails werden nicht nur verschlüsselt. Es werden auch die Metadaten verschleiert, so dass nicht mehr erkennbar ist, mit wem ein Lavabit-Nutzer kommuniziert. Im Laufe dieses Jahres soll zudem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt werden.

Levison schloss den Dienst, den auch Edward Snowden nutzte, 2013. Er sollte den privaten SSL-Schlüssel an die US-Behörden übergeben. Das hätte es den Behörden ermöglicht, an die Passwörter der Lavabit-Nutzer zu kommen und damit Zugriff auf deren Postfächer zu bekommen.

Das wollte Levison verhindern. "Im August 2013 war ich gezwungen, eine schwierige Entscheidung zu treffen: die Rechte des amerikanischen Volkes und meiner Kunden weltweit zu verletzen oder zu schließen. Ich wählte die Freiheit". Sprich: Levison stellte Lavabit ein und vernichtete die E-Mails seiner Nutzer. Lavabit hatte zu dem Zeitpunkt rund 400.000 Nutzer. Die können jetzt wieder auf ihre wiederhergestellten Konten zugreifen.


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h31nz 23. Jan 2017

Genau, witzige Dinge und Anspielungen widersprechen ja gewaltig den Tradition in der...

masel99 23. Jan 2017

https://www.golem.de/news/snowdens-mail-provider-lavabit-gruender-bot-dem-fbi-metadaten...

rugel 22. Jan 2017

Womit man auch wieder ein neues Protokoll hat, dass mit dem alten SMTP nicht kompatibel...

Rocky Horror... 22. Jan 2017

Die Mails sind weg, die Konten werden wiederhergestellt. Im Text steht:

ikhaya 22. Jan 2017

Das muss sich erst mal im Einsatz bewähren in der Tat. Hoffe das die beiden alten Drafts...



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