Bei der Aktivierung des Nokia 7 Plus wurden Daten an den Mobilfunknetzbetreiber China Mobile gesendet. Die finnische Datenschutzbehörde erwägt, Ermittlungen aufzunehmen.
Mit der Abstimmung in der kommenden Woche endet vorerst eine beispiellose Lobbyschlacht um das europäische Urheberrecht. Dabei geht es auch um die Frage, welchen Druck Verlage und andere Lobbyisten auf Abgeordnete ausgeübt haben.
Microsoft sammelt in Windows 10 an etlichen Stellen sogenannte Telemetrie-Daten - und kann sogar weitere anfordern. Forscher haben auf der Sicherheitskonferenz Troopers gezeigt, wie das System funktioniert, und wie es sich trotz fehlender Option deaktivieren lässt.
Das unverschlüsselte Speichern von Passwörtern gilt als grober Verstoß gegen den Datenschutz. Bei Facebook sollen bis zu 600 Millionen Nutzer davon betroffen gewesen sein.
Ein Video des Terroranschlags von Christchurch ist aus dem Internet kaum noch wegzubekommen. Das gibt denjenigen neue Argumente, die auch gegen Terrorinhalte im Netz Uploadfilter einsetzen wollen.
/81Kommentare/Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti
Die neue Version von Operas Android-Browser hat einen kostenlosen, unlimitierten VPN-Dienst integriert. Für diesen müssen Nutzer nicht einmal ein Benutzerkonto anlegen, er lässt sich einfach in den Einstellungen aktivieren.
In Mecklenburg-Vorpommern soll die Polizei Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ im Vorfeld von Straftaten anwenden dürfen. Der Datenschutzbeauftragte rügt das Gesetz deutlich. Teile des Gesetzes hält er für verfassungswidrig.
Staatstrojaner für den Verfassungsschutz: Das Innenministerium möchte dem Inlandsgeheimdienst die Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ erlauben. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist der Ressortabstimmung.
Was bestellen Gearbest-Kunden und wohin lassen sie die Produkte liefern? Ein Sicherheitsforscher konnte auf mehrere, ungeschützte Datenbanken des Onlinehändlers zugreifen. Auf eine Meldung reagierte Gearbest bisher nicht.
Facebook hat zahlreichen Geräteherstellern einen direkten Zugriff auf Nutzerdaten gewährt. Nun bekommt das soziale Netzwerk deswegen Ärger mit der Justiz in den USA.
VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Für ein sogenanntes Streckenradar bei Hannover gibt es keine rechtliche Grundlage. Die niedersächsische Landesregierung hat schon eine Lösung für das Problem parat.
Videokameras, Wanzen, GPS-Tracker, Keylogger - es gibt viele Möglichkeiten, mit denen Firmen Mitarbeiter kontrollieren können. Nicht wenige tun das auch und werden dafür mitunter bestraft. Manchmal kommen sie aber selbst mit heimlichen Überwachungsaktionen durch. Es kommt auf die Gründe an.
Ökostrom, Datenschutz und Transparenz: Das Startup Wetell möchte nachhaltige Mobilfunktarife anbieten. Das erste Crowdfunding-Ziel ist bereits erreicht. Aber das reicht noch nicht.
Ein jahrelanges Verfahren um ein offenes WLAN ist mit einer überraschenden Begründung zu Ende gegangen. Dennoch warnt Prozess-Gewinner McFadden weiter vor dem Betrieb offener Hotspots.
Facebook hat in den USA in den vergangenen Jahren 15 Millionen Nutzer verloren. Firmenchef Mark Zuckerberg will das soziale Netzwerk daher mehr in Richtung Whatsapp und Snapchat ausbauen.
Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Facebook verwendet die zur Zwei-Faktor-Authentifizierung hinterlegte Telefonnummer auch zu Werbezwecken und zum Zurücksetzen des Kontos. Hierüber lässt sich herausfinden, wem die Telefonnummer gehört.
Neue Dokumente enthüllen, wie sich Facebook gegen die EU-Datenschutz-Grundverordnung gewehrt hat. Eine Rolle hat dabei Sheryl Sandbergs feministisches Erinnerungsbuch gespielt.
Da deutschen Behörden die Speicherkapazitäten fehlen, hat sich die Bundespolizei entschieden, die Aufnahmen von Bodycams auf Amazons zertifizierten Servern abzulegen. Zwar werden die Daten verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert, doch es gibt Kritik an der Nutzung eines US-Dienstleisters.
Der Streit um die EU-Urheberrechtsreform ist für viele Europaabgeordnete ein Kampf zwischen der europäischen Kultur und den "barbarischen" IT-Konzernen aus den USA. Viele junge Menschen können das nicht nachvollziehen und sehen ihre Interessen und ihre eigene Kultur völlig ignoriert.
Update Die geplante Urheberrechtsreform könnte Plattformen zum Einsatz von Uploadfiltern verpflichten. Der Bundesdatenschutzbeauftragte befürchtet ein Oligopol weniger Anbieter wie Google und Facebook.
Mehr Daten und mehr Kontrolle für das österreichische Militär: Eine Gesetzesnovelle sieht unter anderem die Abfrage von Namen zu IP-Adressen vor - Datenschützer protestieren.
Herzschlag, Blutdruck, Körpertemperatur: Einige Fitness-Applikationen senden solch heikle Daten an Facebook. Dort können sie für personalisierte Werbung genutzt werden. Facebook schiebt die Verantwortung dafür auf die Entwickler.
Bereits 2011 erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband Klauseln in der Apple-Datenschutzrichtlinie für ungültig. Diese Auffassung ist jetzt vom Berliner Kammergericht bestätigt worden. Schon der Titel sei irreführend, heißt es in dem Urteil. Die DSGVO gelte zudem auch für ältere Texte.
Viele Apps schicken ohne Zustimmung der Nutzer Daten an Facebook. Bei der beliebten Musikerkennungsapp Shazam hat Apple das nun gestoppt. Allerdings nicht bei allen Nutzern.
Die Passwortdatenbanken an sich sind sicher, doch werden die Passwortmanager gestartet, hinterlassen sie Daten im Arbeitsspeicher - selbst wenn sie gesperrt wurden.
Bisher konnten Android-Nutzer der Facebook-App nur einstellen, ob die Anwendung ihre Standortinformationen nutzen darf oder nicht - unabhängig davon, ob die App gerade überhaupt verwendet wird. Diese zusätzliche Option hat Facebook jetzt hinzugefügt.
Um Teilnehmer seines Bug-Bounty-Programms rechtlich besser abzusichern, startet Github ein Safe-Harbor-Programm, das die Aktionen der Sicherheitsforscher absichern soll. Die Richtlinien basieren auf eigener Erfahrung und Vorlagen aus der Community. Das Programm selbst wird ebenfalls erweitert.
Die Bundesregierung gibt sich bei der Überwachung durch ihre Behörden immer zugeknöpfter. Selbst der Bundestag darf bestimmte Details nicht mehr erfahren. Außerdem stört sie sich an Begriffen wie Trojaner und Spionagesoftware.
Schnell dem Lehrer per Whatsapp die Krankmeldung des Kindes zukommen lassen - das ist datenschutzrechtlich problematisch. Eine einheitliche, länderübergreifende Richtlinie gibt es jedoch nicht.
In einem aufsehenerregenden Bericht dokumentiert das britische Parlament, wie Facebook die Daten seiner Nutzer für Werbezwecke verkauft. Die Untersuchungskommission fordert eine neuartige Regulierung sozialer Medien.
Selbst populäre Apps mit Hunderten Millionen Nutzern verstoßen gegen die Werberichtlinien von Google. Das Unternehmen reagierte monatelang nicht auf die Vorwürfe.
6,8 Millionen Aufenthaltsorte in 24 Stunden: Eine chinesische Überwachungsfirma erfasst die Standorte mittels Gesichtserkennung und speichert sie in einer Datenbank - die öffentlich einsehbar war.
Ein ausfälliger Kommentar über Mark Zuckerberg reicht unter Umständen, damit Mitglieder von Facebook auf einer Beobachtungliste landen. Dabei wird in Einzelfällen sogar mit Hilfe des Smartphones der Aufenthaltsort verfolgt.
Ein Jahr Haft für das unbefugte Einschalten eines smarten Fernsehers? Unions-Politiker aus den Bundesländern überbieten sich gerade mit Forderungen, die Strafen für Hacker zu erhöhen und den Ermittlern mehr Befugnisse zu erteilen. Doch da will die Bundesregierung nicht mitmachen.
Wer seinen Mailverteiler nicht im BCC versteckt, kann auch als Privatperson gegen den Datenschutz verstoßen. Das bekam nun ein Behördentroll in Sachsen-Anhalt zu spüren.
Nach dem Testprojekt zur automatischen Gesichtserkennung wollte die Bahn die Kameras am Berliner Südkreuz eigentlich für einen anderen Versuch nutzen. Doch daraus wird vorläufig nichts.
Update Die deutschen Datenschutzbehörden halten das Tracking von Nutzern ohne deren Einwilligung für unzulässig. Dennoch lässt ein seit Monaten angekündigtes Papier weiter auf sich warten. Webseiten gehen sehr unterschiedlich mit dem Problem um.
Echtzeit-Auktionen für Internetwerbung arbeiten mit teilweise sehr sensiblen Nutzeretikettierungen. Drei europäische Datenschutzaufsichtsbehörden müssen nun entscheiden, ob diese Praxis von Google und anderen Anbietern zulässig ist.
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung räumt den Nutzern ein Recht auf die Löschung ihrer Daten ein. Doch Anbieter haben nach Ansicht der österreichischen Datenschutzbehörde verschiedene Möglichkeiten, dem Verlangen zu entsprechen.
Schlafanalyse und Schrittzählung, auf Wusch auch optische Herzfrequenzmessung: Ein neues Wearable von Fitbit mit dem Namen Inspire klingt auf den ersten Blick wenig aufregend. Das Spannende ist, dass es nur in den USA und nur über Firmenpartner erhältlich ist.
Mehrere bekannte iOS-Apps wie Expedia oder Hotels.com verwenden ein Drittanbieter-Tool, das jede Interaktion mit der Anwendung aufzeichnet - ohne den Nutzern dies mitzuteilen. Das ist nach App-Store-Statuten nicht erlaubt, Apple hat den Anbietern daher eine eintägige Frist zur Beseitigung der Funktion gegeben.
Update Facebook hat in Deutschland eine marktbeherrschende Stellung - und missbraucht sie: Das hat nun das Bundeskartellamt entschieden. Es untersagt das Zusammenführen von Daten, auch Whatsapp und Instagram sind betroffen.
Ohne dass die Pkw-Insassen etwas mitbekommen, scannen Polizisten an manchen deutschen Straßen die Nummernschilder sämtlicher Autos. Das Bundesverfassungsgericht hat sich das lange angeschaut - und schreitet jetzt ein.
Die Smartwatch Enox Safe-Kid-One soll es Eltern ermöglichen, einfach mit ihrem Kind zu kommunizieren - und es im Notfall leicht orten zu können. Dummerweise können das auch externe Nutzer, weshalb die EU-Kommission nun einen Rückruf anordnet.