Abo
  • Services:

Sicherheitslücke: Daten von 185.000 weiteren British-Airways-Kunden betroffen

Von dem Datenleck im Buchungssystem von British Airways waren deutlich mehr Kunden betroffen als bisher bekannt. Die Fluggesellschaft rät betroffenen Kunden, ihre Bank zu kontaktieren. Kreditkarten werden in diesem Fall häufig komplett ausgetauscht.

Artikel veröffentlicht am ,
Weitere 185.000 Kunden sind von einem Datenleck bei British Airways betroffen.
Weitere 185.000 Kunden sind von einem Datenleck bei British Airways betroffen. (Bild: skeeze/CC0 1.0)

Anfang September meldete die Fluggesellschaft British Airways einen "Diebstahl von Kundendaten". Im Zuge der Ermittlungen informiert das Unternehmen nun weitere 185.000 Kunden, auf deren Finanzdaten und persönliche Informationen die Angreifer ebenfalls Zugriff gehabt haben könnten.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Dieburg
  2. DGUV - Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, Sankt Augustin

Im aktuellen Fall sollen ausschließlich Kunden betroffen sein, die im Zeitraum zwischen dem 21. April und dem 28. Juli 2018 Tickets mit Prämienpunkten und Kreditkarte bezahlt haben. Ob es sich dabei um eine neue Sicherheitslücke handelt, schreibt British Airways nicht. Im ursprünglichen Fall waren alle Buchungen betroffen, die zwischen dem 21. August und dem 5. September 2018 über die Webseite oder die App der britischen Fluggesellschaft getätigt oder bearbeitet wurden. Auf eine Anfrage von Golem.de antwortete British Airways, dass es sich um den "gleichen kriminellen Datendiebstahl" handele.

Die Fluggesellschaft hat die 185.000 betroffenen Kunden informiert. Angreifer könnten Zugriff auf ihre Namen, Anschrift, E-Mail-Adressen sowie die Kreditkartendaten gehabt haben. Bei 77.000 Kunden könnten die Angreifer zusätzlich Zugriff auf die CVV-Nummer der Kreditkarte gehabt haben.

Kunden sollen Kontakt mit ihrer Bank aufnehmen

Den betroffenen Kunden rät British Airways, sich mit ihrer Bank in Verbindung zu setzen. Bei einem Anruf eines Redaktionsmitglieds von Golem.de bei seiner Hausbank wurde ihm empfohlen, seine Kreditkarte auszutauschen. Die Bank habe nach der vorausgegangenen Meldung bereits "jede Menge" Kreditkarten ihrer Kunden ausgetauscht. Auch in diesem Fall gab sich die Bank kulant: "Machen wir das genauso, wie British Airways das vorgeschlagen hat, ich kann das nur unterstützen." Eine Gebühr erhebe die Bank nicht, allerdings müsse der Kunde eine Woche auf seine neue Karte warten und könne in dieser Zeit keine Zahlungen vornehmen.

Fragwürdiger Umgang mit Kundendaten

British Airways korrigierte in einer Erklärung zudem die ursprüngliche Aussage, dass 380.000 Kreditkartendaten abhandengekommen seien. Mittlerweile wisse man, dass 244.000 betroffen gewesen seien. Zusammen mit den 185.000 potentiell betroffenen Kunden macht dies immerhin 429.000 Kreditkartendaten. Bisher habe die Fluggesellschaft von keinem belegten Fall eines Kreditkartenmissbrauchs gehört.

Erst kürzlich wurde British Airways vorgeworfen, nicht sorgfältig genug mit den Daten ihrer Kunden umzugehen und persönliche Daten ihrer Kunden an Dritte und Werbeunternehmen weiterzugeben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung C27H711Q für 309€, MSI Optix MPG27C für 359€ und PlayStation Plus...
  2. (u. a. Adobe Photoshop Elements & Premiere Elements für 77,90€ und Corsair STRAFE RGB für 109...

Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /