
Der Core i9-9900K ist ein Octacore mit 5 GHz Boost-Takt und verlötetem Metalldeckel für niedrigere Temperaturen. Dadurch rechnet der Chip sehr flott und schlägt AMDs Ryzen 7 2700X locker. Der Preis und die Leistungsaufnahme des 9900K sind allerdings enorm.
Ein Test von Marc Sauter

Microsofts Surface Laptop 2 ist ein ebenso kaum reparierbares Gerät wie der Vorgänger. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass beim Öffnen Beschädigungen auftreten. Das ist auch wenig sinnvoll: Komponenten sind verlötet, der Akku ist fest eingeklebt.

In Südkorea wurde die Serienfertigung mit 7-nm-Technik und extrem ultra-violetter Strahlung gestartet. Samsungs 7LPP soll deutlich kleinere sowie schnellere und sparsamere Chips ermöglichen, ein Partner ist Qualcomm. Passende Hardware liefert der niederländische Ausrüster ASML.

Unter der Neoverse-Marke fasst ARM seine Strategie für die kommenden Jahre zusammen: Von Cloud-Servern bis hin zu Routern möchte der Hersteller diverse Infrastuktur-Plattformen anbieten, die pro Generation deutlich schneller werden. Eine erste Roadmap umfasst drei Jahre.

Einträge in der Datenbank des 3DMark bestätigen, dass AMD an einer neuen Polaris-basierten Mittelklasse-Grafikkarte arbeitet. Interessant ist dabei, wie und wann offenbar der Vertrieb dieses Modells geplant sein soll.

Nachdem die von Intel in Auftrag gegebenen Benchmarks des Core i9-9900K und des Ryzen 7 2700X fehlerhaft waren, folgt nun die anteilige Korrektur: Der Intel-Chip hat in den neuen Messungen kaum noch Vorsprung.

Der Bastelrechner Nanopi Neo4 misst nur sechs mal vier Zentimeter. Trotzdem passen darauf diverse USB-Anschlüsse, PCIe, GPIO und ein Rockchip-Prozessor. Allerdings sollte Zubehör hinzugekauft werden.

Nicht nur Lenovo baut gute Business-Notebooks, auch HP und Toshiba haben Produkte, die vergleichbar sind. Wir stellen je ein Modell der beiden Hersteller mit ähnlicher Hardware gegenüber: das eine leichter, das andere mit überlegenem Akku - ein knapper Gewinner nach Punkten.
Ein Test von Oliver Nickel

Mit dem Pixel Slate hat Google ein Chrome-OS-Tablet mit optionaler Tastatur vorgestellt, welches das Ende von Android auf dem Tablet einleiten könnte und sollte: Chrome OS kombiniert die Vorteile von Android mit denen von Linux und vereint diese in einer schnellen Benutzeroberfläche.

Passend zur Ankündigung des Core i9-9900K gibt es Benchmarks, die Intel in Auftrag gegeben hat und die den Chip teils 50 Prozent vor dem Ryzen 7 2700X sehen. Die Messwerte entsprechen aber nicht der Realität, da die RAM-Einstellungen und der 5-GHz-Turbo sie verfälschen.
Eine Analyse von Marc Sauter

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

Eine neue Testszene für den 3DMark namens Night Raid ist für integrierte Grafikeinheiten von Notebook-Chips gedacht. Neben x86-Geräten wird auch Windows 10 on ARM mit Snapdragon-SoCs unterstützt.

Schenker verkauft seine neuen Gaming-Notebooks der Reihen Ultra und Dtr in Zukunft mit Core i9-9900K mit 16 Threads. Sie werden mit 15,6- oder 17,3-Zoll-Chassis angeboten. Das ebenfalls neue Zenith hat Platz für zwei Nvidia Geforce GTX 1080. Entsprechend groß ist das Gehäuse.

Passend zur Ankündigung des Core i9-9900K stellen die Mainboardhersteller ihre Platinen mit dem Z390-Chip vor. Asus' neue Bretter unterstützen eine clevere Overclocking-Funktion und hohe DDR4-Module für eine doppelt so hohe Speicherkapazität wie mit gewöhnlichen Riegeln.

Noch diesen Herbst startet der Core i9-9900K mit acht Kernen bei bis zu 5 GHz und der Core i9-9980XE mit 18 Cores. Bei beiden ist die Verbindung des Heatspreaders zur CPU der Trick, um sehr hohe Taktraten zu erzielen.

Da wollten wir Assassin's Creed Odyssey auf einem Pentium Gold G5400 starten, aber das Spiel stürzt direkt ab. Mittlerweile ist klar: Ubisofts Griechen-Abenteuer benötigt eine CPU mit AVX-Befehlssatz.

In den kommenden Wochen könnte eine neue Radeon RX erscheinen. Die AMD-Mittelklasse-Grafikkarte soll einen Polaris-30-Chip nutzen, der dank 12-nm-Verfahren höher taktet als sein Vorgänger.

In den meisten Spielen und einigen Anwendungen können AMDs Threadripper-Prozessoren ihre Geschwindigkeit nicht voll nutzen - außer es wird per Neustart eine Speicherpriorisierung eingestellt. Künftig soll das per Software automatisch im Hintergrund passieren, die Leistung steigt.

Der weltweit größte Auftragsfertiger hat die ersten Masken für einen Chip mit 7 nm und EUV erhalten. Allerdings nutzt die TSMC die extrem ultraviolette Strahlung nur für ein paar Layer, alle anderen werden mit herkömmlicher Lithografie hergestellt. Pläne für 5 nm gibt es ebenfalls.

Es ist zwar noch kein XPS 13, aber Dells Alienware M15 ist im Vergleich zu anderen Gaming-Notebooks der Reihe relativ schlank und leicht. Trotzdem passen ein Core i7 und Geforce GTX 1070 Max-Q und ein dicker 90-Wattstunden-Akku hinein.

Kaum Änderungen abseits des Prozessors: Microsoft hat sein Notebook und sein Tablet aktualisiert, beide Geräte nutzen nun vier statt zwei CPU-Kerne für mehr Leistung. Bei den Anschlüssen und der Akkulaufzeit gibt es allerdings keine Neuerungen für den Surface Laptop 2 und das Surface Pro 6.

Zwei Jahre nach dem ersten Surface Studio veröffentlicht Microsoft das Surface Studio 2: Der All-in-One-PC ist erneut technisch nicht ganz aktuell, dafür gibt es Verbesserungen am ohnehin schon exzellenten Display und neue Anschlüsse wie die obligatorische USB-C-Buchse.

Das Teclast F6 ist auf dem Papier ein guter Deal: Für 250 Euro gibt es das Notebook aus China mit sechs GByte Arbeitsspeicher, einer 128-GByte-SSD und einem Apollo-Lake-Prozessor. Das Gehäuse aus Alu mutet hochwertig an, ist aber auch recht schwer und der Akku relativ klein.

Das Surface Go ist Microsofts kleinstes Surface-Tablet. Es ist leicht und handlich, aber trotzdem als vollwertiges Windows-System zu gebrauchen. Dabei leisten die Intel-Pentium-CPU und das helle Display überraschend gute Arbeit. Vom Type Cover würden wir aber vorerst die Finger lassen.
Ein Test von Oliver Nickel

Das Spectre Folio ist eindeutig ein auf Design ausgelegtes Notebook. Das Besondere: Viele Teile des Gehäuses sind aus Leder gefertigt. Außerdem soll das Notebook bis zu 18 Stunden durchhalten können, da der Akku 70 Prozent des Volumens einnimmt - das Mainboard ist entsprechend klein.

Um mehr Chips liefern und die Nachfrage bedienen zu können, investiert Intel eine Milliarde US-Dollar in 14-nm-Halbleiterwerke rund um die Welt. Der Fokus liegt auf dem Highend-Segment, also teure Core- und Xeon-Ableger. Zudem legt Intel einen Chip extra im alten 22-nm-Verfahren neu auf.

Die Schadsoftware Torii befällt eine große Bandbreite an Architekturen und versucht im Gegensatz zu vielen anderen Botnetzen, auf den Geräten zu verbleiben. Die IT-Sicherheitsfirma Avast hält das Programm für besonders ausgereift, weiß aber noch nicht, welchem Zweck es dient.

Seit einigen Monaten arbeitet ein Intel-Entwickler an einem neuen Grafiktreiber für Linux. Dieser heißt Iris, bricht klar mit dem bisherigen Aufbau und ist deutlich schneller. Noch ist der Treiber aber nur ein Experiment.

Der Esprimo G588 ist ein sehr kleiner PC: Fujitsu schafft es, das System in 860 Milliliter Volumen zu verbauen. Trotzdem ist Platz für einen Coffee-Lake-Prozessor und ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Eine dedizierte Grafikkarte passt nicht mehr hinein.

Ryzen-CPU und Nvidia-Quadro-Grafikkarte in einem recht kleinen Gehäuse: HPs Elitedesk 705 ist ein konfigurierbares Desktopsystem, das sich auch als Workstation eignen soll. Zum Startpreis von 680 Euro ist der PC aber eher ein Bürorechner.

Unternehmen können Windows-Rechner künftig in der Azure-Cloud mieten. Zur Auswahl stehen Windows 10 oder auch das noch immer beliebte Windows 7 - alternativ können Kunden ihren Mitarbeitern nur bestimmte Programme anzeigen lassen. Abgerechnet wird nach Hardwarenutzung.

Der SuperMUC-NG bei München ist mit knapp 27 theoretischen Petaflops das wohl schnellste System in Europa. Der Supercomputer nutzt über 300.000 Xeon-CPU-Kerne und ist auch ohne GPU-Beschleunigung extrem flott.

Ignite 2018 Neue virtuelle Maschinen, mietbare SSDs und WAN-Verbindungen über das Microsoft-Backbone: Azure bekommt eine ganze Reihe an neuen Funktionen in den Bereichen Storage, Netzwerken und Security. Vieles davon befindet sich allerdings noch in der Preview-Phase.

Die nächste Generation der chinesischen x86-CPU mit Lujiazui-Architektur ist dank 16-nm-Fertigung und 3 GHz deutlich schneller als zuvor. Zhaoxin wirbt mit der Geschwindigkeit eines Core i5 aus Intels Kaby-Lake-Familie.

Der neue A12-Chip im iPhone Xs (Max) ist ähnlich groß wie sein Vorgänger, legt aber bei der Leistung und der Effizienz zu. Das 7-nm-Design ermöglicht Apple, die Machine-Learning-Geschwindigkeit drastisch zu steigern.

Weil Intel zu wenige Fabs für 14 nm hat, sind einige CPUs wie der Core i7-8700K schlecht lieferbar und teuer. Zudem müssen Partner neue Mainboards mit alten Chips verkaufen, da der kommende Z390 knapp ist. Intel arbeitet aber per Fab in Vietnam an einer Entlastung.

Zwei neue Benchmarkszenen sind beim 3DMark-Entwickler UL in Arbeit: Night Raid testet integrierte Grafikeinheiten und soll auch auf ARM-Geräten laufen. Der noch unbenannte Raytracing-Benchmark testet die von Nvidia beworbene Reflexionstechnik. Interessanterweise kooperiert UL dazu auch mit AMD.

Ein wenig nebulös wirkt Alibabas Ankündigung, in den Markt der KI-Chips einzusteigen. Das Unternehmen baut dazu sogar ein eigenes Forschungsteam auf. Nebenbei wollen sich die Chinesen auf dem Gebiet der Quantencomputer schnell etablieren.

AMDs Linux-Entwickler haben die erste Treiberunterstützung für AMDs Neuauflage der Raven-Ridge-APUs veröffentlicht sowie für deren Nachfolger Picasso. Technisch gibt es offenbar kaum Neuerungen.

Kaby-Lake-CPU und DDR3-RAM? Mit recht alter Hardware ist Toshibas neues Convertible Portégé X20W-D-145 bestückt. Allerdings stehen dieser eine lange Akkulaufzeit, ein matter 12,5-Zoll-Touchscreen und genügend Anschlüsse entgegen - zu einem für Toshiba recht wettbewerbsfähigen Preis.

32 Kerne bei einer recht kleinen Leistungsaufnahme: Der ARM-Prozessor Emag soll sich laut Hersteller Ampere besonders für Multitasking eignen - etwa Virtualisierung. Der recht niedrige Preis dafür ist ein weiteres Argument. Allerdings ist der Chip nicht für alle Serveranwendungen gut geeignet.

Zusätzlich zu freien Firmware-Projekten wie Coreboot beziehungsweise Libreboot oder Linuxboot stellt Intel mit dem Slim Bootloader nun auch eine eigene freie UEFI-Alternative vor. Gedacht ist das Projekt zunächst für Embedded-Geräte.

AMDs neue Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H eignen sich durch die Vega-Grafikeinheit für Spiele und kleinere Renderaufgaben. Auch die Taktraten der neuen Notebook-CPUs sind recht hoch. Das Leistungsbudget von 45 Watt wird die Chips aber wohl eher auf größere Laptops beschränken.

Toshibas Dynaedge ist ein interessantes Konzept: Es verbindet ein vor dem Auge getragenes Display mit einem tragbaren Windows-PC. Das soll Technikern vor Ort die Möglichkeit geben, sich Informationen direkt einblenden zu lassen. Bei benötigter Hilfe kann ein Fachmann aus der Ferne einspringen.

Partner wie Asrock warnen vor schlecht verfügbaren Intel-Prozessoren und -Chipsätzen und raten zu AMD als Alternative: Schuld daran ist neben Intels Problemen mit 10 nm auch das LTE-Modem in Apples iPhone Xr/Xs (Max).

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

AMD hat zwei neue Ryzen-CPUs vorgestellt, die jedoch vorerst nur für OEM-Partner wie Acer verfügbar sind. Der Ryzen 5 2500X und der Ryzen 3 2300X haben einen anderen internen Aufbau als ihre Vorgänger, das macht sie je nach Anwendung oder Spiel noch ein bisschen schneller.

Weil Intel immer noch keine ausreichende Ausbeute für den eigenen 10-nm-Node hat, werden die Kapazitäten für die 14-nm-Chips knapp. Um weiterhin genügend Prozessoren und Chipsätze liefern zu können, soll Intel überlegen, diese im Auftrag fertigen zu lassen. Das kommende Mittelklasse-Topmodell Core i9-9900K ist daher eventuell vorerst schlecht lieferbar.

Wer bisher eine Geforce-Grafikkarte mit einem Threadripper 2990WX mit 32 Kernen nutzte, musste in Spielen mit niedrigeren Bildraten leben als bei einem 16-Kern-Modell. Der neue Geforce-Treiber 399.24 behebt dieses Problem, der AMD-Chip wird nicht mehr ausgebremst.

AMDs Athlon 200GE tritt gegen Intels Pentium Gold an und soll die Konkurrenz bei der CPU- sowie der iGPU-Leistung schlagen. In Spielen mit dedizierter Grafikkarte ist der Chip aber ein bisschen langsamer.