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The Walking Dead VR im Test: Bloß nicht den Schraubenzieher stecken lassen!

Wer dachte, ein schlurfender Zombie sei doch keine ernsthafte Gefahr, sollte The Walking Dead - Saints & Sinners spielen. Der Virtual-Reality-Survival-Titel ist immersiv und intensiv wie kaum ein anderes Spiel. Noch gruseliger als die Untoten sind nur die Lebenden - und das Crafting.

Ein Test von veröffentlicht am
The Walking Dead - Saints & Sinners
The Walking Dead - Saints & Sinners (Bild: Skydance Interactive)

The Walking Dead ist eigentlich selbst ein Zombie - zumindest was bisherige Spiele anbelangt: Neben Comics und der TV-Serie gab es mehrere Titel von Telltale Games, das Studio wurde mittlerweile neu gegründet. The Walking Dead - Saints & Sinners hingegen stammt von Skydance Interactive und macht mich quicklebendig, denn die Zombies lassen mich regelmäßig Adrenalin ausstoßen. Ich habe mehrere pulstreibende Abende in New Orleans verbracht, mein VR-Headset war danach meist schweißgetränkt.

Inhalt:
  1. The Walking Dead VR im Test: Bloß nicht den Schraubenzieher stecken lassen!
  2. Negans Lucille lässt grüßen

Zwei gemütlich schlurfende Zombies sind zwar gruselig, aber wenig bedrohlich. Die Anspannung steigt erst, wenn sie mich entdecken und stöhnend zielstrebig loswanken - die Hände um die Controller werden schwitzig, ich packe fester zu. Ein letzter stolpernder Schritt, ich schnelle nach vorne, greife einen verwesten Kopf mit der Linken und ramme mit der Rechten weit ausholend den Schraubenzieher hinein, direkt in die Schläfe.

Ein befriedigendes Schmatzen, der Controller vibriert kurz, ich schiebe den schlaffen Untoten beiseite, packe den zweiten - und stelle mit Entsetzen fest, dass das Werkzeug immer noch im Kopf des ersten Zombies steckt. Mein hilfloses Fuchteln kommt zu spät, der zweite Untote verbeißt sich - ich bin tot. Meine gesammelte Ausrüstung und Waffen sind aber nicht verloren, denn die beiden Zombies sind mir direkt am Anfang der Karte begegnet, hier kann ich sie mir noch mit guten Überlebenschancen zurückholen.

The Walking Dead - Saints & Sinners ist mehr Survival-Titel mit Untoten denn Zombie-Spiel mit Survival-Elementen. Ich bin darin schlicht "The Tourist" - männliche oder weibliche Stimme, frei wählbare Hautfarbe. Nach dem stimmungsvollen Intro wird ein verlassener Schulbus auf einem Friedhof zu meiner Basis, von dort aus geht es mit einem kleinen Boot in die einzelnen, kompakten Abschnitte des halb versunkenen New Orleans. Ein alter Mann hat mir von einem Bunker erzählt, dort soll es Vorräte und schlagkräftige Waffen für Zehntausende von Menschen geben - mal eben dorthin marschieren ist freilich keine so clevere Idee.

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Wie ich schnell feststellen muss, sind die Untoten in The Walking Dead längst nicht das einzige Problem, sondern auch die Lebenden machen es sich untereinander und somit mir schwer. Mehrere Fraktionen prallen in New Orleans aufeinander, was mir teilweise schwierige moralische Entscheidungen aufzwingt - daher auch der Untertitel des Spiels. Ob ich nun ein Heiliger oder Sünder bin, bleibt mir also selbst überlassen. Oft sind aber die Menschen ärgere Feinde als die Toten.

Zumindest bei den Zombies stellt sich die moralische Frage ohnehin nicht, es gilt andere Beweggründe abzuwägen: Schleiche ich an den Untoten vorbei - per Patch kam physisches Ducken statt Knopfdruck ins Spiel - oder versuche ich, sie leise zu töten oder gehe ich laut und aggressiv vor? Meist habe ich die stille Variante als sinnvoller erachtet, denn Munition ist rar und alle Waffen nutzen sich ziemlich zügig ab. Obendrein läuft mein Alter Ego arg lahm und sprinten kostet wertvolle Ausdauer.

Rennen reduziert die Leiste dauerhaft, weshalb ich sie mit Nahrung füllen muss. Zumindest das halbvergammelte Zeug aus den Straßen von New Orleans verringert aber meine Lebensleiste, die sich einzig durch gescheite Lebensmittel wieder erhöhen lässt - und die muss ich erst aus gesammelten Ressourcen an den Werkbänken auf dem Friedhof herstellen. Schade: Gegenstände werden per schnödem Klick gefertigt, hier hätte die virtuelle Realität definitiv mehr hergegeben.

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Negans Lucille lässt grüßen 
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Hotohori 31. Jan 2020

Da wäre ich nie drauf gekommen, interessantes Konzept.

Hotohori 31. Jan 2020

Danke, das waren interessante Infos. Die Rift S habe ich eigentlich nur als Übergang...

Hotohori 31. Jan 2020

Eben, auch die Rift und Rift S haben nur 60 Hz und ich würde dessen Tracking niemals als...

Achranon 31. Jan 2020

Nur so als Vorwarnung. Es fühlt sich deutlich anders an als in 2D. Wer meint er hat schon...

Hotohori 30. Jan 2020

Sonst habt ihr hier aber alle keine Probleme? Eine News zu einem VR Spiel und das...


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