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Tomahawk Gaming Desktop: Mini-PC hat Platz für Geforce RTX 2080 Ti und Intels NUC9

CES 2020
Razers neuer Gaming-PC ist gerade groß genug für eine Grafikkarte in voller Größe. Die restlichen Komponenten werden vom integrierten Intel -NUC9 gestellt, der SSD, RAM und eine 45-Watt-CPU vereint. Das macht den Tomahawk Gaming Desktop ziemlich kompakt.
/ Oliver Nickel
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Der Tomahawk Gaming Desktop ist schon so kompakt, wie es geht. (Bild: Razer)
Der Tomahawk Gaming Desktop ist schon so kompakt, wie es geht. Bild: Razer

Razer zeigt auf der Elektronikmesse CES 2020 einen besonders kompakten Gaming-PC. Der Tomahawk Gaming Desktop nutzt Intels kürzlich vorgestellten NUC9 als zentrale Compute-Einheit und hat dann noch genug Platz für eine Grafikkarte. Die wird durch ein Sichtfenster an der linken Gehäuseseite prominent angezeigt. Razer will das System mit einer Geforce RTX 2080 Super anbieten. Darin sollen aber auch andere GPUs unterkommen können.

Razer gibt in seiner Vorabmeldung nicht bekannt, wie groß das Gehäuse wirklich ist. Es passt aber anscheinend gerade so eine Geforce RTX 2080 Ti hinein, die etwa 30 cm lang ist. Der NUC9 wird hinter der Grafikkarte montiert und ist mit 5 Liter Volumen recht kompakt. Das Chassis soll ohne Werkzeuge geöffnet werden können. Es hat mindestens zwei Thunderbolt-3-Ports, zwei Gigabit-Ethernet-Buchsen, zwei HDMI-2.0a-Anschlüsse und sechs USB-A-3.2-Gen2-Ports verbaut.

Etwas langsamere CPU

Zwar ist das Tomahawk mit integriertem Intel-NUC recht kompakt, es hat aber auch ein paar Nachteile: Die Intel-CPU vom Typ Core i9-9980HK hat ein Leistungsbudget von 45 Watt und ist damit nicht so leistungsfähig wie eine vollwertige Desktop-CPU. Außerdem müssen der Prozessor und die Hauptplatine als ein Modul ausgewechselt werden, sollten Nutzer ihr System nach einiger Zeit aufrüsten wollen. Zumindest lassen sich die SO-DIMM-RAM-Module und NVMe-M.2-SSDs austauschen, genau wie die Grafikkarte.

Den PC wird es mit bis zu zwei SSDs und 64 GByte Arbeitsspeicher geben. Einen Preis und ein Verfügbarkeitsdatum nannte der Hersteller aber noch nicht. Neben dem Tomahawk Gaming Desktop als Komplett-PC soll es das Gehäuse mit Netzteil auch als Tomahawk N1 geben. Das könnte nützlich sein, wenn Nutzer bereits einen Intel-NUC besitzen. Ein herkömmliches Mini-ITX-Board mit entsprechendem CPU-Lüfter wird dort allerdings wohl nicht hineinpassen.


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