Yoga C940 (14IIL) im Test: Lenovos Top-Convertible mit Soundbar

Mit dem Yoga C940 hat Lenovo sein 2-in-1-Gerät mit Intels 10-nm-Ice-Lake-Chips für mehr Akkulaufzeit und Performance und einem helleren Display aktualisiert. Das Resultat ist trotz erwarteter Kritikpunkte gut, wobei uns die Soundbar und der integrierte Stift viel Freude bereitet haben.

Ein Test von und veröffentlicht am
Lenovo Yoga C940 (14IIL)
Lenovo Yoga C940 (14IIL) (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Lenovo war vor einigen Monaten der erste Hersteller, der gemeinsam mit Intel ein Ultrabook für das Projekt Athena präsentieren durfte: Die Marketing-Richtlinie legt Parameter zu Akkulaufzeit, Schnellladefunktion, Prozessor, Display, Eingabegeräten, Anschlüssen und WLAN-Verbindung fest. Mit dem Yoga C940 (14IIL) haben wir ein solches Projekt-Athena-Gerät im Test.

Inhalt:
  1. Yoga C940 (14IIL) im Test: Lenovos Top-Convertible mit Soundbar
  2. Heller und mit Intels Ice Lake
  3. Kein Tablet-Modus unter Linux
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Die Abkürzung 14IIL steht kryptisch für 14 Zoll Intel Ice Lake, denn es handelt sich um ein 360-Grad-Convertible samt 13,9-Zoll-Diagonale mit 10-nm-Prozessoren. Mit 320 x 216 mm fällt die Grundfläche des Yoga C940 recht kompakt aus und auch die 1,35 kg Gewicht sind vergleichbar mit Geräten wie Dells XPS 13 Convertible (7390). Selbiges gilt für die Bauhöhe von 14,2 bis 15,7 mm - die Konkurrenz ist kaum flacher. Die Verarbeitung überzeugt, einige Kanten sind jedoch leicht scharf.

  • Auf Seite 1 schauen wir uns Anschlüsse und Eingabegeräte an.
  • Auf Seite 2 liegt der Fokus auf Display und Hardware.
  • Auf Seite 3 prüfen wir die Linux-Kompatibilität von Ice Lake.
  • Auf Seite 4 sprechen wir über die Verfügbarkeit und ziehen ein Fazit.

An der rechten Seite verbaut Lenovo abgesehen vom Power-Button mit Status-LED gar keine Anschlüsse. Links finden wir dafür einen USB-3.2-Gen2-Port (10 GBit/s) in Type-A-Bauweise, zwei Thunderbolt-3-Ports mit USB-C-Buchse und eine Audio-Klinke. Ein (Micro-)SD-Kartenleser oder ein SIM-Slot fehlen, auch optional ist das Yoga C940 nicht mit LTE-Modem, sondern nur mit WLAN verfügbar.

  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
  • Akkulaufzeit bei 200 cd/m² (Bild: Golem.de)
  • SSD-Benchmark (Bild: Golem.de)
  • SSD-Benchmark (Bild: Golem.de)
Lenovos Yoga C940-14IIL (Bild: Golem.de)
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Die beiden TB3-Anschlüsse schleifen vier PCIe-Gen3-Lanes für externe Grafikkarten (eGPU) durch, zudem unterstützen sie Displayport und das Convertible wird darüber aufgeladen. Lenovo legt hierzu das übliche 65-Watt-USB-C-Netzteil bei, das verglichen mit Dells Modell arg klobig wirkt und so gar nicht zum Yoga C940 passt. Wie schon beim Vorgänger hat auch das aktuelle Convertible einen Stift, der im Gehäuse steckt.

Er befindet sich hinten rechts im Gerät und muss mit den Fingern herausgezogen werden. Das ist ein bisschen schade, denn zuvor gab eine Feder. Der Lenovo Integrated Pen wird vom Yoga selbst geladen, weshalb es auch nicht vorgekommen ist, dass der Stift überraschend leer war. Er hat 4.096 Druckstufen, ist für unseren Geschmack allerdings zu schlank geraten. Ein zweiter Tester hingegen fand den Stift ergonomisch klasse.

Wie üblich bei den Yoga-Geräten verwendet Lenovo eine sechszeilige Chiclet-Tastatur mit zweistufiger weißer Hintergrundbeleuchtung. Anders als bei vielen Thinkpads sind die Strg- und die Fn-Taste nicht vertauscht (und wenn sich das im BIOS umstellen lässt). Dafür tippt es sich auf dem Yoga C940 mit dem kurzen Hub und den flachen statt leicht konkaven Kappen weniger gut als auf einem Thinkpad, wenngleich längere Texte kein Problem darstellen. Die drei dedizierten Maustasten fehlen freilich, das grundsätzliche gute Clickpad ersetzt den Trackpoint nicht. Der Fingerabdrucksensor funktioniert schlicht.

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Heller und mit Intels Ice Lake 
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