Atom P5900: Intels 10-nm-5G-Basisstation-CPU ist da

Mit dem Atom P5900 alias Snow Ridge hat Intel einen Prozessor für 5G-Basisstationen entwickelt. Das 10-nm-Design nutzt bis zu 24 Tremont-Kerne, also die nächste Generation der Low-Power-Atom-Architektur.

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Atom P5900 alias Snow Ridge
Atom P5900 alias Snow Ridge (Bild: Intel)

Intel hat die Atom P5900 genannte CPU-Familie vorgestellt. Die Prozessoren wurden intern unter dem Codenamen Snow Ridge entwickelt und bereits vor über einem Jahr erstmals angekündigt. Die Atom P5900 sind für Radio-Basisstationen wie etwa solche für 5G-Netze gedacht und sollen ab 2021 von Partnern wie Ericsson und ZTE eingesetzt werden.

Die Vorstellung der Atom P5900 ist dünn, denn Intel hält sich mit technischen Daten in der Pressemitteilung sehr zurück und auch die vorab abgehaltene Embargo-Präsentation nennt keine Details. Die Chips folgen auf die Atom C3000 und nutzen ebenfalls eine Low-Power-Core-Architektur.

Zur maximalen Kernanzahl äußerte sich Intel nicht, sondern sagte einzig, dass es sich um Tremont handelt. Die weist drastische Verbesserungen im Frontend (Decoder, Sprungvorhersage, Puffer) und Backend (Float, Integer) auf und wird mit größeren Caches, Speed Shift sowie DDR4-Speicher kombiniert.

Offenbar bis zu 24 Kerne

Laut Intel soll ein Atom P5900 den 1,8fachen Integer-Durchsatz eines Atom C3000 erreichen. Konkret wurde ein 24-kerniger Atom P5962B bei 2,2 GHz mit einem 16-kernigen Atom C3955 bei 2,1 GHz im Spec-2017-Int-Benchmark verglichen. Der Atom P5962B ist offenbar wenigstens vorerst das Topmodell, denn die Ark-Datenbank listet ansonsten nur Chips mit 8 über 12 bis hin zu 16 Kernen; alle unterstützen 128 GByte RAM.

  • Modelle von Snow Ridge (Bild: Intel)
Modelle von Snow Ridge (Bild: Intel)

Neben den Atom P5900 alias Snow Ridge hat Intel noch einen ASIC namens Diamond Mesa gezeigt. Das bisher nur als Design simulierte Projekt sei Footprint-kompatibel mit bestimmten FPGAs von Intel, sprich mit den Modellen der Altera-Tochter. Mit Diamond Mesa will Intel in Segmenten wie Cloud Storage und Embedded Systems sowie der Luft- und Raumfahrt auch mit Blick auf das Militär mitspielen.

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