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Server-CPUs: Intel senkt Preise der 4,5-TByte-Xeons drastisch

Die L-Xeons für 4,5 TByte Arbeitsspeicher waren mit bis 17.000 US-Dollar Listenpreis bisher die kostspieligsten Server-CPUs von Intel. Mit Blick auf AMDs Epyc-Prozessoren werden die Chips deutlich günstiger.

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Ein 2nd-Gen-Xeon-SP-Prozessor alias Cascade Lake
Ein 2nd-Gen-Xeon-SP-Prozessor alias Cascade Lake (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Wer bisher bei Intel-Server-Systemen mehr als 1,5 TByte Arbeitsspeicher verwenden wollte, musste tief in die Tasche greifen: Denn nur die Xeon-Prozessoren mit M- oder L-Suffix können 2 TByte oder gar 4,5 TByte ansprechen - zu gehörigen Aufpreisen. Das hat nun ein Ende, denn Intel nimmt per PCN die M-Ableger aus dem Programm und senkt die Preise der L-Modelle auf deren Niveau.

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Der 28-kernige Xeon Platinum 8280L kostet daher laut Listenpreis statt zuvor knapp 18.000 US-Dollar nur noch 13.000 US-Dollar, was bisher der Preis des Xeon Platinum 8280M war. Ein regulärer Xeon Platinum 8280 liegt bei rund 10.000 US-Dollar. Auch kleinere CPUs werden günstiger: Der 18-kernige Xeon Gold 6240L fällt von 10.300 US-Dollar auf etwa 5.500 US-Dollar und der 10-kernige Xeon Silver 5215L von 9.100 US-Dollar auf 4.200 US-Dollar.

Bei den aktuellen Xeon Scalable Processors alias Cascade Lake SP differenzierte Intel bisher drei Varianten: Die suffixlosen Chips können bis zu 1,5 TByte DDR4-Arbeitsspeicher ansprechen und die M-Varianten bis zu 2 TByte. Die L-Ableger unterstützen zudem den Optane DC Persistent Memory, einen nicht flüchtigen Phasenspeicher, mit höherer Kapazität. Intels Cascade Lake SP haben sechs Speicherkanäle, wobei jeder mit je einem DDR4- und je einem Optane-Modul bestückt werden kann. Mit sechs 128-GByte-DDR4- und sechs 512-GByte-Optane-Riegeln pro Sockel sind besagte 4,5 TByte bei einem Xeon-L möglich.

  • Die Xeons mit grünem Schildchen gibt es auch als M- und L-Versionen. (Bild: Intel)
  • Nur die L-Versionen können Optane-Speicher für 4,5 TByte adressieren. (Bild: Intel)
Die Xeons mit grünem Schildchen gibt es auch als M- und L-Versionen. (Bild: Intel)

AMDs Epyc 7002 alias Rome haben acht Speicherkanäle und können 4 TByte DDR4-Speicher adressieren, wenn zwei 256-GByte-Module pro Kanal (2DPC) verwendet werden. Zwar sind solche Speicherriegel sehr teuer, aber angesichts der bisherigen Xeon-L-Preise durchaus eine Überlegung wert gewesen. Mit der nächsten Server-CPU-Plattform, intern als Whitley bezeichnet, wird Intel die Cooper Lake (14 nm) und die Ice Lake (10 nm) genannten Prozessorfamilien ebenfalls mit acht Speicherkanälen versehen. Zudem wird hier Optane DC Persistent Memory mit doppelter Kapazität pro DIMM unterstützt.

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Copper 18. Jan 2020

Braucht vielleicht nicht allzuviel Tricks von Seiten Intel, die Vorarbeit hat Intel ja...

Copper 18. Jan 2020

Alles IMO: Das Problem ist, das Serverhersteller nur ungern die Plattform wechseln, au...

subjord 16. Jan 2020

Das mit dem Insolin ist ja eine fiese Unterstellung. Es ist ganz normal, dass wenn...

Pixel5 16. Jan 2020

dafür hat ja Intel auch selber gesorgt und wurden mehrfach dafür verklagt. Schade das...

flow77 16. Jan 2020

Das hoffe ich auch. Ich werde in jedem Bereich in Zukunft auf AMD setzen, einfach allein...


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