Phantom Canyon: Intel-Totenschädel-Mini erhält inneren Tiger
Auf der Elektronikmesse CES 2020 hatte Intel nur darüber gesprochen, da tauchen bereits erste Render-Bilder und Informationen auf: In den nächsten Monaten sollen zwei NUC11 (Next Unit of Computing) erscheinen, Phantom Canyon und Panther Canyon genannt. In beiden Mini-PCs werden Intels Tiger-Lake-Prozessoren stecken, das berichtet Fanlesstech(öffnet im neuen Fenster) .
Der Phantom Canyon ist – wie am leuchtenden Totenschädel zu erkennen – der Nachfolger von Modellen wie dem Hades Canyon (Test) , er richtet sich daher an Spieler. Hier waren bisher 45-Watt-Chips üblich, nun soll Intel allerdings zu 28-Watt-Versionen von Tiger Lake wechseln. So heißen die Chips mit dem verbesserten 10+-nm-Verfahren und integrierter Xe/Gen12-Grafikeinheit. Die wird jedoch nicht primär genutzt, denn im Phantom Canyon sollen auch unbekannte dedizierte Modelle mit 6 GByte oder 8 GByte Speicher verlötet werden.
Anschlussseitig gibt es den Bildern zufolge HDMI 2.0b, Mini-Displayport 1.4, mehrere Thunderbolt-3/4-USB-C-Buchsen, sechs klassische USB-A, einen SD-Kartenleser, 2,5-GBit/s-Ethernet sowie ax-WLAN (Wi-Fi 6) und Bluetooth 5. Im Inneren ist Platz für zwei DDR4-3200-SO-DIMMs für 64 GByte RAM, zudem gibt es zwei M.2-2280-Slots für NVMe-SSDs.
Etwas weniger gut ausgestattet ist der Panther Canyon, der als typischer NUC im quadratischen Gehäuse daherkommt. Auch hier gibt es mehrere USB-C- und USB-A-Buchen, jedoch nur eine davon als Thunderbolt 3/4. Mini-Displayport, HDMI 2.1 (!) und Ethernet sind ebenfalls vorhanden. Im Inneren rechnet ein 28-Watt-Chip mit integrierter Grafik, wobei der Barebone mit zwei SO-DIMMs und einer M.2-2280-SSD bestückt werden kann. Wie der Phantom Canyon soll auch der Panther Canyon noch 2020 erscheinen, wir gehen frühestens von Herbst aus.

- Anzeige Hier geht es zu Intel-Prozessoren bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.