Horseshoe Bend: Intels Vorzeige-Foldable ist 17,3 Zoll groß
Neben Drittherstellern wie Dell und Lenovo zeigt auch Intel selbst ein Foldable-Gerät auf der CES 2020 in Las Vegas. Der Unterschied: Das Horseshoe Bend genannte Konzept ist mit 17,3 Zoll im 4:3-Format wesentlich größer als die Produkte der beiden genannten Unternehmen. Das Prinzip bleibt aber gleich, auch hier handelt es sich im ausgeklappten Zustand um ein großes Tablet, das optional wie ein Notebook benutzt werden kann.
Horseshoe Bend verwendet ein OLED-Display mit integriertem Touchscreen, was für faltbare Panels Standard ist. Ungewöhnlich ist aber, dass das 7 mm dicke Gerät anscheinend einen Klappständer verbaut hat, wie es auch beim Surface Pro der Fall ist. Wie für andere Geräte der Serie will Intel auch für sein Foldable wohl Windows 10X einsetzen. Dieses befindet sich allerdings – wie das gezeigte Konzept – noch in der Entwicklung.
Vorzeigegerät für Tiger Lake
Das Tablet soll als Vorzeigeplattform für Intels kommende CPU-Architektur Tiger Lake genutzt werden. Die Prozessoren haben ein recht geringes Leistungsbudget von 9 Watt und werden in 10 nm gefertigt. Intel hat allerdings auch 15- bis 28-Watt-Versionen der Architektur angekündigt. Diese werden in verschiedenen Notebookkategorien zu finden sein.
17,3 Zoll als Größe für ein Foldable zu nutzen, erscheint sinnvoll: Im eingeklappten Zustand ist ein solches Gerät in etwa so kompakt wie ein herkömmliches 13-Zoll-Gerät, während der größere Screen für Medienkonsum in seiner vollen Größe verwendet werden kann. Intel hat allerdings keine Preise oder Verfügbarkeitstermine für sein Konzept genannt, möglicherweise wird es auch nur ein solches bleiben.
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