CDN-Anbieter: Cloudflare wechselt von Intel auf AMDs Epyc

Nach neun Generationen keine Custom-Intel-Server mehr: Cloudflare setzt bei der Gen10 komplett auf AMDs Epyc 7002 mit 48 CPU-Kernen. Das Leitmotiv "Intel not inside" gilt auch bei Netzwerk und Storage.

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Eines der Gen-X-Systeme mit Epyc 7002
Eines der Gen-X-Systeme mit Epyc 7002 (Bild: Cloudflare)

Cloudflare hat an sechs US-amerikanischen Standorten seine Server von Intel auf AMD umgestellt, weitere Systeme sollen weltweit folgen. Der CDN-Anbieter setzte neun Generationen lang Xeon-CPUs von Intel ein und wurde sogar mit speziellen Off-Roadmap-Modellen beliefert. Die Gen10 hingegen basiert auf AMDs Eypc 7002 alias Rome, da die höhere Leistung kombiniert mit dem signifikant niedrigeren Preis für Cloudflare ausschlaggebend war.

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Bisher verwendete der CDN-Anbieter nur Intel-Systeme, die Gen9 basierte auf den Skylake SP. Intel stellte hierzu Off-Roadmap-Prozessoren, also Sonderanfertigungen, mit 24 Kernen bei 1,9 GHz und 150 Watt bereit. Diese CPUs ähneln den Xeon Platinum 8160F, sind jedoch ein bisschen langsamer und sparsamer - Energieeffizienz war Cloudflare wichtig.

Die Gen10 wiederum integriert 48-kernige Epyc 7642 als regulär nicht verfügbare Single-Sockel-Version, die Prozessoren laufen zudem mit 2,4 GHz statt den eigentlich üblichen 2,3 GHz. Die thermische Verlustleistung bleibt bei 225 Watt - ebenfalls gut für die Energieeffizienz. Ein Node mit einem Epyc 7642 ersetzt einen Node mit zwei Off-Roadmap-Xeons, der Speicherausbau mit 256 GByte pro Knoten bleibt gleich; allerdings wird DDR4-2933 statt DDR4-2666 verwendet. Laut Cloudflare steigt die Leistung um 36 Prozent an.

Die 25G-Netzwerkkarten stammen wieder von Nvidias Mellanox, zudem gibt es weiterhin 3 TByte Storage, nun allerdings NVMe-SSDs von Samsung statt Sata-SSDs von Intel. Pro Knoten gibt es einen freien PCIe-Steckplatz, denn Cloudflare evaluiert noch, ob sich eine GPU, ein FPGA, ein SmartNIC, ein Custom-ASIC, eine TPU oder eine andere Art von Beschleuniger für die eigenen Workloads anbietet.

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