Prozessoren: Google bietet AMDs Epyc mit 224 vCPUs in seiner Cloud

Mehr Leistung bei weniger Kosten und sogar HPC-Anwendungen auf bis zu 224 CPUs pro Instanz - das verspricht Google seinen Cloud-Kunden mit der Einführung von AMDs Epyc-Prozessoren.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs Epyc laufen jetzt auch in der Google-Cloud.
AMDs Epyc laufen jetzt auch in der Google-Cloud. (Bild: Hexus)

Das Google-Cloud-Team stellt zusätzlich zu den Serverchips von Intel nun auch AMDs Epyc-CPUs seinen Kunden als x86-Alternative zur Verfügung. Zunächst gilt das Angebot noch als Beta. Bei Epyc alias Rome handelt es sich um AMDs aktuelle Serverplattform auf Basis der Zen-2-Mikroarchitektur, die der Hersteller als klare Konkurrenz zu den teils deutlich kleineren CPUs von Intel positioniert. Diese Unterschiede, auch im Preis, gibt Google nun auch offenbar seinen Kunden direkt weiter.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler / Fachinformatiker für Automatisierungstechnik (m/w/d)
    3Tec automation GmbH u. Co. KG, Herford, Bielefeld
  2. Specialist Network Deployment (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Nürnberg, Unterföhring
Detailsuche

Denn mit dem neuen Maschinentyp N2D und den Epyc-CPUs können Googles Cloud-Kunden nun bis zu 224 vCPUs in einer einzelnen Instanz des Angebots mieten. Bei den bisher verfügbaren N1-Instanzen waren lediglich maximal 96 vCPUs erhältlich, die auf Intels vergleichsweise teurerer Serverplattform Skylake-SP basieren.

Große Serverplattformen mit viel Speicher

Kunden, die sich für die Epyc-Prozessoren entscheiden, können sich die Hardwarekonfiguration ihrer Instanzen weitgehend frei selbst gestalten oder die vorgefertigten Maschinentypen von Google nutzen. Die kleinste Instanz beginnt bei 2 vCPUs mit 8 GByte Arbeitsspeicher. Für die große Instanz mit 224 vCPUs stehen bis zu 896 GByte Speicher bereit.

Alternativ dazu stehen High-CPU-Instanzen mit nur 1 GByte Speicher pro vCPU zur Verfügung oder auch High-Memory-Instanzen mit 8 GByte pro vCPU. Letztere skaliert Google standardmäßig aber nur bis 96 vCPUs und 768 GByte RAM. Der Speicher kann gegen einen Aufpreis aber auch auf den Instanzen mit mehr vCPUs erweitert werden.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Google verspricht seinen Kunden mit dem neuen Angebot im Vergleich zu den bisherigen CPUs bei vergleichbarer Ausstattung 39 Prozent mehr Leistung bei einer Kostenersparnis von bis zu 13 Prozent. HPC-Anwendungen sollen darüber hinaus nicht nur von den deutlich mehr CPUs im Vergleich zu bisher profitieren, sondern vor allem auch von der bis zu 70 Prozent größeren Speicherbandbreite. Hier verspricht Google laut eigenen Benchmarks gar eine Verdoppelung der Leistung im Vergleich zu den bisher verfügbaren 96 vCPUs auf Intel-Basis.

Neben Google bieten auch dessen größte Konkurrenten von Amazon und Microsoft Epyc-Chips in ihren Cloud-Diensten an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  2. Arbeiten bei SAP: Nur die Gassi-App geht grad nicht
    Arbeiten bei SAP
    Nur die Gassi-App geht grad nicht

    SAP bietet seinen Mitarbeitern einiges. Manchen mag das zu viel sein, aber die geringe Fluktuation spricht für das Softwareunternehmen.
    Von Elke Wittich

  3. VATM: Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten
    VATM
    Telekommunikationsverband will Bundesnetzagentur aufspalten

    Die beiden großen Telekommunikationsverbände VATM und Breko sind hinsichtlich einer Spaltung der Bundesnetzagentur gespalten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /