
AMDs Zen-2-CPUs unterstützen offiziell DDR4-3200, können aber auch mit deutlich höher getaktetem Speicher umgehen. Ein umfangreicher Test zeigt, dass DDR4-3733 mit relativ straffen Latenzen derzeit das Optimum für die Ryzen 3000 darstellt, weil so auch die interne Fabric-Geschwindigkeit steigt.

Nvidia unterstützt es bereits, AMD und Intel in den nächsten Monaten: Per Variable Rate Shading werden in PC-Spielen bestimmte Bereiche mit weniger Aufwand gerendert, idealerweise solche, die nicht ins Auge fallen. Der 3DMark zeigt bald, wie unter Direct3D 12 die Bildrate ohne größere Qualitätsverluste steigen soll.

Trotz Firmware-Update und passivem Heatsink scheint der Raspberry Pi 4 unter Dauerlast zu heiß zu werden. Der Bastler Jeff Geerling sieht eine aktive Kühlung als notwendig an. Er nimmt sich daher ein Bauprojekt vor, das den Rechner besser kühlt.

Erste Mainboard-Hersteller testen ein Bios-Update, das den Fehler mit den Zufallszahlen auf Ryzen 3000 CPUs behebt. Wir konnten den Bugfix mit einer Vorabversion auf einem Asus-Board verifizieren.

Mit 3,7 Petaflops wird der VSC-4 Österreichs schnellster Supercomputer werden. Das System von Lenovo steht in der TU Wien und soll für wissenschaftliche Simulationen genutzt werden - etwa um den Anfang des Universums zu erforschen.

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

Mit Blick auf AMDs Epyc mit bis zu 64 Kernen hat Intel mit dem Xeon Platinum 8284 seinen eigenen Chips ein neues Topmodell verpasst: Die Server-CPU läuft mit 3 GHz Basistakt und boostet dank 240 Watt höher. Trotz des hohen Preises unterstützt er keinen Persistent Memory.

Bisher gibt es kaum Mini-ITX-Mainboards für Sockel AM4 mit A320-Chip, und wenn, sind sie nicht lieferbar. Eine Ausnahme ist Asus' Prime A320I-K für rund 90 Euro: Es eignet sich für Ryzen-Chips mit integrierter Grafikeinheit.

Den fehlerhaften Zufallsbefehl auf den neuen Ryzen 3000 von AMD will der Hersteller durch ein Bios-Update beheben. Der Fehler verhindert das Booten von neueren Linux-Systemen sowie des Spiels Destiny 2.

Wer eine B450- oder X470-Platine mit einem Ryzen 3000 nutzt, erhält von Asus eine Unterstützung für PCIe Gen4. Damit werden schnellere SSDs nutzbar, aber auch Käufer einer Radeon RX 5700 (XT) profitieren.

Immer noch 14 nm und 125 Watt Verlustleistung, aber zehn Kerne: Anfang 2020 soll Comet Lake erscheinen, so nennt Intel die nächste CPU-Generation intern. Mit ihr wird der Wechsel auf Sockel LGA 1200 erforderlich, denn der bisherige LGA 1151 v2 unterstützt den Chip nicht.

Das RISC-V-Konsortium hat die Basis seines CPU-Befehlssatzes sowie den Teil für privilegierte Zugriffe ratifiziert. Diese Versionen sind damit "für immer" unveränderlich.

HP hat neue Versionen seiner besonders kleinen Rechner vorgestellt. Die neuen Prodesk Desktop Mini nutzen Intels neue Sechs-Kern-Prozessoren.

Was bisher getrennt entwickelt wurde, soll bald zusammengehören: Intel stapelt künftig mehrere Chips per Foveros-Technik übereinander und verbindet diese dann auf einem gemeinsamen Träger durch EMIBs.

Cisco braucht Transponder für Glasfasernetze, die sehr hohe Datenraten erreichen. Dafür wird Acacia Communications übernommen.

Einige Linux-Systeme booten auf AMDs neuen Ryzen-Prozessoren nicht und haben auf alten APUs Probleme mit dem Suspend. Der Grund ist eine fehlerhafte Implementierung des Zufallszahlengenerators der CPU, den Systemd aufruft. Systemd arbeitet aber völlig korrekt, das Problem liegt in der CPU.

Qualcomm hat in der 200er-Serie ein neues System-on-a-Chip (SoC) vorgestellt. Der Qualcomm 215 verbessert vor allem die Grafikeinheit deutlich und ist für 100-US-Dollar-Smartphones gedacht. Erstmals bietet der Hersteller in der Serie auch 64-Bit-Kerne, was vor allem Google braucht.

Die aktuelle Version 10 der Linux-Distribution Debian, Codename Buster, ist erschienen. Sie wird fünf Jahre Support erhalten. Die Debian-Team liefert den Gnome-Desktop standardmäßig mit dem Displayserver Wayland aus und unterstützt Secure Boot.

Die aktuelle Version 5.2 des Linux-Kernel hat nun Unicode-12.1-Support für das Dateisystem Ext4. Außerdem führt Linux 5.2 ein Feldbus-Subsystem ein, unterstützt jetzt Intels Sound Open Firmware (SOF) und es gibt erstmals Community-Treiber für Mali-GPUs von ARM.

Der Computerhersteller Acer liefert in Deutschland neue Travelmate-Notebooks aus. Die Geräte sind mit Core-i-Prozessoren der achten Generation ausgerüstet und trotz ihres geringen Gewichts robust.

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

Die Mintbox 3 ist eine kleine Workstation, die auf dem Airtop 3 basiert. Der Hersteller Compulab schafft es, auch in der dritten Version ein komplett lüfterloses System für relativ leistungsstarke Hardware zu bauen. Als Betriebssystem ist Linux Mint vorinstalliert.

Fujitsus neues Stylistic Q509 ist ein robustes Tablet für den professionellen Einsatz. Allerdings hat sich der Hersteller für ein vergleichsweise schwaches SoC mit Atom-Vergangenheit entschieden. Dafür bietet das Tablet auf wenig Raum allerdings auch einiges .

Xilinx expandiert. Dafür übernimmt das Unternehmen einen Video-Encoding-Spezialisten, dessen Lösungen ohnehin schon auf Xilinx-FPGA-Plattformen setzen. An den mittelfristigen Plänen ändert sich dabei nach derzeitigem Stand nichts.

Der Raspberry Pi 4 ist im Vergleich zum Vorgänger wesentlich leistungsfähiger, hat aber auch ein paar Probleme mit der Abwärme. Eine neue Firmware soll diesem Problem entgegenwirken und senkt die Temperaturen unter Last um etwa 5 Grad Celsius. Ein Heatsink ist aber trotzdem ratsam.

Apples neuer Desktop-Computer wird nicht mehr in den USA gebaut. Laut Insidern will der Konzern den Mac Pro in der Nähe von Shanghai montieren lassen. Dadurch will Apple unter anderem Lieferkosten sparen.

Mit der Nervana NNP-I alias Spring Hill plant Intel ein M.2-Kärtchen, das für Inferencing in Servern eingesetzt werden soll. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit Facebook entwickelt und nutzt einen stark modifizierten Ice-Lake-Chip samt AI-Einheiten.

Der Computerhersteller HP hat seine Elitebook-Generation der 700er-Serie aktualisiert. Wie gehabt, werden in dieser High-End-Serie von Geschäftskundennotebooks AMD-Prozessoren eingesetzt.

Für den Außendienst hat Getac ein neues, besonders robustes Tablet vorgestellt. Es besitzt ein Display, das auch bei kräftigem Sonnenschein noch funktioniert. Interessant sind zudem die Optionen, die es - trotz der Robustheit - zu einem vergleichsweise kompakten Notebook machen. Außerdem gibt es einen besonders großen Akku.

Viele Millionen Nutzer haben sich den Start des Raspberry Pi 4 auf der Webseite angeschaut. Die wird von einem Cluster aus eben diesen Bastelrechnern betrieben. Die Entwickler von Mythic Beasts bescheinigen eine um 2,5-fach gestiegene Leistung gegenüber dem Vorgängermodell.

Offenbar als Reaktion auf AMDs kommende Ryzen-3000-Prozessoren soll Intel seine Partner über anstehende Preissenkungen bei den Desktop-Chips der 9th/8th Gen informiert haben. Der Handel hat dem schon vorgegriffen.

Mit dem ROG Zephyrus GA502 sowie zwei TUF-Geräten bringt Asus drei Spiele-Notebooks in den Handel, die einen Ryzen-Chip von AMD mit einer Geforce GTX 1660 Ti kombinieren. Diese ungewöhnliche Ausstattung soll eine hohe Akkulaufzeit und Geschwindigkeit erreichen.

Wer Intels Performance Maximizer für CPU-Overclocking nutzen möchte, muss 1,5 GByte herunterladen und eine 16-GByte-Partition erstellen. Unterstützt werden K-Chips mit einer Z390-Platine unter Windows 10.

Schutz gegen Microarchitectural Data Sampling wie Zombieload: Wer noch Windows 10 oder Windows Server in einer älteren Version auf einem Intel-Prozessor nutzt, erhält nun direkt über das Betriebssystem passenden Microcode, um das System gegen Seitenkanalangriffe zu härten.

Während es bald die erste Consumer-Plattform von AMD mit PCIe Gen4 gibt und 2021 bereits CPUs mit PCIe Gen5 erscheinen sollen, befindet sich PCIe Gen6 in Arbeit: Die Schnittstelle soll 64 GT/s pro Lane erreichen, was 256 GByte/s bei einem x16-Slot für Grafikkarten entspricht.

Offenbar sind Intels Probleme bei der 14-nm-Halbleiterfertigung größer als erwartet: Nächstes Jahr soll Samsung die Rocket-Lake-Chips herstellen, damit Intel selbst mehr Kapazität für andere Designs hat. Schon im April 2019 hatte GPU-Chef Raja Koduri die 14-nm-Fab in Giheung besucht.

Bisher unterstützt Nvidia nur x86- und IBMs Power-Prozessoren, ab Ende 2019 soll die eigene Software wie Bibliotheken und Frameworks auch auf ARM-CPUs laufen. Erste Supercomputer befinden sich in Arbeit.

Mit Hilfe des Werkzeugs ME-Cleaner können Nutzer die Intel ME auf ihrem Rechner deaktivieren. Das Team arbeitet nun an dem Support für Version 12 und für die Coffee-Lake-Plattformen.

Die Top-500-Liste der schnellsten Systeme weltweit zeigt, dass viele Supercomputer in den USA hinzugekommen sind, wenngleich China ebenfalls nicht untätig war. In Europa hat vor allem Frankreich viele Rechner fertiggestellt, der Pangea 3 verfehlt nur knapp die Top 10.

Das Mai-2019-Update von Windows 10 enthält zwei Verbesserungen für Ryzen-Chips: Der Thread-Scheduler wurde an die generelle Zen-CCX-Topologie angepasst, die neuen Ryzen 3000 alias Matisse erhalten zudem ein Äquivalent zu Intels Speed Shift, um schneller hoch zu takten.

Sechs Xeon-Kerne und RTX-Turing-Grafikeinheit: Dell und Lenovo haben neue leistungsstarke Notebooks wie das Precision 7540 oder das Thinkpad P1 vorgestellt. Hier sind bis zu 128 GByte DDR4-Speicher möglich.

Der Stromverbrauch und CO2-Ausstoß bei der Erstellung von Deep-Learning-Modellen ist erheblich, wie eine jetzt veröffentlichte Studie zeigt.

Die neuen Navi-Grafikkarten von AMD unterstützen kein hardwarebeschleunigtes Raytracing. Was erst wie ein Eingeständnis gegenüber Konkurrent Nvidia wirkt, ist eine interessante Strategie, die die Zukunft der Technik eigentlich erst in ein paar Jahren sieht - mit Next-Gen-Konsolen und Cloud Computing.
Eine Analyse von Oliver Nickel

E3 2019 Bei den Ryzen 3000G alias Picasso für den Sockel AM4 erhöht AMD den Takt und verlötet beim Topmodell den Metalldeckel für niedrigere Temperaturen. Der 3400G-Chip ist zudem nominell günstiger als sein Vorgänger.

E3 2019 Wie erwartet, wird AMD für den Sockel AM4 mit der Zen-2-Generation auch ein 16-kerniges Modell anbieten: Der Ryzen 9 3950X soll im September 2019 verfügbar sein, bereits im Juli starten die CPUs mit sechs bis zwölf Cores. Intels Core i9-9900K ist ein Octacore.

Ein von der EU-Kommission unterstütztes Konsortium will bis 2021 eigene energieeffiziente Chips für High-Performance-Computing und den Automotive-Bereich erstellen. Grundlage sollen ARM und das freie RISC-V werden.

Das Panfrost-Projekt erstellt einen komplett freien Treiber für Mali-GPUs von ARM. Die Initiatorin kann bei den Linux-Spezialisten von Collabora in Vollzeit an dem Projekt arbeiten.

Der Gaming-Sessel Acer Predator Thronos kann mittlerweile in Deutschland gekauft werden, kostet allerdings mindestens 18.000 Euro. Für mehr Geld gibt es drei Monitore und einen Gaming-PC dazu. Die Lieferung, Montage und Inspektionen während der Garantie sind inklusive.

Tower statt Tonne: Der Mac Pro sieht wieder klassisch aus, die Hardware ist zeitgemäß. Apple bietet die Workstation mit 8 bis 28 Kernen an, zudem sind bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher möglich. Die Grafikkarten stammen von AMD, überdies gibt es einen FPGA-Beschleuniger für Videoschnitt.