Ryzen 5 5600X im Test: AMDs Sechser für Gamer

Der sechskernige Ryzen 5 5600X für 300 Euro ist die CPU für alle PC-Spieler, die künftig sehr gut und preiswert gerüstet sein wollen.

Ein Test von veröffentlicht am
AMDs Ryzen 5 5600X
AMDs Ryzen 5 5600X (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Mit den Ryzen 9 5950X/5900X (Test) hat AMD zwei extrem schnelle, aber auch teure CPUs für den Sockel AM4 vorgestellt. Wem diese Prozessoren mit mindestens 550 Euro zu viel kosten, der findet am anderen Ende der Preisspanne den Ryzen 5 5600X als vorerst günstigstes Modell. Der Hexacore schneidet in Spielen so gut ab, dass Intel selbst mit teureren Chips kein Paroli bieten kann.

Inhalt:
  1. Ryzen 5 5600X im Test: AMDs Sechser für Gamer
  2. Intel braucht acht Kerne
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Der Ryzen 5 5600X weist sechs CPU-Kerne auf, die mit bis zu 4,6 GHz takten. Anders als der Ryzen 5 3600X und der Ryzen 5 3600XT wird der Ryzen 5 5600X von AMD in die 65-Watt-Klasse eingestuft, weshalb die thermische Verlustleistung auf eine Package Power von 88 Watt gedeckelt ist. Das macht es einfacher, den Chip leise auf niedrigen Temperaturen zu halten.

Wie bei allen Vermeer-Prozessoren, so der interne Codename der Ryzen 5000, wird die Zen-3-Architektur genutzt: AMD hat hier das Frontend so überarbeitet, dass es schneller Daten an das Backend liefern kann. Dort sitzen zwar genauso viele Gleitkomma- und Integer-Rechenwerke wie bisher, diese wurden aber um Funktionseinheiten ergänzt, was die Auslastung verbessert.

KerneTaktL3-CacheSpeichercTDPLaunch-Preis
Ryzen 9 5950X16 + SMT3,4 GHz bis 4,9 GHz64 MByteDDR4-3200105 Watt800 US-Dollar (800 Euro)
Ryzen 9 5900X12 + SMT3,7 GHz bis 4,8 GHz64 MByteDDR4-3200105 Watt550 US-Dollar (550 Euro)
Ryzen 7 5800X8 + SMT3,8 GHz bis 4,7 GHz32 MByteDDR4-3200105 Watt450 US-Dollar (450 Euro)
Ryzen 5 5600X6 + SMT3,7 GHz bis 4,6 GHz32 MByteDDR4-320065 Watt300 US-Dollar (300 Euro)
Spezifikationen von AMDs Ryzen 5000 (Vermeer)

Eine gerade beim sechskernigen Ryzen 5 5600X wichtige Änderung betrifft zudem den CPU-Aufbau: Statt zwei Quadcore-Core-Cluster (CCX) mit je einem deaktivierten Kern zu verbinden, handelt es sich nun um ein natives Octacore-Design mit zwei abgeschalteten Kernen. Das macht die Kommunikation zwischen den Cores flotter und verdoppelt die maximale mögliche Menge an L3-Cache pro Thread von 16 MByte auf satte 32 MByte.

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Von dieser geänderten Topologie profitieren vor allem Spiele - wenngleich längst nicht alle - und einige Anwendungen. Schauen wir uns an, wie sich die sechs Kerne des Ryzen 5 5600X gegen den Vorgänger und verglichen mit aktuellen Intel-Modellen wie dem Core i5-10600K und dem Core i7-10700K schlagen.

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Intel braucht acht Kerne 
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Ach 13. Nov 2020

Jo das hab ich offensichtlich noch etwas besser in Erinnerung. Das festzustellen, da...

Trollversteher 12. Nov 2020

Das stimmt schon. Ich habe meinen neun Jahre alten Sandy Bridge i7 3930K Hexacore noch...

SK1893 11. Nov 2020

Top!

pool 11. Nov 2020

Ryzen 4xxx APUs sind für den Endkunden verfügbar und "für den Endkunden gedachte Modelle...

nightkids 11. Nov 2020

die cpu ist nicht zu teuer, ist halt obere midrange sektion. die low range cpus werden...



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