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Quartalszahlen: Intels Gewinn bricht ein

Die Server-Sparte fällt 40 Prozent schwächer aus, im Desktop machen sich die Ryzen-CPUs bemerkbar. Intel vertröstet auf 2022 und 2023.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel-Logo vor RNB-Headquarter
Intel-Logo vor RNB-Headquarter (Bild: Intel)

Intel hat die Ergebnisse für das dritte Quartal 2020 bekanntgegeben: Der Umsatz fiel von 19,19 Milliarden US-Dollar auf 18,333 Milliarden US-Dollar und der Gewinn von 5,99 Milliarden US-Dollar auf 4,276 Milliarden US-Dollar. Ein Blick auf das Vorjahresquartal zeigt, dass es im Kerngeschäft krankt.

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Bei der Server-Sparte fiel der Umsatz von 6,383 Milliarden US-Dollar auf 5,905 Milliarden US-Dollar und der Gewinn brach gar von 3,115 Milliarden US-Dollar auf 1,903 Milliarden US-Dollar ein. Wie Intel aufschlüsselt, halbierte sich der Umsatz bei CPUs für das Enterprise-Segment, der durchschnittliche Verkaufspreis der eigentlich margenträchtigen Prozessoren ging um 15 Prozent zurück. Hier machen sich AMDs Epyc 7002 (Rome) deutlich bemerkbar.

Etwas besser sieht es in der Client-Abteilung aus: Der Umsatz stieg von 8,379 Milliarden US-Dollar auf 8,762 Milliarden US-Dollar, allerdings reduzierte sich der Gewinn von 4,305 Milliarden US-Dollar auf 3,554 Milliarden US-Dollar. So konnte Intel zwar 16 Prozent mehr Notebook-Chips (Tiger Lake) absetzen, musste die Stückpreise im Mittel aber um 7 Prozent verringern. Bei den Desktop-CPU gab es einen Rückgang von 16 Prozent bei gleichbleibendem Preis, was auf AMDs Ryzen 3000 zurückzuführen sein dürfte - und die Ryzen 5000 erscheinen bereits in Kürze.

  • Datacenter-Überblick (Bild: Intel)
  • Client-Überblick (Bild: Intel)
Datacenter-Überblick (Bild: Intel)

Für das vierte Quartal 2020 erwartet Intel einen Umsatz von nur noch 17,4 Milliarden US-Dollar und damit signifikant weniger als im Vorjahr (20,209 Milliarden US-Dollar). Nächstes Jahr muss sich Intel mit den massiv verspäteten Ice Lake SP für Server über Wasser halten, im Desktop soll mit Rocket Lake ein letztes 14-nm-Design helfen.

CEO Bob Swan blickt daher lieber in die Zukunft: "Wir werden 2022 ein tolles Lineup haben, und ich bin immer zuversichtlicher, dass wir 2023 mit unserer eigenen 7-nm-Fertigung und externen Nodes führende Produkte haben werden", sagte er und nannte erstmals TSMC als möglichen Partner.

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Bis Chips wie Alder Lake und Meteor Lake (Desktop) sowie Sapphire Rapids und Granite Rapids (Server) erscheinen werden, bleibt allerdings noch mehr als genug Zeit für weitere Verschiebungen. Bisher scheint 10 nm Super Fin immer noch nicht voll ausgereift zu sein, und 7 nm verschob Intel zuletzt auf frühestens Ende 2022.

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wurstdings 26. Okt 2020 / Themenstart

Hast du schon mehr Infos als wir? Das einzige was bekannt ist, ist deren 10nm...

Profi_in_allem 25. Okt 2020 / Themenstart

Naja, Intel hat die letzten Jahre ziemlich gepennt und AMD hat gut gearbeitet. Das wird...

platoxG 23. Okt 2020 / Themenstart

Schon mal in Marktstatistiken und Bilanzen geschaut? AMDs Server-Anteil ist verschwindend...

bla 23. Okt 2020 / Themenstart

Du darfst die passende Kühlung nicht vergessen, die auch noch mitentwickelt werden muss!

iu3h45iuh456 23. Okt 2020 / Themenstart

Du meinst, Obama hätte jetzt als Marionette dasselbe Programm durchgezogen wie Trump...

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