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Hifive Unmatched: Sifive bringt Mini-ITX-Board mit RISC-V

Das Hifive Unmatched nutzt den U740-Chip samt PCIe und USB. Dank vorinstalliertem Linux taugt es als Plattform für RISC-V-Software.

Artikel veröffentlicht am ,
Hifive Unmatched
Hifive Unmatched (Bild: SiFive)

Sifive hat das Hifive Unmatched vorgestellt, eine Platine im Mini-ITX-Format mit RISC-V-Prozessor. Das Board nutzt einen Freedom U740, dieser Chip kombiniert fünf CPU-Kerne mit verschiedenen I/O-Funktionen und eignet sich für diverse Linux-Distributionen.

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Basis des in 28 nm bei TSMC gefertigten Freedom U740 ist der U74-MC, also vier U7- und ein S7-Kerne. Hierbei handelt es sich um ein 64-Bit-Design, welches unterschiedliche RISC-V-Erweiterungen integriert: Die U7-Kerne sind als RV64GC ausgelegt, also mit der Unterstützung der General-Purpose- sowie der Compressed-Extension. Der kleine S7 ist ein RV64IMAC ohne zusätzlichen Gleitkomma-Support.

Ein Core-Complex alleine macht aber noch kein System-on-a-Chip, daher hat Sifive ihn um I/O-Funktionen erweitert: Der Freedom U740 unterstützt DDR4-3200-Speicher und weist als erstes RISC-V-SoC acht PCIe-Gen3-Lanes auf, die Platine ist mit 8 GByte DDR4 und nativem Gigabit-Ethernet (RJ-45) per GMI ausgestattet.

  • HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • Details zum Freedom U740 (Bild: SiFive)
  • Details zu 7-Series (Bild: SiFive)
  • Details zum U74 und S7 (Bild: SiFive)
  • HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • Freedom-U-SDK für das HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • Debian für das HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • Fedora für das HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
  • HiFive Unmatched (Bild: SiFive)
HiFive Unmatched (Bild: SiFive)

Die acht Lanes hängen an einem Asmedia-Switch: So kommen ein x8-Slot für eine Grafikkarte, ein M.2-x4-Steckplatz für eine SSD, ein weiterer M.2-x1-Slot für ein Bluetooth/WiFi-Modul und vier USB-A-3.2-Gen1-Ports zustande. Beim Vorgänger des Hifive Unmatched, dem Hifive Unlimited mit Freedom U540, fehlten noch I/O-Funktionen wie PCIe, Sata oder USB. Daher war ein Extension-Board mit Polarfire-FPGA notwendig.

Ein Schacht für eine Micro-SD-Karte ist ebenfalls vorhanden, weswegen das Hifive Unmatched mit einer Memory-Card mit 32 GByte ausgeliefert wird. Dort ist eine Linux-Distribution samt Xfce4-Desktop vorinstalliert; prinzipiell hat Sifive mit Debian Project, Fedora Project und Yocto Project zusammengearbeitet, per Freedom-U-SDK sind eigene Images umsetzbar.

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Das System wird per 24-Pol-ATX-Stromanschluss in Betrieb genommen, es verhält sich also wie eine klassische Desktop-Platine. Generell ist das Board für Entwickelnde gedacht, die mit Compilern, Bibliotheken und Anwendungen für RISC-V arbeiten wollen. Sifive verkauft das HiFive Unmatched ab dem vierten Quartal 2020 für 665 US-Dollar vor Steuern.

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demonkoryu 31. Okt 2020 / Themenstart

Es ist einfach peinlicher Unfug.

bernstein 29. Okt 2020 / Themenstart

...aber wird wohl nicht mehr allzulange dauern bis eine debian fähige riscv platine für...

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