Thinkpad C13 Yoga: Lenovo bringt erstes Thinkpad-Chromebook mit Ryzen
Lenovo hat das Thinkpad C13 Yoga mit ChromeOS und Ryzen-3000C-Prozessor vorgestellt. Bisherige Geräte wie das Thinkpad 11e Chromebook oder das Thinkpad 13 Chromebook waren in Deutschland nicht wirklich verfügbar, sondern primär für den Bildungsbereich in Nordamerika gedacht. Mit dem neuen Laptop ändert sich das, zudem ist es das erste Thinkpad mit ChromeOS und einem AMD-Chip.
Mit 308 x 212 x 15,5 mm bei 1,5 kg ist das Thinkpad C13 Yoga weder sonderlich kompakt noch sonderlich leicht für ein 13-Zoll-Gerät. Mit zwei USB-C 3.2 Gen2 (beide Displayport Alternate Mode), zwei USB-A 3.2 Gen1, einem HDMI 2.0, einem Micro-SD-Kartenleser und einer kombinierten 3,5-mm-Klinkenbuchse für Headsets fällt dafür die Anschlussvielfalt gut aus.
Wie es sich für ein Thinkpad gehört, sind eine hintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur und der Trackpoint samt drei dedizierten Maustasten vorhanden, hinzu kommt ein Fingerabdrucksensor. Lenovo bietet das Thinkpad C13 Yoga mit einem 1080p-Touch-Display mit IPS-Panel und mäßigen 300 Candela pro Quadratmeter an, alternativ ist 4K-Touch-OLED mit 400 cd/m² und einer hundertprozentigen DCI-P3-Farbraumabedeckung auswählbar. Die 720p-Webcam ist per Schiebeblende abdeckbar.
Im Inneren stecken AMDs 3000C-APUs, konkret Chips bis hin zum vierkernigen Ryzen 7 3700U mit 15 Watt. Dazu gibt es bis 16 GByte DDR4-2400-Arbeitsspeicher, wobei Lenovo bisher nicht mitteilte, ob der RAM verlötet ist. Das Thinkpad C13 Yoga unterstützt eMCC-Speicher bis zu 256 GByte und generell eine M.2-NVMe-SSD, zu deren Kapazität äußerte sich der Hersteller nicht.
Neben WiFi6 (802.11ax) wird Blueooth 5 unterstützt, der Akku weist 51 Wattstunden auf. Das Thinkpad C13 Yoga soll ab Ende November 2020 ab 575 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer verfügbar sein. Um welche Konfiguration es sich dabei handelt, sagte Lenovo vorab nicht. Ein optionaler Stift soll ebenfalls in einigen Wochen erhältlich sein.
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