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Panfrost: Freier Mali-Treiber bekommt stabile Veröffentlichung

Der freie Panfrost-Treiber unterstützt die Bifrost-GPUs von ARM, die auch in aktuellen Geräten wie Smartphones und anderen SoC genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Panfrost-Treiber für Linux läuft stabil auf Bifrost-GPUs.
Der Panfrost-Treiber für Linux läuft stabil auf Bifrost-GPUs. (Bild: Se Mo/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Mit der kommenden stabilen Version 20.3 der 3D-Userspace-Grafikbibliothek Mesa wird der freie Panfrost-Treiber erstmals stabile Unterstützung für die Bifrost-GPUs von ARM bieten. Das berichtet die Initiatorin des Treiberprojekts Alyssa Rosenzweig im Blog der Linux-Spezialisten Collabora. Die Veröffentlichung von Mesa 20.3 ist für Ende November 2020 geplant. Wichtig ist die Ankündigung vor allem mit Blick auf die Verfügbarkeit und Nutzung dieser GPUs. Denn der per Reverse-Engineering erstellte Treiber läuft damit zumindest theoretisch auch auf aktuell noch verfügbarer Hardware.

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Rosenzweig demonstriert die Funktionsfähigkeit des Panfrost-Treibers auf einer Mali G52. Diese wird etwa in aktuellen Smartphone-SoCs wie Mediateks Helio oder auch ähnlichen SoC etwa für Smart-TV von Mediatek oder für Set-Top-Boxen von Rockchip genutzt. Auch einige wenige aktuelle Single-Board-Computer nutzen die G52-GPUs in ihren Chips.

Der künftig stabil verfügbare freie Grafiktreiber für die Chips könnte die Nutzung klassischer Linux-Distributionen auf dieser Hardware deutlich vereinfachen und damit einige Embedded-Projekte für neue Geräte befeuern. So hatten wir in unserem Pinephone-Test kritisiert, dass das Smartphone eine vergleichsweise alte und wenig leistungsfähige Grafikeinheit verwendet. Eine künftige Revision des Linux-Smartphones könnte aber dank der Treiber-Unterstützung auf Chips mit der Mali G52 wechseln. Ebenso erscheinen weitere ARM-Laptops mit Linux möglich. So setzen bereits einige Chromebooks auf diese GPU.

Mittelfristig könnte für die genannte Hardware der freie und kanonische Linux-Grafik-Stack mit Mesa verwendet werden. Wahrscheinlich ist das aber nicht nur wegen der Verfügbarkeit des Treibers. Vielmehr hatte das Panfrost-Team vermeldet, dass dieses bereits Unterstützung von ARM erhält. Möglicherweise führt dies langfristig dazu, dass ARM auf seinen eigenen nichtkanonischen Treiber verzichtet und stattdessen die Mesa-Grafiktreiber verwendet.

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NeoChronos 05. Nov 2020 / Themenstart

Teilweise bekommt man ja Updates von 8 auf 9 auf 10 aber hat auch unter 10 noch den...

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