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Purism: Neuer Librem Mini mit Comet Lake

Der Minirechner des Linux-PC-Herstellers Purism ist leistungsfähiger.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Kleine von Purism
Der Kleine von Purism (Bild: Librem)

Anfang des Jahres hatte Purism einen NUC-artigen Mini-PC unter dem Namen Librem Mini vorgestellt - nun erhält er einen Refresh. Viel ändert der für Linux-Hardware mit möglichst weitgehend freier Software bekannte Hersteller Purism jedoch nicht. Dafür bietet der Rechner die Purism-typischen Sicherheitsfunktionen.

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Äußerlich hat sich der Mini nicht verändert, den Takt gibt nun ein Intel Core i7-10510U (Comet Lake U) mit vier Kernen an. Der Prozessor ist auf 15 Watt Leistungsbudget ausgelegt und taktet mit 1,8 GHz, im Turbo sogar bis zu 4,9 GHz. Die erste Version des Librem Mini, die im März angekündigt wurde, enthielt noch Intels Core i7-8565U (Whiskey Lake U).

Der Mini wiegt 1 kg. Auf einer Fläche von 128 x 128 mm und einer Höhe von 38 mm stehen eine USB-C-Buchse (3.2 Gen2) sowie vier USB 3.2 Gen1 (USB-A) und zwei USB 2.0 (USB-A) bereit. Dazu kommen ein Gigabit-LAN-Port und ein Stromanschluss sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für die Audioausgabe. Die integrierte Intel-Grafik UHD 620 ermöglicht eine Videoausgabe mit einer 4K-Auflösung bei 60 Hz über HDMI 2.0 oder Displayport 1.2. Die Grafikeinheit bietet außerdem eine native Hardwarebeschleunigung für 4K-Videos in H.265 oder VP9. Die zwei RAM-Slots unterstützen bis zu 64 GByte DDR4-Arbeitsspeicher.

Standardmäßig wird der Rechner mit der freien Firmware Coreboot ausgeliefert. Gegen Aufpreis kann diese um Pureboot und den Librem Key erweitert werden, mit denen der Bootvorgang bis hin zur verschlüsselten Linux-Partition überprüft und verifiziert werden kann. Als Betriebssystem kommt das hauseigene PureOS zum Einsatz, das auf Debian basiert. Bei Bedarf kann dieses durch andere Linux-Distributionen ersetzt werden. Auch der Preis des Librem Mini hat sich nicht geändert, er startet bei rund 700 US-Dollar. Das Gerät kann im Purism Shop bestellt werden.

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Stefan Grotz 03. Nov 2020 / Themenstart

Man bezahlt bei Librem vor allem für die Software, nicht für die Hardware. Ich kann schon...

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